Im Laufe der letzten Monate sind diverse neue Spiele erschienen, die von sechs Kernen profitieren. PC Games Hardware aktualisierte deshalb seine Galerie aus dem Herbst und gibt (überarbeitete) Leistungswerte an.
Seit März 2010 (Intel: Core i7-980X) beziehungsweise Juni 2010 (AMD Phenom II X6) gibt es die ersten Desktop-Prozessoren, welche sechs CPU-Kerne besitzen. Die Arbeiten an Prozessoren mit acht oder gar zwölf Kernen laufen ebenfalls schon (Bulldozer, wenn man so will und Sandy Bridge E). Die zentrale Fragestellung für PC-Spieler lautet daher: Was bringen diese zusätzlichen CPU-Kerne in Spielen? Um die Frage möglichst detailliert und repräsentativ zu beantworten, überprüfte PC Games Hardware in der PCGH 08/2010 insgesamt 24 Spiele unter anderem auf ihre Mehrkern-Tauglichkeit. Und siehe da: Bereits eine nennenswerte Anzahl an Spielen profitiert von sechs Kernen. Beim Übergang von zwei zu vier Kernen dauerte es fast ein Jahr, ehe die Quadcore-Prozessoren den Vorteil zweier zusätzlicher Kerne ausspielen konnten. So läuft jedes fünfte im PCGH-Test verwendete Spiel mit einem Sechskern-Prozessor im Schnitt mindestens fünf Prozent schneller - zwar nur in 1.680 x 1.050 ohne AA oder AF (ergo ohne Grafiklimit), aber immerhin.
Im Laufe der letzten Monate sind diverse weitere Titel erschienen, die sich über mehr als vier Kerne messbar freuen. Darunter befindet sich als neuestes Beispiel
Dirt 3, welches im Technik-Test fast 50 Prozent an Leistung zulegt. Auch Crysis 2 skaliert in entsprechenden Szenen deutlich mit steigender Kernzahl, allerdings schlägt dies nur selten durch. Paradebeispiele sind nach wie vor Bad Company 2 und der ebenfalls auf der Frostbite-Engine basierende MP-Teil von Medal of Honor: Hier sind 20 bis 30 Prozent mehr Fps an der Tagesordnung; im Herbst dürfte Battlefield 3 mit der zweiten FB-Engine diesen Wert nochmals überbieten.
In der folgenden Galerie finden Sie alle uns bekannten Spiele, die messbar von einer Sechskern-CPU profitieren. Sie kennen weitere? Dann nutzen Sie Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Erkenntnisse mit.
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Humanoider BenchMarc
03.06.2011 14:20
Einmal ein GPU-lastigeres Außenlevel und einmal ein enges Innenlevel mit AI.
Software-Overclocker
03.06.2011 11:59
Naja, ich möchte Dich jetzt nicht direkt angreifen, aber man sollte doch schon von Anfang an ein Szenario wählen, was man ruhigen Gewissens als "repräsentativ" für das komplette Spiel ansehen kann.
Nicht mal hier Szene A, dann hier Szene B, damit es besser zum Artikel passt...der Eindruck könnte zumindest entstehen.
Durch die Auswahl der Szene bestimmst Du, wie die Ergebnisse ausfallen und bist entsprechend Meinungsbildner.
Das ist auch ok, aber sollte mit Sorgfalt passieren.
Ist es z.B. erforderlich, immer den "Worst Case" zu testen, der so in dieser Form im Spiel nur ein einziges Mal vorkommt?
Man hat dann vllt. mal eine Szene, die kurzfristig nur mit 25 FPS läuft, aber der Rest des Spieles komplett flüssig mit 55...
Was mich jetzt konkret am Beispiel Crysis 2 interessiert:
Welche beiden Szenarien wurden verwendet, dass solch unterschiedliche Ergebnisse entstehen können?
Humanoider BenchMarc
03.06.2011 08:40
Das Ergebnis ist eben wie gesagt von der Szene abhängig.