Amazon: Mehr digitale als gebundene Bücher verkauft [Quelle: siehe Bildergalerie]
Digitale Bücher, sogenannte Ebooks, gewinnen an Popularität, wie aktuelle Zahlen von Amazon USA belegen. Der Versandhändler gibt bekannt, mittlerweile mehr digitale als gebundene Bücher zu verkaufen. So kamen im letzten Monat auf 100 abgesetzte Hardcover-Ausgaben 180 verkaufte Ebooks. In den drei Monaten zuvor waren es bereits rund 143 digitale Bücher auf 100 gebundene Bücher. Schon im ersten Halbjahr 2010 verdreifachten sich die Verkäufe von Ebooks im Vergleich zum Vorjahr.
Genaue Zahlen präsentiert Amazon nicht, man verweist allerdings auf die Werte der Association of American Publishers. Diese gibt eine Steigung der Ebook-Verkäufe von 163 Prozent im Mai an, im Jahresvergleich sind es 203 Prozent Plus. Amazon berücksichtigt in der eigenen Statistik keine kostenlosen Ebooks, jedoch gebundenen Bücher, von denen es keine digitale Version gibt. Der Konzernchef von Amazon, Jeff Bezos, sieht die Preissenkung des Kindle als einen Grund für den höheren Absatz von Ebooks. Nachdem das Lesegerät auf rund 190 US-Dollar im Preis gesunken ist, scheint das Interesse zu wachsen. Der Kindle ist laut Bezos weiterhin der populärste Artikel im Sortiment.
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PCGH-Community-Veteran
21.07.2010 09:32
Denke ich auch und das im Allgemeinen Hardcoverbücherverkäufe rückläufig sind ist nichts Neues. Die Frage ist doch, wie steht das Verhältnis zwischen Büchern im Allgemeinen und E-Books.
MfG
Software-Overclocker
21.07.2010 07:33
na ich habe noch keinen echten ebook reader in der hand gehabt. aber bei dem was man liest soll es nicht mit normalen displays vergleichbar sein.
PC-Selbstbauer
21.07.2010 00:21
Für mich käme ein E-Book-Reader eh nur für Zeitungen in Frage und da liegen die Vorteile echt auf der Hand:
- Extrem Platzsparend
- keine Druckerschwärze mehr an den Händen
- Niemand, der einem die Zeitung aus dem Briefkasten o. ä. klaut
- Keine kaputten oder nassen Zeitungen
Aber dafür sind die Reader einfach zu teuer.
Bei Büchern bevorzuge ich gedrucktes Werk auf Papier. Ich kann einfach nicht ewig auf ein Display/einen Monitor schauen, wenn ich einen Text lese.
Potential sehe ich da aber durchaus bei Büchern, die nicht mehr gedruckt werden obwohl sie teilweise noch Standardwerke im Studium sind.