Panasonic Lumix DMC-GH2 beherrscht Fotos mit 16 Megapixeln und Full-HD Videos mit 50 Halbbildern pro Sekunde. (5) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Panasonic hat mit der Hybridkamera Panasonic Lumix DMC-GH2 einen besonders schnell fokussierenden Fotoapparat auf den Markt gebracht. Nur 0,15 Sekunden sollen vergehen, bis das Bild nach Drücken des Auslösers scharf gestellt ist und aufgezeichnet wird. Damit erreiche die Kamera beinahe das Niveau der harten Konkurrenz von digitalen Spiegelreflexkameras. Der Sensor beherrscht physikalisch 18 Megapixel, doch die wählbaren Bildformate von 4:3, 3:2 oder 16:9 beschränken die Bildgröße auf maximal 16 Megapixel.
Die Besonderheit der Panasonic Lumix DMC-GH2 liegt in der für Fotoapparate ungewöhnlich hoch entwickelten Videofunktion. So könne die Kamera Full-HD-Videos mit 50 Halbbildern pro Sekunde aufnehmen. Diese Dateien werden im Format AVCHD abgespeichert und haben eine Bitrate von bis zu 24 Megabit pro Sekunde. Reduziert man die Video-Auflösung auf 720p, so sind 50 Vollbilder pro Sekunde möglich, was Zeitlupenaufnahmen zuließe. Ein Zeitraffermodus ist ebenfalls integriert, der mit 0,8- bis 3-fachem Tempo aufzeichnet. Wer möchte, kann auch mit 23,976 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, um Filme entsprechend dem 24p-Standard zu erstellen.
Beim Bildprozessor für Videos und Fotos handelt es sich um die Venus Engine VI FHD mit drei Prozessorkernen. Sie erlaubt Serienbildaufnahmen mit bis zu 5 Bildern pro Sekunde. Das im Vergleich zu Vorgängern reduzierte Bildrauschen ermöglicht eine Empfindlichkeit von bis zu ISO 12.800. Integrierte Automatiken regeln beim Filmen wie beim Fotografieren den optischen Bildstabilisator, die Gesichtserkennung, die Motiverkennung, die Kontrasterkennung, die Bewegungserkennung sowie die Autofokus-Verfolgung.
Der Bildschirm mit 7,5 Zentimetern Bilddiagonale ist berührungsempfindlich. Er stellt Bilder mit 460.000 Bildpunkten dar. SD-, SDHC oder SDXC-Speicherkarten dienen den Aufzeichnungen als Speichermedien. Die Panasonic Lumix DMC-GH2 bietet die Schnittstellen HDMI, Fernauslöser, Stereo-Klinke 3,5 Millimeter, analoges Audio-Video, und USB. Ohne Objektiv soll die Kamera ca. 950 Euro kosten und ab Ende November verfügbar sein. Mit 14-42-Millimeter-Objektiv kostet sie 1.050 Euro, mit 14-140-Millimeter-Video-Superzoom-Objektiv soll sie laut Hersteller 1.590 Euro kosten.
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