Arcania: Gothic 4 nutzt Securom - Details zum DRM [Quelle: siehe Bildergalerie]
Arcania: Gothic 4 kommt am 12.10. in den Handel - diese Woche wird die
Demo zu Gothic 4 erwartet. Publisher Jowood hat nun Details zum verwendeten Kopierschutz und zu den DRM-Maßnahmen des Rollenspiels verraten. Demnach setzt man beim vierten Rollenspiel der Gothic-Serie auf Securom als Kopierschutz. Dazu kommt ein weiterer Schritt wie eine einmalige Internet-Aktivierung. Installieren lässt sich Gothic 4 demnach auf einer beliebigen Zahl von PCs - parallel gespielt werden darf auf drei Rechnern. Die Installations-DVD wird zum Spielen nicht benötigt, eine permanente Internetverbindung braucht es auch nicht. Ein Auto-Update hält das Spiel nach Wunsch auf dem neuesten Stand.
„Digital Rights Management als ein Modul der digitalen Services war bisher immer eine Gratwanderung zwischen Userfreundlichkeit und Sicherheit des Produktes. Ganz anders bei Arcania - Gothic 4“, erklärt Clemens Schneidhofer von Jowood. „Wir liefern mit Arcania - Gothic 4 ein qualitativ hochwertiges Produkt, das Kunden stundenlangen Spielspaß bescheren wird. Spielspaß, der keinesfalls durch aufdringliche Kopierschutzmaßnahmen getrübt werden wird. Securom stellt hierbei das ideale Produkt dar, bietet die notwendige Sicherheit und erfüllt gleichzeitig unsere hohen Anspruch an Kundenfreundlichkeit.“
Hintergrund: Gothic 4 ArcaniaArcania: Gothic 4 spielt rund zehn Jahre nach den Ereignissen von Gothic 3. Für Gothic 4 Arcania setzen Publisher Jowood und Entwickler Spellbound auf die Vision Engine 7. Ein Multiplattform-Lizenzabkommen mit Engine-Anbieter Trinigy erlaubt es, Gothic 4 Arcania für PC und aktuelle Konsolen wie Xbox 360 und PS3 zu veröffentlichen. Mithilfe der Vision Engine 7 von Trinigy will man "neue Maßstäbe im Rollenspielgenre setzen". Eine Demoversion ist fest eingeplant.
Reklame: Auf
Amazon kann Arcania: Gothic 4 für den PC, die Xbox 360 und die Playstation 3 bereits vorbestellt werden.
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BIOS-Overclocker
20.09.2010 23:33
Die ******* mit den ganzen Kopierschutzmaßnahmen habt ihr den Leuten zu verdanken die rumgröllen das es ganz normal ist sich Spiele illegal zu besorgen. Und das krasse daran ist das viele User hier aus dem Forum das normal finden. Ich halte eh nicht viel von dem neuen Gothic aber ein Spiel zu kritisieren aufgrund irgendwelchen Kopierschutzmaßnamen ist quatsch. Man sollte beide Seiten sehen, Leute die sich Spiele laden klauen auch Toilettenpapier weil sie es können.
Software-Overclocker
20.09.2010 22:25
Gut "gesprochen" Furi. Bin ich ganz deiner Meinung.
Kabelverknoter
20.09.2010 22:17
Ich muss Razor2408 auch zustimmen, da hat er völlig Recht.
Aber trotzdem sehe ich das ganze als einen kleinen Schritt in die richtige Richtung, denn: SecuRom ist sicher nicht das, was wir alle wollen, eine Internetverbindung (auch wenns nur einmal ist) ist eine Sauerei, aber sie klingen wesentlich humaner, als die Kopierschutzmaßnahmen von Ubisoft, welcher von seinem Weg nicht abkommen vorerst nicht abkommen will.
Aber aus meiner Erfahrung gibts ein paar wichtige und unumgängliche Kriterien, damit sich ein Spiel gut verkauft:
1.) Das Spiel muss etwas taugen und seinen Preis wert sein, eine absolute Seltenheit heutzutage.
2.) Es darf nur ein Offline Kopierschutz verwendet werden, der die dvd vor dem Brennen schützt. Damit werden alle Versuche von DAUs, anders gesagt der breiten Masse, weitestgehend unterbunden.
3.) Der Preis darf eine gewisse Grenze einfach nicht überschreiten bei Neuerscheinen, ansonsten siehe Punkt 1.
4.) Wenn Multiplayer angeboten wird, dann nur optional und vor allem ohne Steam Zwang.
5.) Der ehrliche Käufer muss einen Bonus gegenüber dem Kopierer haben, eine Karte (vllt. sogar aus Stoff), ein vollwertiges Handbuch (nix PDF) oder sonstwas HANDFESTES reicht da völlig aus.
6.) Ein zugegeben sehr allgemeiner Punkt: Der ehrliche Käufer darf keinerlei Einschränkung gegenüber dem Raubkopierer haben und sich weder überwacht noch eingeengt fühlen.
So, wenn all diese Punkte erfüllt sind, sollte es nur noch eine Frage des Geldes (besser gesagt purem Geiz) sein, ob ein Spiel kopiert wird oder nicht. Ob es eine Möglichkeit gibt, sich dagegen noch abzusichern, weiss ich nicht, sicher ist aber, dass damit die Kundenzufriedenheit wohl auf dem höchstmöglichen Grad ist und der Publisher - denke ich richtig - keine finanziellen Einbußen haben sollte, besser gesagt dadurch sogar Gewinn machen sollte.
Zuletzt möchte ich noch etwas sagen, was in Vergessenheit geraten zu sein scheint: Nur weil jemand ein Spiel raubkopiert, heisst es noch lang nicht, dass er das Spiel gekauft hätte, hätte er es nicht raubkopieren können.