Weitere Screenshots aus Age of Conan: Rise of the Godslayer. (12) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach dem etwas überhetzten Start hat sich Age of Conan zu einem runden Online-Rollenspiel entwickelt. Landschaften, Dungeons und PvP-Inhalte stehen und funktionieren, die Spielergemeinde ist zufrieden - doch verlangt wie bei jedem MMO hungrig nach neuen Inhalten. Die will Entwicklungsstudio Funcom mit der ersten Erweiterung namens Rise of the Godslayer liefern. Darin geht es in das Land Khitai im fernen Osten, wo einst Conan eine uralte Gottheit auf deren Wunsch den Gnadenstoß gegeben hat. Die Folge, so scheint es zumindest, ist Chaos und Verderben, das sich in Khitai ausbreitet. Ehrensache, dass erfahrene Online-Helden sich aufmachen, um dort nach dem Rechten zu sehen.
Age of Conan: Rise of the Godslayer: Die Zukunft liegt im Osten Ähnlich wild wie in Conans Reich Hyboria ging es in San Francisco zur Game Developers Conference zu: Wir kämpften uns durch heftige Wolkenbrüche vom Konferenzzentrum in ein nahegelegenes Hotel vor, in dem Craig Morrison, Produzent bei Funcon, schon auf uns wartete. "Im Land Khitai warten fünf neue Regionen auf euren Besuch", eröffnete uns Morrioson. Diese Gebiete gehen anders als das Hauptprogramm, das die Distanzen zwischen seinen immensen Landstrichen mit Ladepausen überbrückte, fließend ineinander über. Schon auf den ersten Blick fällt uns der fernöstliche Look von Khitai auf. Nicht von ungefähr: "Unsere Grafiker haben sich mit den Kollegen von Neowiz zusammen gesetzt, die Age of Conan in Korea betreiben", erklärt Craig Morrison. Dabei entstanden Charaktere, Monster und Städte, die zwar deutlich asiatischen Ursprungs sind, aber immer noch in der Mythologie des Conan-Universums verankert sind.
Produzent Craig Morrison wacht bei Funcom über die Geschicke in Conans Reich Hyboria. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Age of Conan: Rise of the Godslayer: Tiger oder Wolf? Hunderte neuer Quests, neue Waffen und Gegenstände sowie eine neue spielbare Rasse, die Khitan - alles, was ein MMO-Fan von einer Erweiterung erwartet, steckt auch in Rise of the Godslayer. Dazu kommen zehn neue Fraktionen, die im fernen Osten beheimatet sind. "Allerdings könnt ihr euch nicht mit allen gut vertragen", sagt Craig Morrison. "Es liegt an euch, eure vielleicht fünf Verbündeten auszuwählen und euch dann mit den anderen auseinanderzusetzen - frei nach dem Motto: Eure Feinde sind auch meine Feinde." Jede Fraktion hält ihre eigenen Belohungen für die Spieler bereit, beispielsweise fraktionstypische Rüstungen. Besonders schick sind zwei neue Reittiere, ein Wolf und ein Tiger. Diese müssen in einer Quest-Reihe erst ihre Mutter entwendet und dann als Kampfgefährte hochgepäppelt werden, bevor die Entscheidung ansteht: den treuen Kämpfer aufgeben und dafür in ein Reittier umwandeln?
Age of Conan: Rise of the Godslayer: Helden lernen nie aus Statt den maximalen Erfahrungslevel weiter nach oben zu schrauben, haben sich die Designer ein neues System ausgedacht, bei dem neue Fertigkeiten entdeckt beziehungsweise und frei geschaltet werden. Aus diesen klassenspezifischen Fertigkeiten wählen die Spieler dann eine festgelegte Anzahl aus, die sie im nächsten Kampf einsetzen wollen. "Damit wollen wir vermeiden, dass es nur eine einzige beste Klassenkonfiguration gibt", sagt Chris Morrison. "Idealerweise könnten wir uns mit zwei Kriegern gegenüber stehen, die allerdings bis auf ein paar gemeinsame Fähigkeiten wenig gemeinsam haben, doch sich dennoch in Schlagkraft in nichts nachstehen." Ein hehres Ziel.
Age of Conan: Rise of the Godslayer: Harte Dungeon-Abenteuer Bei der Entwicklung neuer Dungeons und Bosskämpfen ließen die Designer ihrer Vorstellungskraft freien Lauf. So führt uns Craig Morrison eine Szene vor, in der sich unsere sechsköpfige Heldentruppe aufteilen muss: Die eine Hälfte sorgt dafür, dass eine Schwebebrücke an Ort und Stelle bleibt, während die andere die Brücke überquert und den Monstern auf der anderen Seite eins auf die Mütze gibt. Wie in einem anderen großen Online-Rollenspiel besitzen die Dungeons kniffligere "Hard Modes", in denen die Gegner mehr einstecken können. Diese werden nicht mit über die Benutzeroberfläche, sondern im Spiel selbst aktiviert. Einige Bosse verhalten sich bei einem Showdown sehr originell: "Ein Sklaventreiber mischt sich beispielsweise unter seine Sklaven, mit denen ihr erst einmal reden müsst, um den Bösewicht zu enttarnen", beschreibt Craig Morrison die Kampfmechanik.
Auch, wenn wir uns noch nicht selbst nach Khitai begeben konnten: Mit der Mischung aus derber Action, herausfordernden Quests und stimmiger Fernost-Atmosphäre ist Rise of the Godslayer ein Muss für alle Age-of-Conan-Fans.
Alle Infos zu
The Witcher 2, dem Rollenspiel von CD Projekt, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite. Alle Infos zu
The Elder Scrolls 5 Skyrim (TES 5) gibt es auf der Themenwebseite. Den stets aktuellen
Download des aktuellen WoW Patch finden Sie in einem separaten Artikel. News, Tests und Wissen zu
Adventures und Rollenspielen finden Sie auf der Adventures-/Rollenspiele-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
Kabelverknoter
22.03.2010 08:40
Ähm Troll oder seit dem letzten Update nicht mehr gespielt?
Komplett-PC-Aufrüster
20.03.2010 11:03
"Idealerweise könnten wir uns mit zwei Kriegern gegenüber stehen, die allerdings bis auf ein paar gemeinsame Fähigkeiten wenig gemeinsam haben, doch sich dennoch in Schlagkraft in nichts nachstehen."
Stellt irgendeiner Nahkampfklasse doch mal nen Nekro, Hox oder Pom entgegen und haltet die Taschentücher bereit
Age of Caster...