Screenshots aus Brink (37) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Brink stammt aus der Feder von Splash Damage, den Entwicklern von Enemy Territory. PC Games Hardware durfte den Titel auf der Gamescom ausführlich Probe spielen - und wir sind angetan. Vor dem Spielstart erstellen wir uns einen Charakter, die finale Version erlaubt hier mannigfaltige Anpassung unseres Alter Ego: Egal ob Aussehen oder Kleidung, die Möglichkeiten zur Individualisierung sind sehr zahlreich. Im späteren Spielverlauf gibt es durch Level-Aufstiege weitere Klamotten und Co.
Brink: So spielt sich der Shooter Wir sind jedoch gleich als hochlevliger Charakter ins Geschehen eingestiegen, vier Klassen stehen zur Verfügung: Medic, Engineer, Soldier und Operative. Der Medic verteilt wenig überraschend Spritzen, die sich der Verletzte selbst ins Herz rammt, der Soldier munitioniert seine Kollegen auf. Der Engineer repariert Fahrzeuge und stellt Geschütztürme auf, der Operative agiert hinter feindlichen Linien. Sie dürfen an einer Art Pult jederzeit die Charakterklasse und die Waffen tauschen, selbst wenn Sie nicht gestorben sind - aber die Station ist zumeist außerhalb des Kampfgeschehens. In der spielbaren Version gab es gut zwei Dutzend Waffen, primäre wie sekundäre. Wir konnten mit egal welcher Klasse alle Wummen nutzen - vom Sturmgewehr über die Shotgun bis zur Sniper und diversen Pistolen und MPs. Selbstverständlich gibt es durch Frags Erfahrungspunkte, welche Sie in Fähigkeiten pro Klasse oder allgemein investieren - wir beschränkten uns aufs Kämpfen.
In "Hope Prevails" gilt es auf Seiten der Security ein Roboterfahrzeug zu eskortieren, die Rebellen traten in Form knallharter Bots gegen unsere vierköpfige Gruppe an. Die Steuerung per Gamepad machte es uns nicht einfacher, denn Brink spielt sich sehr flott und die Bots machten den Entwicklern alle Ehre. Tastenbelegung und Co. sind jedoch sehr gelungenen, Auto-Aiming nicht vorhanden - die Entwickler wollten bewusst zeigen, dass sie auch eine gute Pad-Steuerung beherrschen. Nach einigen Todesfällen schnappen wir uns dann aber die Maus des Präsentations-PCs und schon sieht die Sache anders aus: Direktes, knackiges Handling, präzises Aiming und herrliches Treffer-Feedback - die Jungs von Splash Damage wissen eben, wie es geht. Besonders cool ist S.M.A.R.T (Smooth Movement Across Random Terrain), dank welchem Sie fast die komplette Map erklimmen dürfen: Egal ob Dächer oder Mauer, wir kommen hoch und verschaffen uns einen Vorteil. Ohne geht es aber auch, im Herzen ist Brink ein klassisch-gradlinieger Shooter.
Brink: PC-Spieler im Fokus Die Präsentation fand auf einem PC statt, ohnehin vernachlässigen Splash Damage diese Plattform nicht - so wird es etwa Dedicated Server geben. Technisch vertrauen die Jungs wenig überraschend auf eine id-Engine, genauer die "id Tech 4", bekannt aus Doom III. Auf den ersten Blick sind die Parallelen unverkennbar, der zweite offenbart die massiven Veränderungen: Butterweiche Animationen, eine klasse Beleuchtung samt knackigen Schatten und nur wenig Textur-Ausfälle machen Brink zu einem grafisch sehr ausgereiften Titel. Das eher bullige Design der Charaktere sowie der leichte Comic-Touch samt warmen Farben ist sehr stimmig, abgerundet wird der Look durch dezentes Motion Blur und einen Tick Depth of Field. Kantenglättung und AF waren in der Version bereits aktiv, das Streaming funktionierte wunderbar. Der Sound ist satt bis wuchtig, die Ortung von Schüssen gelang selbst mit einem gewöhnlichen Headset sehr gut. Ein High-End-PC muss es im Übrigen nicht sein, laut Entwicklern ist der Shooter aufgrund des MP-Fokus' Ressourcen-schonend. Die Präsentation zumindest lief absolut flüssig bei fast 100 Fps.
Bis Brink in rund einem halben Jahr erscheint, ist noch Zeit für Feintuning. Das bisher gesehene macht jedoch eine hervorragenden Eindruck.
Video-Update: Im dritten Video-Entwicklertagebuch zu Brink gehen die Entwickler auf die Verschmelzung von Single- und Multiplayer-Modus ein. Wenn Sie keine Lust haben, in der vordersten Reihe zu kämpfen, können Sie stattdessen lieber einen Kommandoposten einnehmen. Für alle Aktionen erhalten Sie Erfahrungspunkte, diese können Sie in Ihr Equipment investieren. Sie motzen Ihre Waffe auf, kaufen bestimmte Gadgets wie Turrets oder verbessern Ihren Charakter.
Alle Infos zu
Crysis 2, dem Ego-Shooter von Crytek, finden Sie auf der Themenwebseite. Alle News und Gerüchte zu
Battlefield 3, dem Shooter von EA/DICE, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite. Die ersten Infos zu
Modern Warfare 3, dem Shooter von Activision, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite.
PC-Selbstbauer
11.11.2010 08:45
Ja das grundlegende missionsbasierte Spielprinzip (Objectives für alle oder eine bestimmte Klasse) ist von den Enemy Territory Titeln übernommen worden
Mit Borderlands hat der Titel wohl eher am wenigsten gemein.
Ein wenig Team Fortress schwingt wohl mit. Ist dadurch zu erklären, dass Splash Damage von Entwicklern der Mod "Quake III Fortress" gegründet worden ist.
BIOS-Overclocker
26.08.2010 15:13
Wenns das is, isses gekauft
Finde ich auch
PC-Selbstbauer
25.08.2010 23:09
Wenns nur halb so cool ist wie Team Fortress 2, dann wirds geil. Ich mag Shooter mit verschiedenen Klassen, die sich auch wirklich unterscheiden.