E-Book-Reader sind gut.

E-Book-Reader schneiden bei Stiftung Warentest gut bis sehr gut ab

Stiftung Warentest hat 15 E-Book-Reader getestet und dabei kam heraus, dass zehn der Geräte eine gute oder sehr gute Bewertung erhielten. Vor allem das E-Ink System und die Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen kamen gut an. (Eric Herrmann, 25.09.2010)
 
E-Book-Reader kamen bei Stiftung Warentest gut an. 10 der 13 benoteten Geräte gefielen den Testern 'gut'. (9)
 
E-Book-Reader kamen bei Stiftung Warentest gut an. 10 der 13 benoteten Geräte gefielen den Testern "gut". (9) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das Lesen von Büchern am Bildschirm macht in der Regel keinen Spaß. Doch dank der E-Ink-Technologie der fünf bis acht Zoll großen Displays sei selbst ausgiebige Lektüre kein Problem. Das hat jedenfalls Stiftung Warentest geurteilt, als es nun 15 E-Book-Reader getestet hat. Zehn der Modelle erhielten die Note gut, zwei von ihnen, unter anderem das Apple Ipad, erhielten keine Bewertung.

Mit Akkulaufzeiten von bis zu 14 Tagen seien die meisten Geräte dazu geeignet, komplette elektronische Bibliotheken mit in den Urlaub zu nehmen, sofern man es möchte. Dort ließen sich die virtuellen Bücher und Hefte in allen Lichtverhältnissen lesen. Einzig das Ipad hatte mit einfallendem Licht Schwierigkeiten. Die Reflexionen auf dem Display haben bei direktem Lichteinfall das Lesen teilweise unmöglich gemacht.

Testsieger waren das Bookeen Cybook Opus (200 Euro) und der Iriver Story (224 Euro), jeweils mit der Note 2,1. Ironischerweise hat der Kindle DX vom bekanntesten Lieferanten für E-Books Amazon die schlechteste Bewertung erhalten: Mit der Note 3,2 hat er nur "befriedigend" abgeschnitten. Der Preis-Leistungs-Sieger war der Sony Reader Pocket Edition PRS-300. Er ist ab 155 Euro in fünf Farben lieferbar.

Stiftung Warentest hat darauf hingewiesen, dass es sehr viele DRM-Methoden gibt und nicht alle Geräte sämtliche Kopierschutz-Standards beherrschen. Deswegen solle man schon vor dem Kauf darauf achten, dass das gewünschte Gerät sich mit den Formaten der persönlichen E-Book-Händler der Wahl versteht.

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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
MasterOhh
Komplett-PC-Aufrüster
26.09.2010 23:56
AW: E-Book-Reader schneiden bei Stiftung Warentest gut bis sehr gut ab

Normalerweise wird bei E-Book die Akkukapazität auch in Seitenwechseln angegeben. Keine Ahnung warum man in diesem Test Tage gewählt hat.
Vieleicht hat man die Teile einer echten Leseratte in die Handgerückt und gemessen wie lange es dauerte bis die Akkus leer waren....

Testen würde ich so einen Reader schon mal gerne. Aber solange DRM ein großes Thema ist, die Preise für die Reader astronomisch hoch und E-Books teilweise teurer als Taschenbücher sind, bleibe ich lieber beim gedruckten Wort.

Olstyle
Moderator
26.09.2010 19:03
AW: E-Book-Reader schneiden bei Stiftung Warentest gut bis sehr gut ab

Was ich bei dem Test leider vermisst habe war eine Erklärung wie die Akkulaufzeit gemessen wurde.

Bekanntlich braucht E-Ink praktisch keinen Strom um einen Anzeigezustand zu halten(ist deswegen auch als Zustandsanzeige für andere Sachen im Gespräch). Lädt man also eine Seite und wartet bis der Akku auf gibt hat man natürlich eine ewig lange Laufzeit erreichen da nur der Standbystrom für die Softkeys anfällt.

Eine sinnvollere Angabe der Laufzeit wäre in Seitenwechseln statt in Stunden/Tagen.

Superwip
Volt-Modder
25.09.2010 22:33
AW: E-Book-Reader schneiden bei Stiftung Warentest gut bis sehr gut ab

Ich habe keinen Bedarf für solche Geräte- denn ich habe kein Problem damit, E-Books gleich auf meinem PC/Laptop/UMPC zu lesen

Der einzige Vorteil "richtiger" E-Books ist ihre Akkulaufzeit, aber wenn die von Nöten ist kann man auch ein normales Buch verwenden

 
 
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Ich nutze eine Intel-IGP (z. B. HD 3000) (0.20%)
Ich nutze eine AMD-APU/IGP (0.10%)
Ich nutze eine Nvidia-Mobil-GPU (Geforce M), Angabe im Thread (0.79%)
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