GDDR5-RAM: Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Vorgängern [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die GDDR5-Speicherchips weisen anstelle der üblichen Kapazität von 1 GBit (entspricht 128 MiByte) mit 2 GBit (256 MiByte) die doppelte Speichermenge auf, sodass bei gleicher Chip-Anzahl doppelt soviel Speicher zur Verfügung steht. Das vereinfacht das Board-Layout von Grafikkarten und spart Kosten, da der größere Videospeicher nicht mehr in Form zusätzlicher Speicherchips aufgelötet und separat angebunden werden muss.
Die DRAM-Bausteine will Elpida in einem eigenen Werk in Hiroshima, Japan fertigen und hofft so, im Gegensatz zur Auftragsfertigung der 1Gbit-GDDR3/5-Chips bei Windbond Electronics, schneller und flexibler auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können.
Bei der Herstellung kommt ein 50-Nanometer-Prozess zum Einsatz, der den 2-GBit-GDDR5-Chips eine hohe Transistordichte, niedrige Leistungsaufnahme und hohe Geschwindigkeit - Elpida spricht von bis zu 7 GBit pro Sekunde und Pin - verleihen soll. Die Taktraten belaufen sich damit auf 1,75 GHz (Command-Clock) und 3,5 GHz (Write-Clock) - letztere arbeitet im DDR-Verfahren, sodass die Datenrate dem doppelten des Realtaktes entspricht. Die neuen Bausteine kommen wie gehabt im 170-Pin BGA-Gehäuse auf den Markt und werden bei 1,5, respektive 1,35 Volt Spannung betrieben.
Die neuen GDDR5-Chips sind die ersten DRAM-Chips speziell für Grafikkarten, die Elpida entwickelt hat. Verantwortlich hierfür zeichnet die Münchner Design-Abteilung, die Elpida aus den Restbeständen des insolventen Speicherherstellers Qimonda übernommen hat.
Über Elpidas GDDR5-Ankündigung informierte eine
Pressemitteilung.
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PC-Selbstbauer
27.06.2010 20:58
im dritten Quartal 2010 die Massenproduktion
Wielange wird/könnte es dauern bis die ersten grakas mit diesen chips erscheinen?
BIOS-Overclocker
26.06.2010 21:23
Mich würde mal ein GPU-Computing Test interessieren.
Dieser Bereich steckt ja noch in den Kinderschuhen, was das Testen schwierig macht.
Ich bin zwar kein Nv Fan aber die Fermi Architektur ist der einzige Weg wie Grafikkarten in Zukunft aussehen können: indem sie einen generellen Nutzen haben und verstärkt generell als "PC Beschleuniger" einsetzbar sind.
Ansonsten würden sie nach und nach durch die immer besser werdenden integrierten Grafikchips aus den Markt gedrängt. Das ist zwar noch etwas entfernte Zukunftsmusik, wird aber darauf hinaus laufen, so wie beim Sound und Netzwerkchip. Und der Ansatz, dass man eben "mehr" als hauptsächlich Spielen kann mit aktuellen Grafikkarten ist weiter zu begrüßen, Fermi der nächste Schritt auf einem noch langen weg dies perfekt zu machen
PC-Selbstbauer
26.06.2010 20:32
Sagen wir es so, die Fermi Architektur ist einfach nicht für's Spielen gemacht. (Verhältnis der Recheneinheiten zu einander).
Mich würde mal ein GPU-Computing Test interessieren.
Dieser Bereich steckt ja noch in den Kinderschuhen, was das Testen schwierig macht.
Edit: Kommt wohl etwas falsch rüber.
Die Architektur ist top; nur für den Gamingbereich ist sie einfach derzeit zu ineffizient gestaltet.
Einheiten die ständig keinen Workflow haben, ...