Der Onlinejugendschutz wurde geändert [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der neue Jugendmedienschutz Staatsvertrag (JMStV)
gilt sowohl für Online-Spiele als auch für Webseiten. Besonders die Hersteller von Online-Spielen sind durch die Änderungen betroffen, da die Inhalte ab sofort nicht mehr zwangsläufig von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) geprüft werden. Diese ist für die Altersfreigabe von Offline-Medien wie Filmen und DVD-Spielen zuständig.
Der überarbeitete Jugendmedienschutz Staatsvertrag wurde von den Ministerpräsidenten am 25. März 2010 verabschiedet. Demnach ist keine konkrete Einrichtung mehr für die Freigabe der Online-Produkte verantwortlich. Die Hersteller können die Unsicherheit dadurch umgehen, dass sie ihre Spiele zuerst auf DVDs verkaufen und das dort erlangte Siegel dann auch für das Onlinespiel übernommen wird - oder aber sie verzichten gänzlich auf Freigaben. Jugendschutzprogramme müssen lediglich die Altersfreigabe auslesen können, laut dem JMStV. Kritik und Zustimmung zum neuen Jugendmedienschutz Staatsvertrag (JMStV) gab es von vielen Einrichtungen. Hier einige
Beispiele.
Die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt erklärt:"Dabei handelt es sich um eine freiwillige Maßnahme des Anbieters, die nicht zu einer Kennzeichnungspflicht führt. Es ist lediglich vorgesehen, dass der Zugangsvermittler ein Jugendschutzprogramm für den Nutzer leicht auffindbar anbieten muss. Es bleibt aber dem Nutzer überlassen, das Programm zu aktivieren."
Martin Stadelmaier, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz:"Die Stärkung nutzerautonomer Jugendschutzprogramme im Vertragsentwurf steht im Gegensatz zu Netzsperren à la Zensursula und ist der richtige und verantwortungsvolle Weg".
Auch das Bündnis 90/Die Grünen bezogen Stellung zu den Änderungen im JMStV:"Der Ruf nach verpflichtenden Filterprogrammen widerspricht dem Verständnis vom selbstbestimmten Surfen im Netz. Filter und Vorkontrolle auf technischer Ebene führen unweigerlich zum Aufbau umfangreicher Sperr- und Kontrollstrukturen und gefährden die Netzneutralität".
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Software-Overclocker
26.03.2010 16:06
Und wieder mal eine Sache, die niemand braucht (außer die Politiker)
Sysprofile-User
26.03.2010 14:20
Dumm nur, dass das Internet nach den Landes oder EU Grenzen auch weitergeht und die dort ansässigen Anbieter nur müde gähnen, was hierzulande unfähige Politiker und dessen dümmliche Berater bei 42°C Fieber und 3 ‰ Restblut im Alkohol sich morgens, stoned ausdenken. Sorry, aber manchmal denke ich bei Aussagen unserer Politiker einfach nur an den guten, alten Dieter Nuhr:
"Wenn man keine Ahnung hat..."
Freizeitschrauber
26.03.2010 12:45
Total unnötig!