Update: Die Umfrage ist nun im Extreme-Forum von PC Games Hardware zu finden. Stimmen Sie dort für Ihren Favoriten ab. Mit den ersten 386ern fanden auch die Soundkarten immer häufiger den Weg in den heimischen Rechner und beendeten das qualvolle Geplärre der internen Lautsprecher. Damals gab es eine umfangreiche Auswahl an technischen Möglichkeiten. Erstmalig tauchten Soundkarten 1983 auf - in einem Apple II. Doch wie eingangs erwähnt kam der große Durchbruch zu Zeit der 386er, also 1989/1990. Gängig waren damals Adlib- und Soundblaster-Karten. Ab und an fand man auch Wavetable-Karten in Rechnern, deren professioneller Anspruch war aber eher für Musiker geeignet und kostete entsprechend viel. Ein Highlight damals war auch die Roland LAPC-I, die aber mit satten 1.000 D-Mark ins Kontor schlug.
Zwar war der PC ein musikalischer Spätzünder, doch die Heimcomputer vom Schlage eines Amiga oder C64 wurden mit einem Mal weit übertroffen. Schon die einfachen Soundkarten beherrschten mehr als die verlöteten Chips auf den Brotkästen. In der Phase der Einführung von CD-ROM-Laufwerken kam den Soundkarten eine neue Position zu: Sie stellten einen IDE-Port für die optischen Laufwerke bereit. Die Entwicklung hielt jedoch nicht lange, da es häufig zu Problemen kam. Anstelle des IDE-Ports wurden die Soundkarten dann aber Plug-&-Play-fähig, was ein wichtiger Schritt war. Manch einer der älteren Leser wird sich noch daran erinnern, als er nach Jumper-Gefummel durch config.sys und autoexec.bat turnte, um die Soundkarte zum Laufen zu bekommen.
Die schiere Auswahl an Soundkarten täuscht aber über das wirkliche Angebot hinweg. Soundchips gibt es nur ein knappes Dutzend, nachdem sich Soundblaster durchgesetzt hatten. Sie waren günstig und lieferten gute Ergebnisse. Zur Jahrtausendwende ging es den externen Soundkarten immer mehr an den Kragen: Mainboardhersteller begannen mit der Integration des Soundchips auf die Hauptplatine. Eine externe Soundkarte war nur noch nötig, wenn der Audiophile einen gehobenen Anspruch hatte. Heute sieht die Lage für externe Soundkarten vergleichsweise düster aus: Hersteller wie Realtek bieten mit ihren HD-Onboardchips eine gute Gesamtleistung, die den meisten Kunden ausreicht. Der größte Schwachpunkt ist in den Verstärkern zu finden, die auf dem Mainboard verlötet sind. Nur wenige Soundkartenhersteller haben überlebt, allen voran die Legende von einst - Creative Labs. Aber auch Asus oder Auzentech mischen im Markt mit.
Mit Audigy und X-Fi versuchte Creative Labs einen Mehrwert zu bieten und hatte Erfolg. Während die Audigy-Karten EAX und THX boten, was für Spieler eine interessante Zugabe war, bieten die X-Fi-Karten den Crystalizer, der den heute digitalen Musikgenuss aufwertet. Es bleibt jedoch dabei: Externe Soundkarten sind heute für den Nutzer mit dem gehobenen Anspruch, im professionellen Bereich oder im portablen Bereich zu finden.
PC Games Hardware sucht heute die legendärste Soundkarte für Spieler. Dazu bitten wir um ihre Mithilfe: In der Bildergalerie finden Sie einige Anregungen, doch Sie können auch selbst Produkte für den Quickpoll nominieren. Welche Soundkarte ist Ihrer Ansicht nach die "legendärste"?
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Komplett-PC-Aufrüster
25.01.2011 18:25
^^ trainiert Hals Muskel
Kabelverknoter
25.01.2011 18:05
[x] Asus Xonar Xence PC 350 die Kopfhörer hätten die mal lieber aus Metall statt aus Plastik machen sollen.
PCGH-Community-Veteran
21.01.2011 12:50
Amiga Soundchip PAULA ist für mich was legendäres! Da kam zu Zeiten als der PC nur piepste, Musik und Sprache raus.
Ist halt leider keine Soundkarte als solches!