Ebay: Pflicht zum kostelosen Versand wieder abgeschafft [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel vom 01.02.2010: Vor einem halben Jahr führte Ebay die kostenfreien Versand für einige Artikelgruppen ein, doch nun schwenkt das Auktionshaus um und kippt diese Entscheidung. Dies ist nur eine der Maßnahmen, die im Weblog von Ebay veröffentlicht wurden. Der 0-Euro-Versand soll schon am 8. Februar fallen. Im Gegenzug wird eine Obergrenze für die Versandkosten geschaffen. Dabei orientiert sich das Auktionshaus an den Preisen der Anbieter.
Obergrenze Ebay Versandkosten: • Brief: max 2,50 Euro
• Pakete: 7 Euro
• Bücher und Warensendungen: max. 2 Euro
Darüberhinaus schraubt Ebay die Anforderungen an Verkäufer in die Höhe. Die Mindeststandards, die über die Bewertungen abgeleitet werden, wurden angezogen. Fällt ein Verkäufer hier negativ auf, muss mit Einschränkungen bei der Platzierung der Ware gerechnet werden oder auch mit Einschränkungen bei den Verkaufsaktivitäten. Diese Änderungen treten zum 1. April in Kraft. An diesem Tag ändert sich auch die Schwelle für Powerseller. So sollen mehr Verkäufer von den günstigen Konditionen profitieren. Im Gegenzug ziehen die Anforderungen an, die bisher nur Verkäufer mit Top-Bewertung erfüllen mussten.
Zum 23. März treten kleine Änderungen in Kraft, die unter anderem das Einstellen betreffen. Sämtliche Details können dem
Ebay-Weblog entnommen werden.
Update vom 03.02.2010: Paypal-Pflicht für Verkäufer Der neue Paypal-Zwang für Einsteiger bis 50 Bewertungen erhitzt die Gemüter. Seit den jüngsten Änderungen ist man zwar von kostenfreien Versand befreit, aber Verkäufer müssen zwingend ein Paypal-Konto anbieten, wenn sie die besagten 50 Bewertungspunkte bei Ebay noch nicht erreicht haben.
Hohe Wellen schlägt das Thema zum einen, weil Paypal nicht vollkommen kostenlos ist und weil Paypal zu Ebay gehört. Da hört man aus machen Ecken den altbekannten Satz "Ein Schelm, wer böses dabei denkt". Bei Paypal muss der Verkäufer 1,9 Prozent des Transaktionswertes abführen. Zusätzlich werden pauschal 0,35 Euro erhoben. Zahlungen außerhalb Europas sind teurer und nur bei hohen Umsätzen gewährt Paypal Rabatt.
Ebay verteidigt diese Maßnahme mit einer Statistik: Negative Kauferlebnisse seien bei Verkäufern, die unter 50 Bewertungspunkte haben, doppelt so hoch. Paypal soll den Geldfluss sichern, geht fix zu Werke und springt ein, wenn die Ware nicht angekommen ist oder Rückbuchungen stattfinden. Das aber muss in einem recht umständlichen Prozedere online gemeldet werden und erinnert an den Gang zu deutschen Behörden.
Wer sich mit den neuen Regeln nicht arrangieren will, dem bleibt nur der Weg zu einem anderen Auktionshaus. In Deutschland ist hood.de der zweitgrößte Marktplatz und sogar kostenfrei.
Interessante Links zum Thema: •
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PCGH-Community-Veteran
04.02.2010 01:46
Da ist das Ebay eigentlich besser.
Für Neue ist das natürlich blöd und wird warscheinlich auch viele abschrecken.
Das klappt aber auch nur noch selten. Die wirkliche Schnäppchenzeit ist vorbei.
PCGHX-HWbot-Member
03.02.2010 23:16
Irgentwie hab ich das Gefühl, dass man bei Hood.de keine wirklichen Schnäppchen machen kann.
Da ist das Ebay eigentlich besser.
Für Neue ist das natürlich blöd und wird warscheinlich auch viele abschrecken.
PCGH-Community-Veteran
03.02.2010 17:46
Leider mangelt es (noch) etwas an Vielfalt. Das was mich imo interessiert, ist dort eher dünn gesäht.