Sandy Bridge: Grafikeinheit in Aktion (4) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Kollegen einer rumänischen Hardwarewebsite konnten bereits erste Tests mit einem Sandy Bridge-Prozessor durchführen. Die neuen Sandy Bridge-Modelle von Intel verfügen über eine integrierte Grafikeinheit, es gab schon viele Spekulationen auf welchem Leistungslevel diese "Grafikkarten" einzuschätzen sind. Bekannt war bisher, dass Spiele wie zum Beispiel World of Warcraft oder Starcraft 2 mit mittleren Details auf Sandy Bridge laufen sollen.
Nun haben die Tester Videos auf Youtube hochgeladen, die Sandy Bridge in Aktion zeigen sollen. Unbekannt ist, welches Sandy Bridge-Modell zum Einsatz kommt, jedoch haben die Autoren Auflösung und Detailstufe bekannt gegeben. Die Titel wurden in 1.680 x 1.050 mit minimalen Details gespielt. Die Videos zeigen Call of Duty: Black Ops, Battlefield: Bad Company 2, Need for Speed: Hot Pursuit, den HAWX 2-Benchmark und Darksiders.
Die Videos geben einen interessanten Einblick in die Leistungsfähigkeit der Sandy Bridge-Grafikeinheit, es ist jedoch bei allen Spielen zu sehen, dass das Spielgeschehen nicht 100-prozentig flüssig ist. Sofern die Videos wirklich eine Sandy Bridge-CPU zeigen, ist die Leistung für eine in die CPU integrierte Grafikeinheit beachtlich. Es bleibt abzuwarten ob Intel mit verbesserten Treibern noch mehr Leistung herausholen kann und wie AMD mit dem Konkurrenzprodukt Fusion dagegenhalten kann.
Quelle: lab501.ro Reklame: Verpassen Sie keinesfalls den stets aktuellen PCGH-Schnäppchenführer mit
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Moderator
19.12.2010 16:03
"Bumpgate" betraf vor allem Mobilepackages (verschiedener Chips).
Als Ursache für die GF100 Verschiebung kommen einige Elemente in Frage - das würde ich nicht als Erklärung für das Katastrophenpotential einer bestimmten Schwachstelle sehen. So oder so war der Fehler offensichtlich leicht zu bemerken, sollte bei einer gründlich getesteten CPU (und SB wurde nun wirklich nicht in Eile auf den Markt geschmissen) also nicht auftreten.
Die Wärmeentwicklung von Cache liegt mehr als einer Zehnerpotenz unter der anderer Kernbestandteile und in Mobile-CPUs wird er zudem teildeaktiviert, wenn er nicht benötigt wird. Die SB-GPU dagegen hängt am Ringbus, der nicht deaktiviert werden kann, es sind also weiterhin Einheiten in diesem -im Vergleich zu Caches winzigen- Teil der CPU aktiv. Das ist also wirklich nur ein sehr, sehr kleiner Unterschied, den man im Vergleich zum großen Unterschied zwischen Rechenkernen und Cache bzw. inkativer cpGPU vernachlässigen kann.
Volt-Modder
19.12.2010 15:58
Jaein, wars beim G92 wo se nen falsches Substrat, bzw Kleber zwischen Substrat und Chip verwendet haben?
Ich mein aber den GF100 A1 oder welcher das war, weshalb die GTX400er ja auch erst nen knappes 3/4 später kamen als sie sollten.
Bzgl dem Teil mit den Caches haste aber auf allen Teilen Wärmeentwicklung. Mal weniger mal mehr. Wenn du die GPU aber abschlatest, haste da im Optimalfall halt 0 Wärmeentwicklung. Das ist schon nen kleiner Unterschied.
Moderator
19.12.2010 14:29
Es könnte sogar auf Dauer eher zu Problemchen führen, da der Chip extrem einseitig immer aufgeheizt wird. Intel wird sich das sicher sehr genau angeschaut haben, und Sorge dafür getragen haben das da nichts passiert, aber man steckt in so nem Ding halt nie drin. Man hat ja gesehen was bei nVidia war. Chip gebaut, laut Design und Sims funktioniert er 1A und als er dann auf dem Wafer war, war das Verbindungsnetz schrott.
Und sowas sieht man gleich. Bei Spannungsproblemen wegen der asymmetrischen Erhitzung wirds sicher erst in einem Jahr oder sptäer zu Problemen kommenl
Bei Nvidia war nicht der Chip Schrott, sondern die Verbindung zwischen Chip und Substrat. Wärmeproduktion in CPUs ist langem stark einseitig verteilt, da die Caches fast immer auf einer Seite platziert wurden, aber kaum Strom verbrauchen. Alzu schädlich scheint es in den Dimensionen nicht zu sein, die Materialien sind ja auch alle recht gute Wärmeleiter.