Google: Musikindustrie fordert den Suchgiganten auf, Provider zur Datenkontrolle zu bewegen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Google hat den Stein ins Rollen gebracht. Die bisherige, sogenannte
Netzneutralität sollte so verschoben werden, das bestimmten Datentypen wie Musik, Videos oder Email Vorrang vor anderen haben. Nun mischt sich die amerikanische Musikindustrie ein. Dieser geht es aber nicht um die Priorisierung von Daten, sondern um dessen Sperrung.
Die Forderung der Musikindustrie richtet sich vor allem an die Internet-Provider. Man erwarte in Zukunft eine Unterscheidung zwischen zulässigen und unzulässigen Daten - also schlicht illegalen Downloads. Gesetzeswidrige Aktivitäten sollen schlicht unterbunden werden. In dem offenen Brief, in dem man Google-Chef Erich Schmidt um Kooperation bittet, nennt man zwei Schlagwörter: Urheberrechtsverletzung und Kinderpornografie; und zwar in dieser Reihenfolge.
Was halten Sie zum einen von der Netzneutralität und zum anderen von den Forderungen der Musikindustrie? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion, wir sind auf Ihre Meinungen gespannt.
Quelle:
offener Brief an Google
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PC-Selbstbauer
22.08.2010 12:10
Da hast du aber 100%ig Recht! Wenn ich mich an K.I.Z. zurück erinnere (bin selber garantiert kein Fan von
Mir persönlich wäre es ziemlich egal, wenn die Musikindustrie sich darum kümmern würde, bei verschiedenen Internetseiten die Löschung der Dateien anzufordern, das ist ihr Job! Allerdings finde ich den Weg über den Internetprovider einfach nur Feige. Die ISPs brauchen sich um die Rechte der Musikindustrie garantiert nicht kümmern, die soll die Musikindustrie gefälligst selber durchsetzen.
Falls die Musikindustrie bei den ISPs durchkommen sollte, sehe ich das Ende des deutschen Internets. Die MI ist kein Staatsorgan, warum sollten andere Unternehmen und Privatpersonen nicht das gleiche Recht haben? Erst wird Musik gesperrt, dann die Videos, dann wird jede politische Seite gesperrt u.s.w. Wenn der Weg erstmal geschaffen ist, heißt es "Adieu Meinungsfreiheit".
Komplett-PC-Käufer
22.08.2010 11:06
Das ist ja gar nicht umsetzbar, wenn ich mir ein Album runterlade (was übrigens hier in der Schweiz übrigens legal ist) welches mit WinRAR mit einem Passwort verschlüsselt ist kann der Provider nicht wissen was darin ist und somit auch nicht sperren.
Volt-Modder
21.08.2010 21:12
Kann mir nicht vorstellen, dass dieser Wunsch der Musikindustrie irgendwann umgesetzt wird.