Sandy Bridge mit High-Density-RAM: 32-64 GiByte möglich?
Intels kommende Prozessorgeneration könnte High-Density-RAM unterstützen. CPU-Z-Screenshots belegen, dass ein Ausbau auf insgesamt 32 GiByte bei einem Desktopsystem möglich ist. Das dürfte kaum finanzierbar sein, aber gewiss eine nette Spielerei.
Kurz vor dem Start von Sandy Bridge im kommenden Jahr, öffnen sich die Informationsschleusen. Eigentlich ist ohnehin alles gesagt, doch hier und da reicht es noch für etwas Neues. So sollen die in die Sandy-Bridge-CPU integrierten Speichercontroller auch mit High Density-Speicherriegeln zurechtkommen. Das hieße, dass 8-GiByte-Riegel angesprochen werden können, woraus ein Maximalausbau von 32 GiByte DDR3 auf einem Desktopsystem resultieren würde. Immer vorausgesetzt, das Betriebssystem macht den Speicherausbau mit.
Zum Vergleich: Intels aktueller Maximalausbau bei einem Desktopsystem liegt bei 24 GiByte DDR3-Speicher. Dazu muss ein Sockel-1366-System verwendet werden, welches über drei Speicherbänke verfügt.
Mit einem CPU-Z-Screenshots soll die Aussage zur Unterstützung von High-Density-Modulen gestützt werden. Dort findet sich ein P67-Mainboard von MSI, welches mit einer Sandy-Bridge-CPU bestückt wurde. Jedoch handelte es sich nicht um Retail-Ware, sondern um ein Sample. Bei den Modellen für Sockel R (2.011 Kontakte) dürften damit 64 GiByte adressierbar werden, da diese ein Quad-Speicherinterface haben sollen.
Technisch interessant, für den Desktopmarkt aber wohl eher uninteressant, denn aktuell reichen acht GiByte Arbeitsspeicher in 99 Prozent aller Fälle aus. Zudem dürften die High-Density-Module aus dem normalsterblichen Geldbeutel kaum finanzierbar sein.
Bildergalerie
Quelle: Donaminhaber

ein guter grund auf mehr als 8Gb aufzurüsten ist Adobe.
wenn mein Bruder an meinem PC hockt und seine Bilder bearbeitet oder seine Urlaubsvideos cutet und nebenbei halt noch der browser offen ist und andere assistentzprogramme; ja dann reichen 8Gb einfach nicht aus. Adobe sei Dank/Schuld
Kurzfristig unsinnig, aber auf lange Sicht keine dumme Idee, auch wenn SB dann nur ein Wegestein im Laufe der Geschichte sein wird. Jetzt wo ich lese "8GB reichen in 99% der Fälle aus" - sind jetzt 4GB mit einem Mal zu wenig geworden? *lach*
Das nächste RAM-Upgrade kommt höchstens mit Bulldozer, sofern der was taugt. Sonst kriegen die Blauen mich diesmal in ihr Lager.
Ich wär' ja schon zufrieden, wenn sich 16 GB verstärkt durchsetzen würden; ohne dies jedoch schon von 32 GB zu reden - unnötig.
Im Bereich der So1366 muss man bei RAM-Bedarf jenseits der 24 GiByte auf Dualsockel (i5520) und Xeons ausweichen. Und dort ist, soviel ich weiss, auch schon bei 192GiByte schluss.
P.S.:
Ich hab keine Auslagerungsdatei, gerne mal >80 Tabs offen (allerdings in Opera), lasse Spiele im Hintergrund laufen (jedenfalls wenn sie was vertragen - was ja eher selten der Fall ist) und bislang reichen mir meine 4 GB.
Sicher, aktuell reichen den meisten Usern 8Gb RAM, aber wirklich viel ist das eigentlich nicht (mehr). Windows das Auslagern verbieten, Temp-Dateien/-Ordner auf ne RAM-Disk, im Browser mal deutlich über 20 Tabs offen, zwischen Anwendungen/Spielen wechseln ohne selbige ständig zu beenden, mit 8GB gar nicht machbar. Und dann vielleicht noch Spielereien wie encoden, crunchen usw, und alles ohne das ständig die HD rödelt, also ich wüßte schon wie ich den RAM schnell voll bekomme. ^^
Ich hätte nichts dagegen demnächst zu nem fairen Preis auf ein System mit 32-64GB RAM aufzurüsten... aber das wird wohl noch ein paar Jahre dauern... :/