Ikonik Ra 2000: Der HDD-Käfig ist mit Schrauben gesichert und lässt sich so relativ einfach entfernen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Ikonik Ra 2000 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Ikonik Ra 2000 Black im Test: Einleitung Ikonik hat sein Gehäuse-Angebot um das Ra 2000 erweitert. Beim Design setzt der Hersteller auf einige markante Akzente, damit sich der Big-Tower optisch von der Konkurrenz absetzt. PC Games Hardware klärt im Test, ob dieser Versuch auch in Sachen Kühlleistung und Geräuschdämmung gelingt.
Ikonik Ra 2000 Black im Test: Erscheinungsbild und Verarbeitungsqualität Bei Abmessungen von 24 x 59 x 59 Zentimeter (Breite x Höhe x Tiefe) bringt das Ra 2000 ein Gewicht von knapp über 13 Kilogramm auf die Waage. Damit zählt das Gehäuse zwar nicht unbedingt zu den Leichtgewichten, jedoch verleiht der Stahlrahmen der gesamten Konstruktion eine gute Stabilität und Verwindungssteifheit. Allerdings ist, zumindest bei unseren beiden Testmustern, die Verarbeitungsqualität nicht hundertprozentig optimal. Zwar gibt es keine scharfen Grate oder überstehende Kanten, allerdings sitzen sämtliche Rändelschrauben extrem fest und lassen sich beim ersten Öffnen kaum mit der bloßen Hand lösen.
Ikonik Ra 2000 Black im Test: Der Innenaufbau Insgesamt stehen Ihnen sechs 5,25-Zoll-Schächte zur Verfügung. Darin können Sie optische Laufwerke, einem speziellen Befestigungssystem zum Dank, per Knopfdruck arretieren und brauchen kein Werkzeug. Um die Installation von Laufwerken weiter zu vereinfachen, hat Ikonik die Frontblenden mit einem einfachen, aber effektiven System befestigt: Wenn Sie auf die entsprechnde Stelle der Abdeckung drücken, löst sich die Arretierung und Sie können die Blende entfernen. Ein herausnehmbarer Käfig bietet Platz für bis zu sechs 3,5-Zoll-Festplatten, die über ein Schienensystem ebenfalls ohne Werkzeug eingebaut werden können und gleichzeitig noch vom Rahmen entkoppelt werden. Bei der Positionierung des Netzteils haben Sie die Wahl, ob Sie die Stromversorgung am Boden oder unter dem Deckel des Gehäuses platzieren - im Ra 2000 haben Sie beide Möglichkeiten. Die Öffnung in der Rückseite des Gehäuses, die Sie frei lassen, können Sie mit einer im Lieferumfang enthaltenen Abdeckung verschließen.
Der herausnehmbare Mainboard-Tray ist groß genug, um darauf nicht nur normale ATX-Hauptplatinen zu installieren; er bietet auch genügend Platz für die breiteren E-ATX-Modelle. Ein kleiner Nachteil bei Ikoniks Konstruktion ist allerdings, dass die Slots für die Steckkarten nicht mit der Platte, sondern mit dem Rahmen des Gehäuses verbunden sind. Sie müssen also die Rändelschrauben an Ihren Steckkarten lösen, wenn Sie das Mainboard ausbauen wollen. Außerdem fehlt dem Tray eine Aussparung, die es Ihnen vereinfachen würde, CPU-Kühler mit Backplate zu montieren.
Ikonik Ra 2000 Black im Test: Montageplätze für Lüfter Das dem Mainboard gegenüberliegende Seitenteil des Ra 2000 hat eine große, mit Mesh vergitterte Öffnung. Dort befinden sich auch Montageplätze für insgesamt vier Lüfter. Ikonik hat bereits passende Bohrungen für 140- sowie 120-Millimeter-Modelle vorgesehen. Zwei weitere 120-mm-Lüfter können hinter der Front befestigt werden. Im Auslieferungszustand ist hier bereits ein Lüfter installiert und mit einem Staubfilter ausgerüstet worden. Ebenfalls enthalten sind zwei 140-mm-Lüfter, einer im Heck und einer im Deckel. Letzterer sitzt in einer nach oben ausgestellten Hutze, wodurch er nicht in den Innenraum des Gehäuses ragt. Die Geschwindigkeit der drei enthaltenen Lüfter lässt sich mit einem Drehregel an der Vorderseite des Deckels steuern. An dieser Stelle sind auch Power- und Reset-Knopf sowie die Frontanschlüsse untergebracht. Das Ra 2000 bietet vier USB-, einen E-SATA- und die obligatorischen Audio-Ports.
Ikonik Ra 2000: Das Zubehör inklusive Reinigungstuch. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Ikonik Ra 2000 Black im Test: Sinnvolles Zubehör Obwohl Ikonik in Sachen Zubehör normale Standardkost in Form von Schrauben, Abstandshaltern, Kabelbindern und Kabelklammern liefert, gibt es doch ein Teil, mit dem sich der Hersteller von der Konkurrenz unterscheidet: ein Reinigungstuch. Diese ist besonders hilfreich, um die kaum zu vermeidenden Fingerabdrücke von den Hochglanz-Elementen des Gehäuses zu entfernen. Übrigens ist Ikonik mit dieser nützlichen Dreingabe ziemlich allein auf weiter Flur, denn obwohl Hochglanzelemente immer häufiger in Gehäusen integriert werden, gibt es kaum einen Hersteller, der auch die entsprechenden Hilfsmittel zu Reinigung beilegt.
Ikonik Ra 2000 Black im Test: Lautstärke und Kühlleistung Die Leistungsschwerpunkte des Ra 2000 liegen bei der Kühlung der Komponenten. Beim Anzeigen des Windows-Desktops erwärmt sich unser mit Standardtakt laufender Intel Core 2 Quad Q9550 (2,83 GHz) auf nur 42 Grad Celsius und die Temperatur der GT200-Chip unserer Geforce GTX 260-192 erreicht 45 Grad Celsius. Die im Luftstrom des 120-Millimeter-Front-Lüfters liegende Festplatte kommt auf 34 Grad Celsius. Die integrierte Lüftersteuerung des Ra 2000 ist allerdings selbst bei dieser geringen Last nicht wirklich nützlich, da die Grafikkarte trotz geringer Drehzahl lauter ist als die mit voller Geschwindigkeit laufenden Gehäuse-Lüfter. Wenn Sie deren Umdrehungszahl verringern, schlägt sich das daher nicht in einer geringeren Lautstärke nieder. Das Ikonik-Gehäuse kommt, gemessen aus einer Entfernung von 50 Zentimetern, auf eine Frontal-Lautheit von durchschnittlichen 2,3 Sone. Bei einer um 45 Grad seitlich versetzten Position liegen aufgrund der geringeren Dämmwirkung des Gitternetzes im Seitenteil 3,4 Sone an.
In einem Worst-Case-Szenario, simuliert durch die Programme Core Damage und Furmark, steigt die CPU-Temperatur nach einer Stunde auf 68 Grad Celsius und die Festplatte wird nur ein Grad wärmer als zuvor und erreicht jetzt 35 Grad Celsius. Die GPU heizt sich nur bis auf 65 Grad Celsius auf, was auch durch die auf 80 Prozent festgesetzte Lüfterdrehzahl bedingt ist. Die Grafikkarte ist auch hauptsächlich für die 5,0 (frontal) respektive 7,5 Sone (seitlich) verantwortlich. Mit diesen Leistungsergebnissen ist das Ra 2000 zwar kein echter Leisetreter, schafft es aber, die Komponenten auf verhältnismäßig guten Temperaturwerten zu halten.
Ikonik Ra 2000 Black im Test: Faires Preis-Leistungs-Verhältnis Momentan liegt der durchschnittliche Preis für den neuen Tower von Ikonik bei rund 120,- Euro. Angesichts seiner guten Testergebnisse bietet das Gehäuse damit ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei unserem Partner Caseking können Sie das
Ikonik Ra 2000 bereits für 119,90 Euro bestellen.
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| Produkt |
Ra 2000 |
| Hersteller (Webseite) |
Ikonik (www.ikonik.com) |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis |
Ca. 120,- Euro/Befriedigend |
| Upgrade-Tipp der Redaktion |
Keiner |
| Ausstattung |
2,47 |
| Montageplätze insgesamt |
6 (5,25 Zoll), 6 (3,5 Zoll) |
| ... davon von außen zugänglich |
6 (5,25 Zoll) |
| Lüfterplätze |
6 x 140 mm (Heck, Deckel, Seite), 2 x 120 mm (Front) |
| Vorhandene Lüfter |
2 x 140 mm (Heck, Deckel), 1 x 120 mm (Front) |
| Modding |
WaKü-Schlauchausgänge, werkzeuglose Festplatten-, Laufwerks- und Steckkartenbefestigung, herausnehmbarer Mainboard-Tray |
| Netzteil mitgeliefert? (Position) |
Nein (Unten und/oder Oben) |
| Frontanschlüsse |
4 x USB, E-SATA, Audio |
| Erweiterungs-Slots |
Acht |
| Eigenschaften |
2,31 |
| Material |
Stahl |
| Gewicht |
13,2 Kilogramm |
| Abmessungen (B x H x T) |
240 x 588 x 590 Millimeter |
| Verarbeitung/Verwindungssteifheit |
befriedigend/gut |
| Platz für Grafikkarten |
35,5 Zentimeter |
| Kompatibilitätstest bestanden? |
Ja |
| Leistung |
2,28 |
| CPU-Temperatur (Leerlauf) |
42 Grad Celsius |
| Grafikkartentemperatur (Leerlauf) |
45 Grad Celsius |
| Festplattenemperatur (Leerlauf) |
34 Grad Celsius |
| Lautstärke (Leerlauf, frontal) |
2,3 Sone |
| Lautstärke (Leerlauf, seitlich) |
3,4 Sone |
| CPU-Temperatur (Last) |
68 Grad Celsius |
| Grafikkartentemperatur (Last) |
65 Grad Celsius |
| Festplattentemperatur (Last) |
35 Grad Celsius |
| Lautstärke (Last, frontal) |
5,0 Sone |
| Lautstärke (Last, seitlich) |
7,5 Sone |
| Fazit |
2,32 |
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Komplett-PC-Aufrüster
01.06.2010 17:19
Ich finde das Gehäuse nicht soo toll und
120€ würde ich für das Case nicht bezahlen
Komplett-PC-Aufrüster
19.05.2010 20:33
Mh, mir gefällts eigentlich, aber die "Delle" mit dem Lüfter oben am Gehäuse sieht doch arg deplatziert aus, find ich...und es wär mir etwas zu teuer.
Komplett-PC-Aufrüster
18.05.2010 23:18
hmmm dann würde ich doch lieber zu einem cooler master cm 690 II advanced greifen.