Verhandlung soll bald Früchte tragen

Google versus China: Schließung ab 10. April?

Die Verhandlungen gehen weiter. Laut der New York Times erklärt die Regierung von China in einen Warnschreiben, dass sich Google auf ein negativen Ausgang vorbereiten sollte. (Mario Riemann, 19.03.2010)
 
Google verhandelt mit der chinesischen Regierung.
 
Google verhandelt mit der chinesischen Regierung. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update vom 19.03.2010: Schließung ab 10. April?
Gemäß der "China Business News", einer chinesischen Zeitung, schaltet Google seine Suche in China womöglich ab dem 10. April ab. Dies sei unter anderem auf die Hacker-Angriffe der Gmail-Server in China zurückzuführen, zudem will Google künftig gegen Zensur vorgehen.

Update vom 17.03.2010: Warnschreiben der Regierung
Nach Angaben der New York Times veröffentlichte die chinesische Regierung ein Warnschreiben an Google. Im Schreiben soll die Regierung Chinas verkünden, dass die Verhandlungen sehr wahrscheinlich einen negativen Ausgang für den Konzern haben werden. Dies könnte zur Folge haben, dass sich Google aus dem chinesischen Markt zurück ziehen muss. Profitieren könnte Gerüchten zu Folge Microsoft - der Suchmaschinen-Dienst Bing könnte sich dann in China etablieren. Auch der Absatz von Microsofts Office-Paket könnte mehr Verbreitung finden.

Update vom 14.03.2010: Rückzug aus China sehr wahrscheinlich
Laut Insider-Informationen der Financial Times sei ein Abzug Googles aus China zu "99 Prozent" sicher. Die Regierung beharre darauf, die Suchergebnisse den Gesetzen entsprechend zu zensieren. Die Gespräche scheinen in einer Sackgasse gelandet zu sein, denn das Management sei fest entschlossen, die bisherige Zensur aufzugeben.

Man wolle sich mit einem möglichen Rückzug Zeit lassen. Andere Geschäftsbereiche, wie ein Forschungszentrum in Peking, sollen erhalten bleiben. Man befürchte allerdings, daß dies nach den aktuellen Konflikten und dem eventuellen Abzug der Suchmaschine nicht durchsetzbar sei.

Original-Artikel vom 12.3.2010: Google verhandelt mit chinesischer Regierung über Konfliktlösung
Scheinbar wird der Streit zwischen Google und der chinesischen Regierung bald ein Ende finden. Google-Chef Eric Schmidt gab gegenüber dem Wall Street Journal bekannt, dass man aktuell in Verhandlungen stehe. Details könnte er zwar nicht nennen, es soll aber bald erste Ergebnisse geben.

Justiziarin Nicole Wong erklärte in einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus, dass die Dienste Googles in den vergangenen Jahren bereits in 25 Staaten dauerhaft oder zeitweise blockiert wurden. Die USA sollten weiter Druck auf solche Staaten ausüben, welche die Internet-Zensur praktizieren. Eine solche Zensur sei nicht nur hinsichtlich der Menschenrechte bedenklich, sondern behindere auch die Geschäfte von US-Firmen im Ausland.

Mehr Informationen über den Google-China-Konflikt finden Sie in den folgenden Artikeln:
Hackerattacke auf Google: Chinesische Unis im Visier - Update: Vorwürfe zurückgewiesen
Microsoft bleibt China treu und zensiert weiter Suchergebnisse - Update: Schützenhilfe von Bill Gates
Chinesische Suchmaschine Baidu verklagt US-Firma
Nach Hackerangriff: Google auf Konfrontationskurs mit China - Update: Spion in den eigenen Reihen?
Auch Yahoo Opfer von Hackerangriffen aus China
 

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Aktuelle Kommentare
wuselsurfer
Freizeitschrauber
19.03.2010 22:03
AW: Google verhandelt mit chinesischer Regierung über Konfliktlösung

Quote: (Zitat von klink)
Es ist nicht Chinas schuld das die Westleichenfirmen von Gier getrieben werden. In China werden z.B. Marken Jeans für unter 10€ hergestellt und sogar mit deutschen Preisen Etikettiert und hier werden diese teilweise bis zu 200€ das Stück Verkauft. In Deutschland lohnt es sich nicht, da die gewinne der Firmen geringer sind. Und zum Thema 10€ mehr, seit 20 Jahren sind in Deutschland die Nettolöhne nicht gestiegen, im Gegenteil die sind sogar gesunken, aber die Energie- und Lebensunterhaltspreise sind Deutlich gestiegen teilweise haben sie sich mehr als verdoppelt.


Inhaltlich hast Du sicher Recht, aber lies doch noch 'mal drüber, ehe Du auf "Antworten" drückst.
Es gibt auch eine Rechtschreibprüfung für viele Browser ... .
Zum Thema:
Die (post)kommunistische "Demokratie" besteht in China, wie in allen sozialistischen Regimen, in der Diktatur der Kommunistischen Partei mit Hilfe des Geheimdienstes.
Alles was sich dagegen wendet ist der Klassenfeind und wird vernichtet.
Wer es immer noch nicht glaubt, lese die Biografie eines Herrn Mielke, Stalin, Breschnew, Ceauşescu und anderer Mörder mehr ... .
Die Zensur ist Alltag und der Unterdrückungsapparat mit seinen Spitzeln (IMs) allgegenwärtig.

Wer denkt, das ist Spinnerei, dem empfehle ich einen Besuch im gelben Elend in Bautzen, Berlin, Weimar, ... .

Das bißchen vorgeschobener Kapitalismus in Shanghai ... ist da fest ins System der KPCh eingebunden und zentral koordiniert und kontrolliert.




klink
Komplett-PC-Aufrüster
19.03.2010 12:38
AW: Google verhandelt mit chinesischer Regierung über Konfliktlösung

Quote: (Zitat von Freakless08)
Glaubst du doch selbst nicht. Fast alle Elektroartikel und Spielsachen die es bei uns auf dem Markt gibt ist Made in China. Schließlich ist Geiz einfach Geil.

GroßteilderKäufer: Warum 10 Euro mehr für ein Produkt aus Made in EU Land bezahlen wenn das aus China billiger ist? Scheiß auf EU ist eh kacke
Und am Ende wundern wenn man später keinen Job bekommt weil die Firmen weiterhin nach China auslagern.


Es ist nicht Chinas schuld das die Westleichenfirmen von Gier getrieben werden. In China werden z.B. Marken Jeans für unter 10€ hergestellt und sogar mit deutschen Preisen Etikettiert und hier werden diese teilweise bis zu 200€ das Stück Verkauft. In Deutschland lohnt es sich nicht, da die gewinne der Firmen geringer sind. Und zum Thema 10€ mehr, seit 20 Jahren sind in Deutschland die Nettolöhne nicht gestiegen, im Gegenteil die sind sogar gesunken, aber die Energie- und Lebensunterhaltspreise sind Deutlich gestiegen teilweise haben sie sich mehr als verdoppelt.

Iceananas
Software-Overclocker
17.03.2010 19:42
AW: Google verhandelt mit chinesischer Regierung über Konfliktlösung

Quote: (Zitat von Encore HD)
Mir geht es da ein wenig anders, denn ich habe schon vor einiger Zeit gesehen, dass das Chinazeug schlechter ist !

Drum versuche ich größten Teils aus der EU oder aus den USA hergestellte Waren zu kaufen. Sicher ist das nicht immer möglich, aber immerhin wenn es möglich ist, so ist mir der Preis dann egal.


Hach, wie herrlich, dass so ein einfaches Propagandaspielchen beim Volk zieht

Ich erinnere mich nur an die Hetz-Welle gegen Japan, als sie in den 70ern übermächtig worden, damals hieß es genauso, nieder mit Made in Japan, sie sind bööse und jetzt das gleiche Spiel...

Und ja, Gehirnwäsche ftw

 
 
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