F1 2010: Die größten Tops und Flops der Rennspiel-Grafik
Mit F1 2010 fährt das erste Mal seit Jahren wieder eine Formel-1-Simulation auf dem PC vor. Auch wenn der Titel mit der Ego-Engine optisch gut aufgestellt ist, krankt es an einigen Stellen. PC Games Hardware veranschaulicht die Tops und Flops der Grafik.
Grafisch macht F1 2010 seinem Namen alle Ehre, denn die Optik fährt in der Königsklasse aktueller Rennspiele: Insbesondere die Fahrzeuge sind exzellent ausgearbeitet, fein modelliert und gefallen durch superbe Spiegelungen. Hitzeflimmern lässt Gegner am Horizont verschwimmen und wenn es zu regnen beginnt, spritzt Gischt aufs Visier unseres Helms, der Wagen tropft zum Anfassen echt und die Reifen wirbeln Wasser und Dreck von der Strecke auf. Die nasse Fahrbahn sieht sehr beeindruckend aus, die gesamt Umgebung und die Fahrzeuge spiegelt sich im Nass. Auch die Qualität der Texturen und der Partikel ist stimmig, die Shadow-Maps lösen mit vernünftigen 4,2 MPixel auf und sind zudem gefiltert (Soft Shadows).
Zu kritisieren gibt es an F1 2010 wenig: Störend ist vor allem der leichte Unschärfe-Filter, der im DirectX-9-Modus das komplette Bild weichzeichnet und damit den Texturen sowie Spiegelungen ihre Schärfe nimmt. Im DX11-Modus fehlt diese Art des Post-Processings, bleibt zu hoffen, dass Codemasters wie schon bei CMRD2 die Unschärfe per Patch behebt - denn offenbar ist das die Absicht. Ansonsten heißt es Jammern auf hohem Niveau: Die Gesichtsanimationen der Agentin sind arg hölzern, das Publikum sowie die Rennumgebung sind teils sehr polygonarm sowie schwach texturiert (was jedoch verständlich ist) und die Shadow-Maps neigen bereits ab geringer Entfernung zum Flimmern; hier hilft einzig die Supersampling-Keule. Auch das kaum vorhandene Schadensmodell ist ein Manko, nur selten bricht ein Spoiler - komplett zerlegen können Sie die Boliden aber nicht. Die Wagen wirken zudem teils, als würden sie schweben und nicht auf der Strecken "kleben".
In der Galerie finden Sie die Tops und Flops der Grafik von F1 2010.
Reklame: F1 2010 steht bei unserem Partner Amazon für rund 40 Euro bereit. Als Kopierschutz dient einzig ein Key und eine DVD-Abfrage.
Bildergalerie
F1 2010 Hintergrund: Die Ego-Engine
Wie bereits Colin McRae Dirt 2 setzt auch F1 2010 Codemasters' inhouse-Renderer, die Ego-Engine. Dank der Full-Floating-Point-HDR-Beleuchtung (FP16) und Ambient Occlusion (Umgebungsverdeckung), Post-Effekten wie Motion Blur (Bewegungsunschärfe) sowie saubere Shadow- und Cube-Maps macht F1 2010 viel her - vor allem, wenn es regnet.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel F1 2010 im Technik-Test: Optik-Vergleich, Benchmarks und DirectX 11.

Brauchbare Lenkräder für PC gibt es ab 50,-€.
Mein Hauptproblem ist - Open Wheeler gehen mir am Ar*** vorbei. Und gute GT Cars samt Regenrennen gibt es bereits seit GTR - spätestens GTR2.
Und selbst rFactor von 2005 hat keine mieseren Bodentexuren.
Ach ja - mir geht eben nix über einen 997 GT3 RSR und die Nordschleife. Naja- vielleicht ein M3GTR ...
mal aus meiner Sicht: Die nette Agentin...buahh, da schuettelts mir. Und der Rest?
Die Graphik ist fuer mich schon ziemlich gelungen. Und ganz ehrlich, wer schaut bei 250km/h schon auf matschige Texturen?!? Allein wenn ich schon aufs OSD schaue, verhaue ich mich meißtens in der naechsten Kurve
Ausserdem kann ich den Kritikpunkt "Das Spiel ist für Profis zu leicht und für Neueinsteiger zu schwer. Es ist in der jetzigen Form weder als Simulation noch als Arkade zu gebrauchen. ", welcher sogar einen Rechtschreibfehler enthält, absolut nicht nachvollziehen. Mit den Fahrhilfen ist es selbst mit Pad viel zu einfach und fühlt sich sehr nach einem Arcade-Racer an. Ich finde es ist daher sehr leicht zugänglich. Darüberhinaus ließt man doch in so vielen Threads, dass es den meisten Padspielern ohne Traktionskontrolle zu schwer wird und das man mit Pad die manuelle Schaltung nicht erfolgreich nutzen kann. Die einzigen denen es zu leicht ist, sind die Besitzer eines 100-200€ Lenkrads (=|= "Profi"), aber das ist auch kein Wunder, denn damit ist jedes Rennspiel Kinderkram. Mit deaktivierten Fahrhilfen ist das Spiel für Padspieler (also die riesengroße Mehrheit) sehr fordernd und das sollten Lenkradbesitzer vielleicht einfach mal anerkennen. Ich bin mit Pad mitlerweile nur noch 4 Sekunden langsamer als die absoluten Topfahrer im Netz und es ist wirklich sehr sehr schwierig solche Zeiten zu schaffen, zumal ich glaube, dass viele von denen die Traktionskontrolle nutzen. Ich nicht.
Richtig Schrott ist eigentlich nur der Karrieremodus mit seinen spielverdebenden Scripts. Ist man zu gut, geht irgendwas kaputt. Wenn nötig, platzt dir jede Runde der Reifen, nur damit du nicht unter die ersten Plätze kommst. Sowas ist einfach nur total dämlich. Zusammen mit der cheatenden KI macht das diesen Spielmodus ungenießbar. Ein weiterer Kritikpunkt ist die strenge Regelauslegung, die teilweise total falsch und dumm ist. Warum sollte man eine Runde für ungültig erklären, nur weil jemand in der Kurve etwas zu weit nach außen kommt? Am schlimmsten aber ist, dass bei einem Crash zB in die Leitplanke die Runde für ungültig erklärt wird. Crasht man nochmal, ist auch die nachfolgende Runde ungültig. Das ist ein absoluter Gameplaykiller.
Codemaster sollte das schnell fixen und im Idealfall auch direkt DX11 mitliefern. DX11 sieht in meinen Augen spürbar besser aus als DX9, aber leider hat DX11 störende Grafikfehler. Das Handling der Autos ist grundsolide und deutlich besser als bei vielen Möchtegern-Sims. Die Basis für einen guten F1 Racer ist also eigentlich vorhanden.
Der verklinkte Bericht von Zanza passt wie die Faust aufs Auge, das Game ist einfach nur Schrott von vorne bis hinten! Ich frage mich auch wie man dafür 85% vergeben kann. Da fahre ich lieber Mario auf dem NES
Aber das Schadensmodel und die Regeln sind absurt. Ich werde abgedrängt und bekomme die Strafe. Die bremsen mich in der Fliegenden Runde aus und es passiert nichts. Wenn die in der Fliegenden Runde sind, ich ganz am Rande bin sind die zu dumm zum vorbeifahren und ich bekomme eine Strafe.
Codemasters muss auf jeden Fall das Regelsystem überarbeiten und die KI.