LG: Viermal Full-HD in einem 3D-Monitor
Auf der Display Week hat LG Electronics ein 3D-Display mit vierfacher Full-HD-Auflösung, also 3.840 x 2.160 Pixeln, vorgestellt. Der Monitor hat eine Bilddiagonale von 84 Zoll.
Während immer mehr Hersteller 3D-taugliche TV-Geräte und Bildschirme auf den Markt bringen, hat LG die Messlatte für die Konkurrenz jetzt noch etwas höher gesetzt. Anstatt der inzwischen üblichen Full-HD-Auflösung liefert ein 84-Zoll-Schirm, den LG gerade auf der Display Week ausgestellt hat, die vierfache Bildfläche. Mit Hilfe dieser 3.840 x 2.160 Pixel kann das Display selbst im 3D-Betrieb die volle Full-HD-Auflösung darstellen. Zusätzlich hat LG das Gerät mit einem Direct-LED-Backlight ausgestattet um die Bildqualität zu verbessern. Außerdem sind im Rahmen Infrarotsensoren eingebettet, welche die Position von Fingern auf dem Display erkennen und an eine Steuereinheit weitergeben können. Damit ist der riesige Bildschirm sogar durch Berührung steuerbar.
Ob und wann das Gerät tatsächlich auf den Markt kommt hat LG nicht verraten. Auch zu möglichen Preisen hat der Monitor-Spezialist bislang keine Angaben gemacht.

Ihr betrachtet dabei zu isoliert die Anwendung als TV; als PC Monitor kann das schon Sinn machen, mindestens genauso viel wie etwa ein Eyeinfinity System mit 3+ Monitoren für eine 3D Anwendung
Natürlich auch nicht nur für den Einsatz als Gameingmonitor sondern auch etwa für Fotobearbeitung, mit einem derartigen Monitor könnte man etwa 8 Megapixel Fotos in voller Auflösung darstellen
Das einzige Problem dabei ist seine nicht schreibtischtaugliche Größe; mit ~40 Zoll würde das schon sehr viel mehr Sinn machen
Abgesehen davon gibt es Filme nicht nur im TV sondern auch auf Silberscheibe...
Experimentelle Multilayer Blu Rays erreichen immerhin 400GB und damit das achtfache gewöhnlicher Doublelayer Blu Rays, das sollte für einen abendfüllenden Film in 4k+ 3D halbwegs ausreichen, wenn das nicht reicht ist es Zeit für ein neues Medium
Schon heute werden viele Kinofilme in 4k gedreht, daher sollte es kein Problem sein sie in diesem Format an den Mann zu bringen
Auch wenn er 10000 oder 20000€ Kostet hat ein solcher Monitor jedenfalls definitiv schon heute eine Existenzberechtigung wenn auch nur in einer relativ kleinen wenn auch sicher (mit fallendem Preis) wachsenden Nische