3DMark 11 (28) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Futuremark hat den neuen 3DMark 11 veröffentlicht. Der Download steht am Ende des Artikels bereit. PC Games Hardware bietet die knapp 300 MByte große Installationsdatei vom eigenen Server an, der den Download zügig ausliefern sollte. Wer sich über Hintergründe informieren will, dem empfehlen wir den Artikel "
Futuremark 3DMark 11: Die Technik hinter dem DirectX-11-Benchmark".
Zudem wurde Patch 1.01 veröffentlicht, der knapp 20 Megabyte groß ist und ebenfalls heruntergeladen werden kann. Das Changelog finden Sie direkt im Anschluss:
• All Editions
- Fixed an issue with SystemInfo that prevented the Physics and Combined tests from running.
- Fixed an issue that could cause a crash if the DirectX 11 API or .NET was not available.
- Fixed an issue that could cause a crash if the number of system GPUs was unknown.
- Letterboxing and scaling now works with wide displays.
- The benchmark UI is now minimized during the benchmark run.
- Improved result security when submitting to 3dmark.com.
- Added automatic update notification.
- Updated SystemInfo component to version 3.54.1.1.
• Advanced and Professional Edition only
- Added option for manual GPU Count selection to the Advanced tab.
- Added Scaling Mode selection to the Advanced tab, choose from centred or stretched.
- Results tab now shows the individual scores for each of the six tests.
• Professional Edition only
- Demo audio now works when running from the command line.
- Image Quality tool now handles unexpected parameters correctly.
- Image Quality tool now works correctly with the reference rasterizer option.
3DMark 11: Erste Einschätzung Nach der Installation steht Ihnen zuerst nur die Free-Version zur Verfügung, die Advanced-Variante kostet knapp 20 Euro, die Professional knapp 1000 Euro. Mehr dazu im nächsten Abschnitt. Nutzen Sie mindestens die Basic-Version, dürfen Sie aus Entry-, Performance- und Extreme-Preset wählen oder aber eigene Settings kreieren. Feature-Tests gibt es keine mehr, dafür aber einen Demo-Mode sowie Loops. Bei Futuremarks neuem 3DMark 11 gilt: Nomen est omen. Technisch basiert der Benchmark auf DirectX 11, so kommen DX11-Features wie Hardware-Tessellation, Multithreading und Compute Shader zum Einsatz. Letztere werden auch zur Berechnung der Physik herangezogen, als Bibiliothek dient nicht mehr Nvidias PhysX, sondern das Open-Source-SDK Bullet. Optisch macht der 3DMark 11 viel her, Futuremark fährt neben DirectX 11 von SSAA über Bokeh, Cascaded Shadow Maps (4.096 x 4.096!), Depth of Field, Bloom, Lense Flares, God Rays, FP16-HDR bis hin zu Tone Mapping alles auf, was derzeit technisch geht.
Benchmarks von knapp zwei Dutzend Grafikkarten finden Sie im Artikel Futuremark 3DMark 11: 20 Grafikkarten im DirectX-11-Test. (Ab 15:00 Uhr!)
3DMark 11: Versionsvielfalt Futuremark bietet übrigens drei Versionen vom 3DMark 11 an: Es gibt eine kostenlose Version ("Basic"), eine Advanced Edition für 19,95 US-Dollar und eine Professional Edition für 995 US-Dollar. Der kommende DirectX-11-Benchmark 3DMark 11 wird nicht nur online angeboten, sondern zum ersten Mal auch im stationären Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Außerdem wird der 3DMark 11 auch komplett lokalisiert. Der Release dieser Version ist für Januar 2011 geplant.
Die kostenlose Basic Edition enthält alle Grafiktests, allerdings können diese nur im Performance-Preset ausgeführt werden. Zudem kann die Demo-Auflösung nicht verändert werden. Weitere fehlende Funktionen: Offline-Ergebnis-Management, Benchmark-Looping, Demo-Looping, Bildqualitäts-Tool, Kommandozeilen-Automatisierung. Die Online-Funktionen sind zudem eingeschränkt: Auf unbegrenzten Speicherplatz für Ergebnisse müssen Basic-Edition-Nutzer verzichten, zudem wird Werbung eingeblendet.
An Benchmark-Fans und Übertakter richtet sich die Advanced-Variante für 19,95 Euro, die im Gegensatz zur Basic Edition die zusätzlichen Presets Entry, Extreme sowie eine frei wählbare Einstellung beinhaltet. Die Demo-Auflösung lässt sich zudem auswählen, die Benchmarks können in einer Schleife ausgeführt werden. Freigeschaltet ist zudem das Offline-Ergebnis-Management, also das lokale Speichern und spätere Hochladen von Ergebnissen. Der Online-Speicherplatz ist nicht limitiert, Werbung wird nicht eingeblendet.
Die 995 US-Dollar teure Professional Edition richtet sich an kommerzielle Nutzer, die neben einem priviligierten "Priority Support" noch einige Extra-Funktionen erhalten: Aktiviert sind Demo-Looping, das Bildqualitäts-Tool und die Kommandozeilen-Automatisierung, womit diese 3DMark-11-Version alle Funktionen bietet.
Für Nutzer der Advanced Edition des 3DMark Vantage plant Futuremark einen Rabatt von 5 US-Dollar. Details zur Abwicklung sind noch nicht bekannt. Lesen Sie hierzu auch unsere Themenseite zum
3DMark 11, die alle wichtigen Artikel bereithält.
Bei der letzten Ausgabe vor Weihnachten stehen mehrere große Test-Specials im Mittelpunkt, aber auch nützliche Praxis-Guides und wertvolle Hintergrundartikel. Das erste Special dreht sich um Prozessoren: 33 aktuelle und ältere Modelle treten bei vier Anwendungen und sechs Spielen gegeneinander an. Bei Grafikkarten widmen wir uns dem Duell GTX 500 vs. HD 6000. Wie Sie Ihr Weihnachtsgeld am besten anlegen, verrät das Weihnachts-Special. Außerdem gibt es noch den großen Vergleich PC vs. Konsole.
News, Tests, Downloads und Wissen zu
Benchmarks wie 3D Mark oder Fraps finden Sie auf der Benchmark-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
Kabelverknoter
28.02.2011 00:47
Ja derzeit hatte ich meine GTX 480 auf 855 Mhz inzwischen rennt das ding mit 950 Mhz welche takt raten hast denn du ?
Volt-Modder
21.12.2010 06:46
Nein, das liegt am Treiber. Futuremark bringt nach einer Woche schon den ersten Patch, aber ein SLI Profil von NV gibt's noch immer nicht...
PC-Selbstbauer
21.12.2010 03:12
funktioniert denn 3dmark vantage nach der installation noch/wieder?