Gamescom 2010: Homefront mit Unreal Engine 3 und spezieller PC-Version
Homefront erhält eine spezielle PC-Version sowie eine überarbeitete Unreal Engine 3 und dürfte einer der Titel auf der Gamescom 2010 sein, der die meiste Atmosphäre mit sich bringt.
Am Stand von THQ konnte sich PC Games Hardware live von den Qualitäten des kommenden Shooters Homefront überzeugen. Die beiden gezeigten Szenen entsprechen denen der E3-Präsentation, auf Details zum Setting und der Story gehen wir an dieser Stelle nicht mehr ein.
Homefront setzt auf eine etwas ältere Version der Unreal Engine 3, die Entwickler nutzen ihren eigenen Lighting-Renderer samt zusätzlichen Features wie spezielle Lense Flares, wabernde Partikel und Blendeffekte. Zwar trüben diverse niedrig aufgelöste Texturen das Vergnügen, auch die Schatten und Alpha-Tests sind nicht immer optimal. Zumeist gefällt Homefront aber durch knackige Bump-Maps, detaillierte NPCs und viel Liebe zum Detail. Auf dem Sturmgewehr etwa sind Feinheiten auszumachen und die Animationen sind sehr weich, auch das minimalistische HUD gefällt und verstärkt die Immersion. Der Sound erwies sich als brachial, vor allem die Waffen und die intensiven Skript-Sequenzen sind wuchtig - gerade die intensiven Kämpfe wirken so noch einen Tick heftiger. Blut spritzt, wenngleich nicht übertrieben, Szenen wie das Erwürgen einen Feindes sind jedoch nichts für schwache Nerven - passen jedoch gut zum Motto "Home is where the war is".
Besonders erfreulich: Die Koas-Studios (verantwortlich für die "Desert Combat"-Mod für BF2) kümmern sich um die Konsolen-Versionen, Digitals Extremes dagegen um die PC-Version. Statt eines simples Ports erhalten PC-Spieler eine bessere Optik, Kantenglättung, einen LAN-Modus, Dedicated Server und Community Features wie Clan-Support. Dazu passt, dass uns der Executive Producer Homefront auf dem PC zeigte: Ein Core i7-975 XE samt einer Geforce GTX 470 beschleunigten das Spiel in 1.920 x 1.080 samt maximalen Details und Kantenglättung (4x MSAA) auf über 100 Fps. Beim Beenden der Präsentation konnten wir zudem einen Blick auf Steam erhaschen - möglicherweise verzichtzen die Entwicker auf lästige DRM-Maßnahmen und bringen Homefront via Steam an den Mann.
Solide Technik und satter Sound, eine eindrucksvolle Action-Szene, Atmosphäre zum Schneiden und Fokus auf den PC - das klingt nach unserem Geschmack. Homefront gilt es, im Auge zu behalten. Einen konkreten Release-Termin gibt es noch nicht, allgemein rechnet man aber mit einem Release im ersten Quartal 2011.
Reklame: Bei Amazon.de lässt sich Homefront bereits vorbestellen.

Schade, dass aus der UE3 da nicht mehr rausgeholt wird und Skeptikern immer weider Raum zur Kritik an dieser anbietet.
Mit Medal of Honor technisch keinen vergleich wert, was mich allerdings wirklich stört, sind diese scheinbaren Klischees, wenn ich den roten Stern da sehe.
zum Spiel: klingt interessant, vor allem da es auch versucht die anderen
Seiten des Krieges zu zeigen, hinter der Front
profitiert die Atmosphäre sicherlich von
zum Spiel: klingt interessant, vor allem da es auch versucht die anderen
Seiten des Krieges zu zeigen, hinter der Front
profitiert die Atmosphäre sicherlich von
Und vor allem scheint man sich mal wieder bei einem PC Game Mühe zu geben!