Intel fertigt zum ersten Mal Chips für externen Partner [Quelle: siehe Bildergalerie]
Es ist ein absolutes Novum in der Geschichte Intels: Erstmals gewährt der Hersteller einem anderem Unternehmen Zugang zu seinen eigenen Fertigungsanlagen. Ab sofort darf nun der Produzent Achronix Semiconductor bei Intel spezielle 22-nm-Prozessoren herstellen lassen. Hierbei handelt es sich um sogenannte FPGA-Schaltkreise (Field Programmable Gate Array), welche vor allem in den Sektoren Mobilfunk und Unterhaltungselektronik eingesetzt werden sollen.
Anchronix verspricht sich beispielsweise bei seinem Chip "Speedster22i" durch den Zugriff auf Intel neueste Fertigungstechnologie eine 300 Prozent höhere Leistung, einen 50 Prozent geringeren Energieverbrauch und eine Kostenersparnis von 40 Prozent gegenüber älteren Modellen. Neben dem Mobilfunk und der Unterhaltungselektronik soll auch die militärische Raumfahrt ein theoretischer Einsatzbereich von "Speedster22i" sein.
Noch fertigt Intel grundsätzlich 45-nm- und 32-nm-Chips, doch schon Ende 2011 soll die Massenproduktion von 22-nm-Chips beginnen können. Mehr Artikel rund um Intel finden Sie auf der
Themenseite zu dem Hersteller.
Quelle:
sueddeutsche.de
Alle Artikel zu
CPUs und Prozessoren von Intel und AMD finden Sie auf der CPU-Themenseite. Eine aktuelle Prozessor-Kaufberatung finden Sie im Artikel
Intel- und AMD-CPUs: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps. Mehr zum
Phenom-Entwickler AMD und
Core-Entwickler Intel erfahren Sie in unseren Themen-Specials.
PC-Selbstbauer
02.11.2010 09:20
die Jungs heißen [URL="http://www.achronix.com/"]Achronix Semiconductor Corporation das ist ein n zuviel
[/URL]
Moderator
01.11.2010 23:37
"real men have more fabs then they need"?
BIOS-Overclocker
01.11.2010 21:34
Darauf warte ich seit Jahren. Ist auch irgendwie zu begrüßen, dass sie anderen ihr Know-How zur Verfügung stellen. Sicher der direkten Konkurrenz (Grafik, CPU usw) wohl nicht. Aber zusätzliches Geld durch Auftragsfertigung schäffeln ist nicht schlecht und erhöht auch das Forschungsbudget + Auslastung der Fabs