Google droht Ärger

Kartellbeschwerden: EU-Kommission untersucht Google - Update: EU-Datenschützer prüfen ebenfalls

Eine EU-Kommission wird Google kartellrechtlich untersuchen. Der Wettbewerbsbehörde sind Beschweren eingegangen, die es nun zu prüfen gilt. Google geht in die Offensive und klärt auf. (Andreas Link, 27.02.2010)
 
Kartellbeschwerden: EU-Kommission untersucht Google
 
Kartellbeschwerden: EU-Kommission untersucht Google [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel vom 24.02.2010: Kartellbeschwerden: EU-Kommission untersucht Google

Google droht Ungemach: Die EU-Kommission hat eine kartellrechtliche Untersuchung gegen den Suchmaschinenbetreiber eingeleitet. Offenbar sind Beschwerden eingegangen, die Google wettbewerbswidriges Verhalten vorwerfen. Genannt werden der britische Preisvergleich Foundem, das Verbraucherportal Ciao und die französische Suchmaschine Ejustice. Google-Juristin Julia Holtz lies wissen, dass Google den Vorwürfen nachgehe.

Google sei bekannt, dass die Vorwürfe für reges Interesse sorgen werden und habe sich daher entschieden in die Offensive zu gehen. Ciao sehe Geschäftsbedingungen von Google Online-Werbesystem als kritisch an. Der Vorwurf sei bereits beim deutschen Bundeskartellamt bekannt und wurde nun der EU-Kommission vorgetragen. Foundem und Ejustice sehen sich als direkten Google-Konkurrenten, obwohl diese themenspezifische Suchen anbieten. Google würde die Ergebnisse ihrer Suchen herabstufen, heißt es.

Man sei sich bei Google durchaus bewusst darüber, dass vor allem kommerzielle Unternehmen über Suchmaschinen profitieren. Man sei sich auch im klaren, dass der Algorithmus nicht perfekt sei, aber man stelle sich täglich dieser Herausforderung.

Update vom 27.02.2010: EU-Datenschützer prüfen ebenfalls
Auch die EU-Datenschützer wurden nun auf den Plan gerufen und so muss sich Google gegen gleich zwei EU-Institutionen zur wehr setzen. Alex Türk, Präsident der französischen Datenschutzbehörde CNIL soll deutliche Bedenken in einem Brief an Google geäußert haben, der der Financial Times Deutschland vorliegen soll. Er soll daran erinnert haben, dass Google dazu verpflichtet sei alle persönlichen Daten zu löschen, sofern ein entsprechender Antrag vorliege. Google solle zudem in der lokalen Presse bekannt gegen, wann und wo Aufnahmen gemacht werden, um die Bevölkerung zu informieren. Zudem fordert er, dass Google Originale nur ein halbes Jahr aufbewahrt anstelle des geplanten ganzen Jahres.

Weitere Artikel zu Google:
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Regulierungsbehörde soll Google Buzz prüfen
 
 
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Aktuelle Kommentare
Curry
PC-Selbstbauer
24.02.2010 16:52
AW: Kartellbeschwerden: EU-Kommission untersucht Google

Ich finde es ein wenig Sinnfrei, dass man Unternehmen, die Erolg haben immer so runter macht.
Natürlich sollen die kleinen Unternehmen auch eine Chance haben, aber dafür die großen immer wieder angreifen...?!

Exterior
Komplett-PC-Käufer
24.02.2010 14:44
AW: Kartellbeschwerden: EU-Kommission untersucht Google

Quote: (Zitat von LianLi-GTX280)
Google müsste man öfters auf die Fingern klopfen.

Wie zum Beispiel >> hier <<


Also ich persönlich finde es ziemlich affig, dass die drei Manager aus deinem Link verurteilt wurden.

Ja, Google ist vielleicht zu mächtig und nimmt's mit der Privatsphäre nicht so ernst. Aber das ist einfach nur dämlich. Nur, damit man irgendwen verurteilen kann, werden sich 3 Google-Manager geschnappt, die nichts für dieses Video können. Wäre es nicht sinnvoller, sich die zu holen, die das Video aufgenommen oder hochgeladen haben?

Aber bei den Google-Managern weiß man schließlich, wo sie sind und wie man ran kommt, also verklagt man lieber die anstatt die Täter, damit es so aussieht, als ob man was unternommen hätte, große Klasse -,-'

pcp-brattcoxx
PC-Selbstbauer
24.02.2010 14:36
AW: Kartellbeschwerden: EU-Kommission untersucht Google


Man sei sich auch im klaren, dass der Algorithmus nicht perfekt sei, aber man stelle sich täglich dieser Herausforderung.



Zu geil, die FRau hat´s drauf

 
 
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