Gamescom 2010: Maxis‘ Darkspore angespielt (11) [Quelle: siehe Bildergalerie]
In Darkspore durchstreifen Sie die Galaxis und besuchen außerirdische Welten, um diese von den Heerscharen mutierter Darkspores zu beschützen. Dies wird im finalen Spiel sogar per Koop-Modus möglich sein, in dem bis zu vier Spieler gemeinsam loslegen können. Um die heimtückischen Darkspores zu besiegen, müssen Sie ein Arsenal lebender Waffen erstellen: genetische Helden mit unterschiedlichen Kampffähigkeiten, die mit zehntausenden Körper- und Rüstungsteilen optimiert werden können.
Darkspore: PräsentationAuf der Präsentation von Darkspore konnten wir selbst Hand anlegen. Wir nehmen drei Kreaturen mit auf unsere Mission, die jeweils eigene Stärken und Schwächen haben. Zur Auswahl stehen unter anderem Unterstützer, Tanks und Zauberer. Jeder dieser Kreaturen hat sechs Talente, die sich einsetzen lassen und ist einer Schadensklasse zugeordnet. Das ist wichtig, denn die Kreaturen sind gegen Gegner der gleichen Klasse deutlich schwächer. Darkspore verrät aber, gegen welche Gegner es in der nächsten Mission geht, weshalb die Auswahl einfach ausfällt.
Im Level selbst spielt sich das Ganze dann fast wie ein Diablo. Wir klicken mit der linken Maustaste zum Laufen oder Angreifen und lösen mit den Nummerntasten Special-Moves aus. Mit den Tasten Q, W und E springen wir zwischen unseren Kreaturen hin und her, doch Maxis hat hier einen Cooldown eingebaut, sodass nicht ständig hin- und hergehüpft werden kann. Durch töten von Gegnern sammeln wir Powerups und Health auf sowie DNA-Punkte, die wir dann zwischen den Missionen in das Aufbessern von Kreaturen stecken. Außer den Skills gibt es noch Katalysatoren, die der Spieler zwischendurch bekommt und die permanent passiv aktiv bleiben. Dadurch teilten wir zum Beispiel mehr kritischen Schaden aus.
Auch an Nebenmissionen hat Maxis in Darkspore gedacht: Bei unserer Mission mussten wir zum Beispiel drei Obelisken aktivieren, um dann einen Teleporter zum Endgegner nehmen zu können. Nach jeder Mission wird genauestens ausgewertet. Wir bekamen für unseren Einsatz drei Goldmedaillen, da wir alle Gegner erledigt, alle Quests erfüllt und keine unserer Kreaturen während des Einsatzes verloren hatten. Durch die Bewertung erhöht sich die Chance, nach der Mission als Belohnung ein seltenes Item zu bekommen. Diese Items haben wir im Editor den einzelnen Kreaturen zugeordnet. Die Items haben eine Menge zufällig ermittelter Werte und machen so einen gewichtigen Unterschied. Gleichzeitig erwirbt man auch noch Erfahrungspunkte, die den eigenen Spieler-Charakter aufwerten.
Darkspore: FazitWas in der Präsentation kompliziert klingt, spielt sich aber flüssig und spaßig. Maxis weiß, wie man komplexere Spielprinzipien möglichst zugänglich aufbereitet. Das Spiel könnte durchaus zum Hit werden, denn einmal angespielt lässt es einen so schnell nicht mehr los. Lediglich an der Übersichtlichkeit sollen die Entwickler noch etwas feilen und die gezeigten Levels waren etwas "schlauchig".
News, Tests und Wissen zu
rundenbasierten und Echtzeit-Strategiespielen wie C&C, Total War und Dawn of War finden Sie auf der Strategiespiele-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
Freizeitschrauber
20.08.2010 23:10
Erwähnenswert wäre, dass man die Kamera nicht drehen kann, sie ist wie bei Diablo I glaube ich fest.
Das level Design ist ziemlich langweilig laufe durch die map töte alle auftauchenden biester....
Das Spiel ist ab 16.
Aber ich glaube es ist eher einzuordnen 12-16.
ich fand das Spiel langweilig