Starcraft 2: Impressionen der Installation und aus den ersten beiden Singleplayer-Karten der finalen Version. (1) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update vom 03.08.2010: Bilder aus dem Endgame und weitere Eindrücke aus der KampagneEine Woche ist es her, seitdem wir erstmals Hand an die Release-Version von Blizzards neuem RTS-Titel Starcraft 2 gelegt und Ihnen einen ersten Eindruck vermittelt haben. Nun präsentieren wir Ihnen 71 neue Bilder aus dem Endgame, welche Sie am Anfang unserer Galerie finden. Doch Vorsicht: Sollten Sie noch nicht so weit sein und lieber manch eine Überraschung selbst erspielen wollen, sollten Sie unsere neuen Bilder aufgrund von Spoiler-Gefahr meiden.
Nach etlichen Stunden müssen wir sagen, das uns während des Spielverlaufes nicht einmal langweilig wurde. Wie schon im Ersteindruck vermutet, hat es Blizzard mit der Film-reif inzenierten Story nebst Zwischensequenzen und abwechslungsreichem Missiondesign geschafft, uns bis zum Schluss zu fesseln.
Neben diversen, überraschenden Wendungen müssen Sie bei manchen Missionen entscheiden, auf wessen Seite Sie sich schlagen. Dementsprechend läuft die Aufgabe dann auch ab. Einmal müssen Sie sich beispielsweise entscheiden, ob Sie mit Zerg-Viren infizierte Flüchtlinge aus den Händen der Protoss retten oder deren Rat folgen und sie ausradieren. Je nachdem, wie Ihre Entscheidung ausfällt, wenden sich NPCs von Ihnen ab oder schließen sich Ihnen an. Zwischen den letzten Terraner-Missionen erscheint Ihr alter Protoss-Freund Zeratul und übergibt Ihnen einen Kristall. Mit diesem können Sie seine Erinnerungen quasi nachspielen und so die Story rund um die abtrünnige Kerrigan und der zu sammelnden Artefakte ergründen - eine kleine Protoss-Kampagne ist also integriert.
Doch nicht nur die Story und die Zwischensequenzen überzeugen. Auch das Drumherum ist sehr gut gestaltet und entsprechend unterhaltsam. In der Forschungsabteilung Ihres Raumschiffes machen sich fortschrittliche Zerg- und Protoss-Forschung auch optisch bemerkbar, in dem die Proben beider Parteien anwachsen. Neue Einheiten werden Ihnen gar in dem Arsenal einzeln vorgestellt und sind sehr gut animiert. In der Schiffsmesse schauen Sie Propaganda-Nachrichten der Liga an oder unterhalten sich mit Ihren dubiosen Partnern. Des Weiteren können Sie sich mit einer Runde auf dem Lost-Viking-Automaten austoben und den Protos respektive den Zerg im 2D-Arcade-Shooter das Leben schwer machen. Alles in allem sehr abwechslungsreich, unterhaltsam und spannend.
Update vom 27.07.2010: Noch mehr Bilder bis Mission 5 plus ErsteindruckWir sind heute extra früh aufgestanden, um Ihnen noch mehr Bilder bis zur fünften Mission und einen kleinen Ersteindruck zu vermitteln. Viele Nutzer bemängeln die deutsche Sprachausgabe. Diese Erfahrung können wir allerdings nicht ganz teilen und finden, dass diese durchaus gut gelungen ist. Außerdem sind viele Synchronsprecher aus dem ersten Teil auch im Nachfolger vertreten, was den Wiedererkennungswert deutlich steigert.
Die Qualität der Grafik im Spiel selbst ist zwar nicht ganz auf der Höhe der Zeit, aber sehr stimmig. Im Gegenzug können besonders die Zwischensequenzen mit schön gerenderten Szenen überzeugen. Die Art der Story-Erzählung ist allerdings über jeden Zweifel erhaben. Man geht mit einem schönen Mittendringefühl in die nächste Mission. Wir ertappten uns dabei, wie wir nach dem Ende eines Einsatzes das Gefühl hatten: "einer geht noch". An Motivation fehlt es also definitiv nicht. Nach dem Tutorial und den ersten Einführungsmissionen stehen Ihnen so gut wie jedes Mal mehrere Missionen zur Auswahl. Einige sind dabei optional, bringen allerdings zusätzliche Credits und Erfahrung ein, von denen Sie nie genug haben können.
Zwischen den Missionen befinden Sie sich in verschiedenen Orten, in denen Sie beispielsweise spezielle Einheiten einkaufen oder bestehende upgraden können. Dabei wird jede zu erwerbende Option mit einem kleinen Ingame-Video unterlegt und demonstriert dem Spieler somit auch optisch, wie sich diese im Kampf auswirken wird. Mit einem Klick auf an der Wand hängende Bilder und auf Charaktere lösen Sie zeitweise ebenso optionale Zwischensequenzen aus. Insgesamt hat Blizzard bei der Entwicklung von Starcraft 2 viel Wert auf Details gelegt.
Auch an der bisherigen Missionsvielfalt gibt es eigentlich nicht viel zu bemängeln. Einmal läuft man Patrouille, muss seine Basis eine gewisse Zeit von einer Horde Zerg-Angreifern beschützen, Flüchtlinge evakuieren und eskortieren oder gar mutierte Gebäude inklusive der Bewohner bekämpfen, die nur bei Nacht aktiv die eigene Basis angreifen, da sie kein Sonnenlicht vertragen. Alles in allem zwar kein spektakulär neues, aber sehr abwechslungsreiches und stimmiges Missions-Design.
Original-Artikel: Starcraft 2: Wings of Liberty - Die ersten Minuten nach dem ReleaseSie haben Starcraft 2 bereits seit einigen Tagen auf Ihrem Schreibtisch herumliegen, können aber nicht spielen? Das Warten hat nun endlich ein Ende. Zwar hat der Installer immer auf den Erscheinungstag (27. Juli) verwiesen und eine Installation verhindert, doch seit 22 Uhr ging es bereits los - die Server sind online. Nach der Installation vom Datenträger oder der heruntergeladenen Online-Version müssen lediglich zwei kleine Updates bezogen werden. Wer seinen SC2-Key bereits mit seinem Battlenet-Account gekoppelt hat, hat Glück, denn nun fängt der Andrang auf die Account-Verwaltung an. Auch wir hatten bereits mit einer kleinen, aber feinen Warteschlange zu kämpfen und mussten uns durch 500 wartende Spieler kämpfen.
Bereits während der Installation erhält man eine Einweisung in die SC2-Story, die sogar mit einer Sprachausgabe hinterlegt ist. Auch der Vorspann, die ersten zwei Missionen und die Zwischensequenzen sind sehr atmosphärisch gestaltet.
In unserer Bildergalerie finden Sie Screenshots aus dem Vorspann, der ersten und zweiten Mission, inklusive Ausschnitte aus den sehr spannenden und liebevoll erstellten Zwischensequenzen. Einen ausführlicheren Ersteindruck vom Spielgefühl bekommen Sie morgen im Laufe des Tages zu Gesicht. Mehr Informationen rund um
Starcraft 2: Wings of Liberty finden Sie natürlich auf der passenden Themenseite.
Komplett-PC-Käufer
29.07.2010 22:50
Ich habe ebenfalls ein Dauerruckeln, selbst wenn ich nur Viking spiele, nur bei Replays ruckelt es nicht, ansonsten ruckelt einfach alles in SC 2 bei mir, Videos etc.
Ist das einzige Spiel mit dem ich diese Probleme habe, wenn man in die Technik Foren schaut, haben allerdings einige diese Probleme schon seit der Beta Phase 2.
Da lobe ich mir Relic Entertainment, Warhammer 40K: Dawn of War 2 + Chaos Rising laufen bei mir unter 1920x1200 auf Ultra Einstellungen absolut flüssig.
Mein System: Athlon Phenom II X4 955 @ 3,2GHz (standard), 4 GB RAM, NVidia 285 GTX mit 2 GB VRAM, zwei Samsung HD103UJ 1 TB SATA 300 Festplatten, Win 7 64bit.
Ich hab nur ne 8800GT und nen auf 3GHz übertackteten E2180 und bei mir läuft das Spiel obwohl ich alles auf Ultra hab flüssig...
Ich weiß ja nicht was bei dir sonnst so im Hintergrund läuft aber ich würde mal an deiner Stelle den PC auf Malware überprüfen
Komplett-PC-Aufrüster
29.07.2010 15:17
Hi Amorelius
da stimmt etwas nicht bei dir, ich habe nur einen 720BE auf 3,4Ghrz und ne 4870 und habe auf 1900*1200 gar kein problem. Ich gebe zu auf einigen missionsstarts haut der ganz schön leistung rein so 90% cpu last und um 2gb ram +win7 macht das fast 85% Memory nutzung. Ich glaube genau da könnte dein Problem liegen wenn ich noch einige andere Speicherfresser anhabe kommt es mir so vor als wenn er ständig speicher swopt.
lg
Schraubenverwechsler
29.07.2010 11:18
Hab das Problem gelöst!
Nach einem Test mit "Furmark" (Link siehe unten) stellte sich
heraus, dass die Grafikkarte wohl nicht ganz stabil läuft
(Powercolor 5870 PCS).
Nachdem ich die Karte um ca. 10% heruntergetaktet hatte,
liefen sowohl Furmark als auch Starcraft2 stabil. Jetzt ist
es halt nur noch eine 5850 statt 5870. Für SC2 immer noch
schnell genug.
Furmark Link:
FurMark: Graphics Card Stability and Stress Test, OpenGL Benchmark and GPU Temperature | oZone3D.Net