Amazon versus US-Verlage

Amazon gibt im Streit um Ebook-Preise nach - Druck durch Ipad?

Wie jetzt bekannt wurde, hat Amazon einen Streit mit dem US-amerikanischen Verlag Macmillan beigelegt. Zwischenzeitlich hatte Amazon unter anderem die Ebooks von Macmillan wegen Streitigkeiten um den Angebotspreis aus dem Programm genommen. Offenbar sorgt das Ipad von Apple für Druck hinter den Kulissen. (Thilo Bayer, 01.02.2010)
 
Amazon gibt im Streit um Ebook-Preise nach
 
Amazon gibt im Streit um Ebook-Preise nach [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das Apple Ipad sorgt nun auch auf einer anderen Bühne für Bewegung: den Downloads für Ebooks. Der im Rahmen der Ipad-Vorstellung enthüllte Ibookstore macht Druck auf die Amazon-Ebook-Plattform. Apple möchte seinen Ebook-Partnern die Preisgestaltung überlassen, während Amazon bisher die Preise strikt vorgegeben hat. Das sorgte fast für einen Eklat. Die Verhandlungen zwischen Amazon und dem US-Verlag Macmillan über Ebook-Preise drohten zwischenzeitlich zu scheitern. Amazon USA entfernte letzte Woche noch alle Ebook- und Print-Titel, mittlerweile ist das Angebot wieder online. Der Unterschied: Anstatt 9,99 US-Dollar kosten die Ebooks zwischen 12,99 und 14,99 US-Dollar.

Amazon gab zum Thema Macmillan-Ebooks ein Statement ab. Man bedauerte die Hartnäckigkeit von Macmillan, allerdings hätte der Verlag ein Monopol auf seine eigenen Titel und könne daher auch die Preise vorgegen. Amazon glaubt, dass die neuen Preise unnötig hoch seien. Amazon-Kunden sollten selbst entscheiden, ob sie bereit sind, die neue Preisgestaltung mitzutragen. Allgemein glaube man nicht, dass alle Verlagshäuser den Weg höherer Preise gehen werden.

Wie finden Sie es, dass die Preise für Ebooks anziehen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

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Aktuelle Kommentare
Tastaturkrieger
Schraubenverwechsler
02.02.2010 17:13
AW: Amazon gibt im Streit um Ebook-Preise nach - Druck durch Ipad?

Von mir aus können die ihre Preise gestallten wie sie wollen denn, Bücher sollten meiner Meinung nach mehr sein als nur eine Ansammlung von Nullen und Einsen.
Jeder der schon mal einen ganz alten in Leder gebundenen Wälzer in der Hand hatte wird mir da zustimmen.
Bücher müssen sich unterscheiden in Form, Farbe und Material, denn der Buchrücken ist das Gesicht eines Buches.
Ich würde niemals meinen „Herr der Ringe“ (Rotes Buch) gegen eine gesichtslose PDF Datei tauschen, zumal ich Bücher sammel und auf meinem Regal ausstelle. Eine DVD mit darauf gebrannten E-Books würde wahrscheinlich nicht den gleichen Effekt haben.
Desweitern könnte ich mir vorstellen, das es für E-books dann einen Kopierschutz gibt der mir verbietet mein Buch weiter zu verschenken, zu tauschen oder auszuleihen.
Ich stelle mir vor wie ich als Opa meinen Enkeln aus einem E-book vorlese. Einfach nur gruslig....


Aber ich kann mir durchaus vorstellen Nachrichten und Schriftstücke von kurzer zeitlicher Aktualität zu kaufen und zu lesen. Aber zu einem anständigen Preis.

Shadow Worrier
Schraubenverwechsler
02.02.2010 08:06
AW: Amazon gibt im Streit um Ebook-Preise nach - Druck durch Ipad?

Also es ist irgendwie schon eine Frechheit das Bücher die einfach nur noch per internet verkauft werden so teuer sein sollen...
WAs bezahlen wir aktuell für ein normales Buch im Laden? 10-20€
kommt drauf an und nun wird "der Druck, die Arbeiter, Die Recurcen usw." gespaart und der Preis soll fast gelich gleiben?

smirking-joe88
PC-Selbstbauer
02.02.2010 00:14
AW: Amazon gibt im Streit um Ebook-Preise nach - Druck durch Ipad?

Quote: (Zitat von Freakless08)
Liebe PCGHW,
wieviel hat euch Apple bezahlt damit das iPad hier erwähnt wird?

Was hat der Streit zwischen Amazon, welche die eBooks aller Anbieter für 9,99 Euro anbieten und Macmillan - eine Verlagsgruppe, welche mehr Geld für ihre eBooks haben möchten mit Apple zu tun?


Lies dir den Text doch nochmal aufmerksam durch, dann kommst du möglicherweise auch auf die Lösung, welche doch eigentlich ziemlich gut beschrieben wird...

 
 
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