AMD Phenom II X6 Turbo-Core bestätigt (5) [Quelle: siehe Bildergalerie]
AMD kündigt mit dem Phenom II X6 eine Sechs-Kern-CPU an, die zur neuen Speerspitze des Produktsortiments werden wird. Neben den zwei zusätzlichen Rechenkernen bieten die Phenom II X6 den sogenannten Turbo-Core-Modus. Über diesen können sich die Hälfte der Kerne eigenständig übertakten, sofern die anderen Kerne brach liegen. Drei der Recheneinheiten des Topmodells der Phenom II X6 Reihe laufen dann mit einem Takt von 3.600 MHz. Dabei wird die Spannung aller Kerne leicht erhöht. AMD verspricht dabei die Maximale Verlustleistung von 95 Watt / 125 Watt nicht zu überstreiten. Der Turbo-Core-Modus übertaktet die verschiedenen Phenom II X6 Modelle um 400 MHz und 500 MHz.
Besitzer eines AM2+-Mainboards müssen bei einen Upgrade auf die Sechs-Kern-CPUs von AMD nicht zwangsläufig einen kompletten Umstieg vollziehen. Wenn die Hersteller ein BIOS-Update veröffentlichen, welches die neuen CPUs unterstützen, soll auch der Turbo-Core-Modus funktionieren.
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Volt-Modder
13.04.2010 14:57
Hört sich gut an.
Allerdings werde ich die 6-Kern-Prozessoren überspringen und dann irgendwann direkt auf 8 oder mehr setzen.
Abhängig davon, wie lange mit der Quad noch von der Leistung ausreicht und wie die Software die Kerne nutzt.
PCGH-Community-Veteran
13.04.2010 13:05
genial, will ich haben xD
PCGH-Community-Veteran
12.04.2010 16:04
Ganz einfach: Eine Anwendung besteht aus einem oder mehreren "Threads", die Rechenleistung erfordern. ist grade nur einer da der abgearbeitet werden muss (und rechenleistung braucht) kann dieser auch nur auf einen Kern zugreifen und erzeugt Last (im Sinne von Rechenzeit) auf einem Kern. Das "bemerkt" die CPU und taktet einen kern hoch. Bei anderen Anwendungen gibt es viele Threads und damit viele Kerne die ausgelastet werden können.
Alleine die x86er Architektur, der Code auf unterster PC-Ebene sozusagen erledigt das automatisch, es wäre viel schwieriger, den Prozessor NICHT "wissen" zu lassen wie viele Aufgaben er mit wie vielen Kernen erledigen soll!
mach doch mal deinen Task-Manager auf: Sogar die SOFTWARE erkennt schon welche CPU was wie viel macht und wie die Auslastungen sind... dann muss die Hardware es erst recht können.