The Times: 40 Prozent weniger Online-Leser seit Internet-Maut [Quelle: siehe Bildergalerie]
Den Ergebnissen der Netz-Analysten von Alexa und Comscore zufolge, verlor "The Times" knapp 40 Prozent der Leserschaft. Das entspricht für den Monat August knapp 1,6 Millionen Nutzer, noch im Mai sollen rund 2,8 Millionen Nutzer das britische Online-Angebot gelesen haben. Dies ist auf die Einführung der
Gebühr für Online-Artikel Anfang Juli zurückzuführen, PC Games Hardware berichtete. Vor rund vier Wochen hieß es Gerüchten zufolge, dass gar bis zu 90 Prozent weniger Online-Leser registriert wurden. Unklar bleibt jedoch die genaue Anzahl der bezahlenden Kunden, da "The Times" selbst offiziell noch keine Angaben preis gab. Zudem verfälschen die Leser, welche die Homepage anklicken, jedoch keine Gebühren bezahlen, die Ergebnisse.
Hintergrund datiert vom 22. Juli 2010 Infolge des Bezahlangebots soll die Zahl der Online-Leser stark zurückgegangen sein - inoffiziell wird von einem Rückgang von bis zu 90 Prozent gesprochen. Ob so die Rentabilität gesteigert werden kann, darf bezweifelt werden. Da die kostenpflichtigen Online-Artikel werbefrei sind, können Gewinne nur über die Leser erzielt werden.
Quelle: Kress
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Kabelverknoter
18.08.2010 16:31
Was aber schon eine sträfliche Fehleinschätzung ist. So überraschend ist das schließlich jetzt auch nicht.
Man hatte einfach kein Interesse neue Wege zu gehen. Schließlich flossen beim alten Geschäftsmodell noch die Rubel, neue Sachen kann man zudem durch Lobbyarbeit bestimmt verhinden. Im Zweifel versucht man einfach, eine staatlich Garantierte Einahmequelle zu erschließen und nennt das zuständige Gesetzt ... hm... wie wäre es mit: Leistungsschutzgesetzt?!
Komplett-PC-Aufrüster
18.08.2010 16:24
Ich glaube als Google schon angefangen hat zu diktieren hat noch nicht einmal Jemand daran gedacht das sich das Web zu so einem wichtigen Informationsfluss verwandeln wird.
Kabelverknoter
18.08.2010 16:21
Ist nicht das eigentliche Problem, dass die Verlage es verpasst haben, für Online-Werbung ähnliche Preise zu setzen wie für die Printausgaben? Die finanzieren sich schließlich auch nur über die Werbung.
Aber den Zug hat man wohl verschlafen und nun diktiert Google die Preise.