Mehr Marktanteile für Opera, Mozilla & Co - Update: Opera gibt Zahlen bekannt [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update vom 22.03.2010: Update: Opera gibt Zahlen bekannt Der Opera-Anbieter gab in der letzten Woche genauere Zahlen bekannt, in wie weit sich die neu eingeführte Browser-Auswahl von Microsoft auf das norwegische Unternehmen ausgewirkt hat. Der CTO von Opera Software Håkon Wium Lie berichtet, dass sich der Download von Opera 10.50 mehr als verdoppelt habe. Eine
komplette Tabelle stellt das Unternehmen auf seiner Homepage zur Verfügung. Wium Lie sieht darin eine Bestätigung für Opera, dass die Nutzer die Alternativen zu Microsofts Internet Explorer ausprobieren, wenn eine Chancengleichheit besteht. In Deutschland bekam Opera 39 Prozent mehr Anwender Dank der Einführung des Auswahlfensters, in Polen war der Anstieg mit 77 Prozent regional am größten.
Microsoft wird für die kommenden fünf Jahre zwölf Alternativen zum Internet Explorer über das Auswahlfenster anbieten. Darauf einigte sich Microsoft im Dezember letzten Jahres mit der Europäischen Union. Das Verfahren wurde 2007 von Opera eingeleitet. Opera begründete das Verfahren gegen Microsoft durch die standardisierte Integration des Internet Explorers in Windows Betriebssystemen und den dadurch resultierenden Marktvorteil. Weiterhin muss Microsoft seine gesamten Betriebssysteme bis Mai via Windows Update mit dem Auswahlfenster ausgestattet haben.
Original-Artikel vom 10.03.2010: Microsoft wurde im Zuge eines Beschluss der EU-Kommission dazu aufgefordert, die Nutzer des Windows Betriebssystem auf alternative Browser zu informieren. Anfang März führte Microsoft daraufhin das Browserauswahlmenü ein. Wie nun bekannt geworden ist, vermelden Opera sowie Mozilla einen
gestiegenen Download ihrer Browser.
Opera hat in den Ländern Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien und Polen dreimal so viele Downloads zu verzeichnen - ob das eine bleibende Tendenz ist, werden die nächsten Monate zeigen. Auch Mozilla meldet einen gestiegenen Absatz ihres Browser: Laut des Unternehmens gibt es 50.000 bis 100.000 neue User, die sich für Firefox entschieden haben. Google und Apple gaben keine Angaben bekannt, in wie weit sich die Browserauswahl auf ihre jeweiligen Produkte ausgewirkt hat.
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Moderator
23.03.2010 11:39
Freut mich für die Alternativen zum IE - ausnahmweise mal mehr Gerechtigkeit.
Hoffentlich hat jetzt das Gejammer über die ach-so-sinnlose EU-Bürokratie und die ach-so-wehleidigen Browserhersteller ein Ende, die ja alle "nur neidisch und unfähig" sind.
afaik wird die Benutzeroberfläche "IE" nicht mehr installiert, wenn man einen anderen Browser wählt. Die zugrunde liegende Engine ist aber weiterhin zentraler Bestandteil von Windows.
Vollständig z.B. Windows Update. Aber afaik nutzt auch der normale Windows Explorer viele Komponenten und im allgemeinen stellt MS die Engine für Anwendungssoftware zur Verfügung. Wer z.B. via ICQ ein Popcap-Game startet, nutzt die IE-Engine.
FF an sich afaik nicht, aber mitlerweile wollen die Leute haufenweise Zusatz-Plug-Ins - und das hat Konsequenzen. Browser wie Opera, die alles von vorneherein integrieren, optimieren und aufeinander abstimmen, sollten im Vorteil sein.
Google sollte bislang ja auch keine so großen Nachteile hinsichtlich des Bekanntheitsgrade gehabt haben.
das ganze find ich dann schon ein bischen unfair microsoft gegenüber
Apple hat keine 95% Marktanteil im Betriebssystemmarkt, die es missbrauchen könnte, um sich Marktdominanz im Browsersektor zu sichern. Es ist ja nicht verboten, Produkte zu bündeln - es ist nur Verboten, ein Monopol in einem Bereich zu missbrauchen, um ein weiteres Monopol in einem anderen zu erlangen.
Komplett-PC-Aufrüster
22.03.2010 19:01
naja das is alles schön und gut aber warum wird denn z.b. apple nicht auch dazu gezwungen das man bei der installation von mac os x sich den brwoser seiner wahl aussuchen kann?
das ganze find ich dann schon ein bischen unfair microsoft gegenüber
Software-Overclocker
22.03.2010 16:39
Also keine Auswirkungen