Facebook-Konkurrent mit Schwerpunkt Datenschutz geplant [Quelle: siehe Bildergalerie]
Viele Social Networks wurden von Studenten als kleine Community zum Austausch von Informationen gegründet und so soll es auch bei einem neuen Facebook-Konkurrenten werden, der von vier Informatikstudenten ins Leben gerufen werden soll. Ein Spendenaufruf sorgte bereits binnen kürzester Zeit für ein Startkapital von 170.000 US-Dollar, welches von 4.700 Menschen bereitgestellt wurde. Anders als in den meisten sozialen Netzwerken soll bei diesem Projekt aber der Datenschutz im Vordergrund stehen. Der Quellcode soll offen sein, der Schutz der persönlichen Daten hoch und die Verschlüsselung gut - das sind die Ziele der vier Freunde im Alter zwischen 19 und 22 Jahren.
Diaspora soll das Netzwerk heißen und nicht auf zentrale Server setzen. Jeder Nutzer stellt seinen Rechner als Einheit im Netzwerk zur Verfügung; vergleichbar mit P2P-Netzwerken. Dort sollen sich auch Daten tauschen lassen. So soll eine größere Selbstbestimmung für den Einzelnen erreicht werden.
Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy könnten mit ihrem Projekt großen Erfolg haben, denn die großen sozialen Netzwerke - allen voran Facebook - würden den Datenschutz sicherlich gerne sehr gering halten, schließlich wird hier das große Geld verdient. Erst kürzlich stellte die
New York Times fest, dass die Facebook-AGB mehr Wörter als die Verfassung der USA enthält. Erstere dürfte kaum einer gelesen haben und falls doch, dürften die Erinnerungen daran sehr schwach sein. Das soll bei Diaspora anders sein und die vier Freunde stellen ihr Projekt per Youtube-Video vor. Dabei ist die Idee keineswegs neu, doch nun scheint die Zeit reif für ein solches Projekt. Auf der
Förderplattform Kickstarter bitten die Diaspora-Gründer um Hilfe.
Alle Infos zum
Firefox, dem Internetbrowser von Mozilla, finden Sie auf der Themenwebseite. Auch zum
Internet Explorer, dem Internetbrowser von Microsoft, finden Sie alles auf der Themenwebseite. Wenn Sie sich für
Chrome, den Internetbrowser von Google interessieren, sollten Sie die passende Specialseiten anrufen. News, Tests, Downloads und Wissen zu Themen wie
Internet-Browser, Suchmaschinen und soziale Netzwerke finden Sie auf der Internet-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
Komplett-PC-Aufrüster
17.05.2010 17:56
Wenn die Bubis an die Börse gehen
Software-Overclocker
17.05.2010 17:36
mal sehen wann Facebook die Bubis aufkauft
PCGH-Community-Veteran
17.05.2010 17:17
Nein, nicht unbedingt.
Facebook hat den "Erster-Bonus" den man nicht unterschätzen sollte. Schau Dir mal z.B. den Erfolg von iPod und iPhone an. Inzwischen gibt es bessere Konkurrenzprodukte, aber die Apple Hardware verkauft sich trotzdem wie warme Semmeln. Und warum? Weil die stylischen Apple Geräte die ersten (erfolgreichen) ihrer Art waren.
Jetzt da Facebook schon so verbreitet ist werden es neue Konkurrenten sehr, sehr schwer haben. Falls Facebook wirklich mal von einer neuen Plattform abgelöst werden sollte, dann ganz sicher in einem sehr langsamen Prozess.
Wie hier schon angemerkt wurde gibt es sehr viele User denen es völlig egal ist was da genau mit ihren Daten passiert. Ob da das Argument "Datenschutz" ausreicht um Facebook auszustechen wage ich mal zu bezweifeln. Da wird man sich wohl noch mehr überlegen müssen.
Mir persönlich kann es zum Glück völlig egal sein. Ich bin nur in einem "sozialen Netzwerk" registriert (nicht Facebook