Blizzard über DRM: Ein Kampf auf verlorenem Posten [Quelle: siehe Bildergalerie]
Momentan ist Frank Pearce bei Blizzard Produzent von Starcraft 2. Er äußerte sich in einem Interview zu den diversen Kopierschutz-Maßnahmen: "DRM und andere Kopierschutz-Mechanismen entwickeln und erfolgreich einsetzen zu wollen - das ist für uns ein Kampf auf verlorenem Posten", so Pearce. "Die Community ist uns zahlenmäßig immer überlegen. Und ob sie es aus Neugier tun oder um Spiele illegal zu kopieren - die Anzahl der Leute, die solche Systeme umgehen wollen, wird die Anzahl unserer Entwickler immer übersteigen. Unsere Entwicklungs-Teams müssen sich auf die Spielinhalte und coole Features konzentrieren, nicht auf die Entwicklung von Kopierschutz-Mechanismen". Spieler dürften ihm zustimmen, sorgte der französische Publisher Ubisoft doch in diesem Jahr für viel Unmut. Das neue DRM-System des Publishers setzt nämlich eine ständige Internet-Verbindung voraus - selbst bei Offline-Spielen.
Blizzard setzte auf andere Methoden, um illegale Kopien zu unterbinden: im Falle von Starcraft 2 vor allem aufs Battle.net. Starcraft 2 erfordert nicht nur eine einmalige Aktivierung im Battle.net, bevor anschließend der Solo-Modus auch offline gespielt werden darf - es soll Spielern vor allem Features bieten, die sie nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen. "Wenn wir unsere Arbeit richtig gemacht haben und das Battle.net vernünftig ins Spiel eingebunden ist, werden es die Spieler selbst im Einzelspieler-Modus nutzen wollen. Um mit ihren Freunden verbunden zu bleiben und Achievements zu verdienen etwa", so Frank Pearce im Interview mit videogamer.com.
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Komplett-PC-Käufer
31.05.2010 16:17
@razerman666:
Ja, das ist schade. Aber The Witcher wurde glaube ich vor Windows7 entwickelt. Außerdem gibt es jetz eine Platinumversion zum Schnäppchen,
bei der kein Kopierschutz mehr enthalten ist.
Blizzard hat da vollkommen Recht. UBI,EA und Co. denken, dass Sie den Scenegroups technologisch überlegen seien, weil Sie sich die besten Leute einstellen, die sie bekommen. Das reicht aber nicht, um gegen Tausende oder Millionen Cracker weltweit (China, Russland !) anzukommen. Sie sollten sich eingestehen, dass sie es nicht schaffen können und lieber ein ordentliches Handbuch, oder Gimmicks (wie bei WhisperedWord) mit ins Paket tun, ohne die das Spiel nicht läuft.
Moderator
30.05.2010 18:45
Weist du, was noch besser ist?
Gar nicht online gehen müssen. Ein Spiel installieren und spielen zu können, wenn man gerade kein Internet hat - oder wenn der Hersteller beschlossen hat, die Server stillzulegen.
Und für Notfälle gibts Iridium
hint: Multiplayer gibt es schon deutlich länger, als bezahlbare Internetzugänge.
Ein Raub ist ungleich schlimmer, wobei ich kein Verbrechen verharmlosen will.
Aber allein durch diese Wortwahl schafft es ein ganzer Industriezweig, der sowieso oft genug qualitativ mangelhafte Produkte auf den Markt bringt, verbal Kleinkriminelle (jeder der eine illegale Kopie einer Software als auch Film oder Musik hat und das nicht gewerblich weiterverbreitet) als Schwerverbrecher darzustellen. Auf eine Stufe mit Raeubern, Kinderschaendern, Atombombenzuendern (vom Strafmaß her), und das ist in meinen Augen eine Riesensauerei!
Denke nicht, dass das denen gelingt. "Raubkopieren" ist allgemein für den Vorgang "erstellen einer illegalen Kopie" gebräuchlich und kaum jemand dürfte das mit Gewaltverbrechen assoziieren.
Das hat nichts mit der Wortwahl zu tun und ist auch keineswegs neu. Auf Kopiergeräte jeglicher Art wird schon seit Jahrzehnten eine Abgabe der jeweiligen Medienverbände. Im Gegenzug sind bestimmte Kopien für eigene Verwendung legal.
BIOS-Overclocker
29.05.2010 23:46
Es ist egal wie es genannt wird es ist geklaut ob du es jetzt so oder so nennst.