Medal of Honor: Bundeswehrverband kritisiert das Szenario [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update vom 24.08.2010: Weitere StellungnahmenNicht nur der Bundeswehrverband übt Kritik am kommenden Medal of Honor. Auch der britische Verteidigungsminister Liam Fox kritisiert das Afghanistan-Szenario - und geht dabei sogar soweit, den Händlern zu empfehlen, das Spiel gar nicht erst zu verkaufen. Das Spiel sei "disgusting", also widerwärtig. Das "geschmacklose Spiel", das es erlauben würde, britische Soldaten virtuell zu töten, solle nicht verkauft werden. Die Regierung spricht davon, dass es sich um die persönliche Meinung des Verteidigungsministers handle. Trotz der Kritik bleibt Fox aber bei seiner Meinung. Electronic Arts versichert derweil, dass Fox Teile des Spiels ungenau beschrieben habe. Es gebe keine britische Truppen im Spiel.
Das britische Kultusministerium scheint eine andere Meinung zu haben als Fox. Man könne zwar nachvollziehen, dass es Stimmen gebe, die den Spielhintergrund anstößig finden. Aber es gebe ja ein System für Jugendschutz und Medal of Honor komme nur für Erwachsene. Damit distanziere man sich von den Äußerungen des Verteidigungsminsters.
Quelle:
BBCAuch von EA gibt es mittlerweile ein ausführlicheres Statement. Man sei sich bewusst, dass Medal of Honor ein "kreatives Risiko" sei. Man werde aber das Spiel jetzt nicht ändern, auch wenn einige Medien dagegen wettern würden. Das Entwicklerteam sei stolz auf seine Arbeit, schließlich sei es eine Form von Kunst - ähnlich wie Filme. Dort gebe es auch keinen Aufschrei bei derartigen Kriegsthemen. Bei Medal of Honor sei es immer darum gegangen, die Spieler in die Rolle von Soldaten schlüpfen zu lassen - egal in welchem Szenario.
Quelle:
DevelopOriginal-Artikel vom 23.08.2010: Medal of Honor: Bundeswehrverband kritisiert Afghanistan-SzenarioSeit bekannt wurde, dass Medal of Honor in Afghanistan spielen wird, hagelt es Kritik für Electronic Arts - erst in den USA, nun auch hierzulande. Der Bundeswehrverband, repräsentiert durch den Sprecher Wilfried Stolze, äußert sich abfällig zum Setting von Medal of Honor:
"Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben."
Electronic Arts möchte das Spiel dennoch nicht zurückziehen, wie es in der Vergangenheit beispielsweise Konami mit dem Titel Six Days in Fallujah tat. Der kalifornische Publisher und Spieleentwickler reagiert gelassen, und antwortet:
"Wenn aktuelle Gewalt in Büchern, Filmen oder im TV thematisiert werden darf, warum nicht auch in einem Game."
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Hintergrund zum SettingDas Setting in Medal of Honor spielt nicht mehr zu Zeiten des 2. Weltkrieges, sondern orientiert sich an Geschehnissen aus der Neuzeit. Goodrich betont, dass keine realen Ereignisse in Medal of Honor dargestellt werden. In Medal of Honor schlüpft der Spieler wahlweise in die Rolle einer Spezialeinheit der US Army oder kämpft auf der anderen Seite als Taliban.
Quelle: Focus
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Software-Overclocker
28.08.2010 14:13
Weil die Welt viel zu grau geworden ist, ist sie allmählich GRAUsam geworden!
In den Fall bevorzuge ich entweder schwarz oder weiß!
Aber da muss ich dir noch ein mal zustimmen, es gibt viele Spiele, die Erfolg haben, ohne zu viele Grausamkeit zu bitten.
Freizeitschrauber
28.08.2010 13:39
Das ist mal einfach nur Bullshit, Nach Adolf war die Schweiz schon um 43 Teil von Deutschland ... sie stört auch kein Strassenverkehr, wo hast du den Bullshit her? Wo war denn das ganze Nazi-Gold in Deutschland? Ehrlich informier dich erstmal!
Software-Overclocker
28.08.2010 13:37
Da muss ich dir widersprechen. Adolf Hitler wäre heute bereits in die Schweiz einmarschiert. Weil die Schweiz gegen Volksdeutsche Interessen handelt. Ausserdem stört sie einfach den Strassenverkehr innerhalb der EU.
Du siehst - die Welt ist heute besser als vor 80 Jahren.
Schön, das du es nicht gutheisst, das die Al Quida ihr Geld in der Schweiz hat. Aber hast du auch schon dagegen demonstriert ?
Siehst du - ich auch noch nicht gegen den Afghanistan Krieg. Soweit sind wir alle Opportunisten.
Die Sache mit Ignorant und so weiter - nehm ich zurück. Aber wiederrum - müssen wir als Europäer über solche Themen reden und uns austauschen. Nur das macht die Welt am Ende wirklich besser. Nicht das Hassen und Bomben werfen.