Microsoft bleibt China treu und zensiert weiter Suchergebnisse [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel vom 15.01.2010: Microsoft, einer der großen Suchmaschinenanbieter, wird auch weiterhin am chinesischen Markt seine Suche samt Zensur anbieten. CEO Steve Ballmer ließ gegenüber dem Nachrichtensender CNBC wissen, dass man seine Strategie für den chinesischen Markt nicht überdenken will.
Der Redmonder Softwarekonzern habe bereits mehrfach betont, dass man sich am chinesischen Markt engagieren will und das man auch die dort gültigen Gesetze respektieren wird. Die jüngsten Vorfälle seien eine unglückliche Begebenheit, die man in Kauf nehmen müsse.
Zudem versicherte Ballmer, dass man bei Microsoft die Lücke im Internet Explorer genau untersuchen will. Sie soll zu den Angriffen der chinesischen Regierung auf US-Unternehmen ausgenutzt worden sein.
Weitere Informationen zu den
chinesischen Hacker-Angriffen finden Sie im gesonderten Artikel. Die
Verstrickung des Internet Explorers in die Thematik wird in einem weiteren Artikel beleuchtet.
Update vom 27.01.2010: Nachdem Steve Ballmer verkündete, dass Microsoft den Rechten in China entsprechen werde, gibt es nun Schützenhilfe von Bill Gates. In einem Interview mit dem US-Sender ABC äußerte er sich zum Thema: Seiner Ansicht nach müsse Google den Auflagen in China folgen oder die Geschäfte einstellen. Zudem hält er die Zensur in China für "limitiert". Sie sei mit wenig technischen Wissen leicht umgehbar.
Alle Infos zum
Firefox, dem Internetbrowser von Mozilla, finden Sie auf der Themenwebseite. Auch zum
Internet Explorer, dem Internetbrowser von Microsoft, finden Sie alles auf der Themenwebseite. Wenn Sie sich für
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Internet-Browser, Suchmaschinen und soziale Netzwerke finden Sie auf der Internet-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
PC-Selbstbauer
29.01.2010 20:37
Natürlich, du etwa nicht^^
Ich würde mal sagen, Google ist, zusammen mit Microsoft und sagen wir mal noch Nestlé(nur um nicht allein im IT-Sektor zu bleiben) ein Name oder Marke die man weltweit kennt. Seis nun positiv oder negativ.
Und ich glaube tatsächlich dass Google nicht nur um einfach in den Medien zu sein, diese Hackerangriffe öffentlich gemacht hat.
Nehmen wir mal an, mein Nachbar gräbt einen Tunnel von seinem Keller in meinen Keller und klaut mir jede Woche eine Flasche Wein oder Konserven oder mein Fahrrad. Dann würde ich doch auch zumindest auch an die Regionalpresse gehen und nicht nur einfach still und leise zu ihm sagen: He du, lass das bleiben, sonst geb ich deinen Kindern keine Englischnachhilfe mehr.
Jetzt machen wir aus meinem Nachbarn die 'Weltmacht' China und ich bin Google. Was sehen wir? Alles fast genau dasselbe, nur eben in einem etwas größeren Ausmaß.
MfG
Komplett-PC-Aufrüster
28.01.2010 18:55
Wach bitte auf, oder glaubst du noch an den Weihnachtsmann?
Moderator
28.01.2010 01:25
Warum sollte es auch besser werden, solange sämtliche Staaten der Welt China mit Wirtschaftsprogrammen hofieren und sich die restlichen 5 Milliarden Menschen auf der Welt freuen, wenn sie dank der "günstigen" Produktionsbedingungen ihr Objekt der Begierde zu einem niedrigeren Preis bekommen?
Das ist vermutlich gar nicht mal so das Problem - sondern der Unterschied zwischen dem Umgehen einer Zensur und dem unbemerkten Umgehen. Der Staat hat die Kontrolle über die Internetverbindungen und selbst wenn er es nicht immer schafft, alle Arten von Tunnel-Optionen zu blockieren: Eine ggf. automatische Suche nach Personen, die ihren Internetzugang in ungewöhnlicher Weise nutzen, ist sicherlich kein Problem. Und manchmal ist es interessanter, zu gucken, was jemand noch so macht, anstatt ihm gleich den ersten Schritt zu verbieten...