Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur
[Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Bundesnetzagentur plant, sich auf den Märkten der Kabelnetzbetreiber aus der Regulierung zurückzuziehen. Stattdessen soll das Bundeskartellamt künftig die Aufsicht der Märkte übernehmen.
Gemäß einer Prüfung der Bundesnetzagentur würden zwar noch immer bedeutsame Marktzutrittsschranken bestehen und gleichsam sei noch keine Tendenz zu wirksamem Wettbewerb erkennbar. Dennoch gibt die Behörde an, dass die inzwischen ausreichende Anwendung des allgemeinen Wettbewerbsrecht eine Regulierung inzwischen unnötig mache.
Bisherige Regulierungsinstrumente hätten bereits eher dem allgemeinen Wettbewerbsrecht entsprochen. Nun wird letztlich noch die EU-Kommission das Ergebnis dieser Untersuchung überprüfen. Diese hatte schon zuvor die entsprechenden Märkte generell als nicht mehr regulierungsbedürftig angesehen.
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Komplett-PC-Aufrüster
14.02.2011 15:01
Ich kann das auch absolut nicht verstehen. Es ist so offensichtlich und keiner tut was dagegen.
Wie kann sich denn ein Kabelnetzbetreiber "Kabeldeutschland" nennen, aber dann muss man in Hessen doch zu Unitymedia greifen?
Ich habe deswegen mal bei KabelDe angerufen, dort hieß es, dass die Bundesländer ganz klar aufgeteilt seien, damit keine Konkurrenz zueinander entstehe..
Das kann und darf doch nicht sein?!
Komplett-PC-Käufer
04.09.2010 22:39
Das Problem ist auch wenn der Markt geöffnet ist (also bei uns gibt es neben KabelDeutschland noch Versatel Kabel) die Kunden die in einer Mietwohnung leben sich an den Vermieter halten müssen, den diese machen Versogrunsverträge, da das Kabelnetz in einen Mietshaus den Vermieter gehört
Freizeitschrauber
04.09.2010 21:48
Wie kann denn ein Wettbewerb entstehen?
In Deutschland haben die Kabelnetzbetreiber es sich doch schon längst aufgeteilt.
"Kabeldeutschland" z.b., als einer (?) der größten ist in einem Großteil Hessens nicht zu bekommen, da hat man nur die Wahl Unitymedia oder gar kein Kabel-TV/Internet.