Ozone Smog: Neue Gaming-Maus im Kurztest
Die Ozone Smog bietet bis zu 5.040 Dpi, einen Lift-off-Schalter, Gewichte, eine Beleuchtung und wechselbare Seitenteile. Aber stimmt auch die Leistung und wie schlägt sie sich im Vergleich zur Konkurrenz?
Die Ozone Smog erinnert auf den ersten Blick an eine Mischung aus dem bekannten Logitech-Design und der älteren Raptor Gaming M3: Auf der linken Seite befindet sich eine griffig gummierte Daumenmulde, darüber zwei direkt ansprechende Daumentasten, darunter ein Dpi-Umschalter - letzterer ist hierdurch recht gut erreichbar, Zeige- und Mittelfinger bleiben auf den Haupttasten. Diese sind wie der hintere Teil des Korpus besteht aus einer Klavierlackoberfläche - das sieht zwar hübsch aus, aber nur solange bis sich Fingerabdrücke darauf festsetzen.
Quelle: PC Games Hardware
Ozone Smog (6)
Das programmierbare 4-Wege-Scrollrad ist nützlich, aber altbekannt, seine Rasterung direkt und ohne Leerlauf. Neu und vor allem für Low-Sense-Zocker sehr praktisch ist die Lift-off-Taste: Mit dieser justieren Sie die Abhebedistanz oder schalten sie komplett ab. Per etwas zu weit hinten liegendem Mode-Schalter variieren Sie die programmierbare Beleuchtung und wechseln zwischen verschiedenen Profilen, die sie im internen Speicher ablegen. Ein kleines OLED-Display zeigt den aktuellen Modus und die ebenfalls programmierbare, aktuelle Dpi-Zahl in vier Stufen. Insgesamt stehen sieben belegbare Tasten zur Verfügung, das durch die Ummantelung etwas steife Kabel misst 190 Zentimeter.
Quelle: PC Games Hardware
Ozone Smog (11)
Die ohnehin schon gelungene Ergonomie wertet Ozone durch sechs je 6 Gramm schwere Gewichte und zwei austauschbare Seitenteile auf: Eine Auflage bietet Platz für Ring- und kleinen Finger zusammen, eine bietet in der Höhe leicht unterschiedliche Ablageflächen. Die runden Keramikfüße der 131 Gramm schweren Ozone-Maus gleiten exzellent und nutzen sich praktisch nicht ab - sehr gut. Trotz bis zu 5.040 Dpi gibt sich der Sensor (Avago 9500) auch im Extrembereich keine Blöße, auf spiegelnden Unterlagen wie Metall-Pads setzt er aber aus. Die dreigeteilte Treiber-Software bietet eine Programmierung der Beleuchtung (36 Farben) sowie des Dpi-Schalters (getrennt für X- und Y-Achse), Makros (per Editor oder per Aufnahmefunktion) und Profile. Leider fehlen Optionen wie die Scroll- oder Doppelklickgeschwindigkeit, auch die Polling-Rate ist fest.
Fazit: Hinsichtlich der Ausstattung trumpft die Smog dank Gewichten, Dpi-Umschaltung, auswechselbaren Seitenteilen und individueller Beleuchtung auf. Zudem überzeugt Ozones Frischling auch bei der Leistung und der Ergonomie - kurz: Ozone glingt mit der Smog ein sehr gelungener Einstieg in den hart umkämpften Mausmarkt.
| Produktname | Smog |
|---|---|
| Hersteller/Webseite | Ozone (www.ozonegaming.com) |
| Preis/Preis-Leistung | ca. 50 Euro/Gut |
| Bauart/Anschluss | Kabelmaus, USB |
| Ausstattung: | 1,64 |
| Abtastung | Laser (Avago 9500) |
| Anzahl Tasten | 7 Tasten |
| Max. Auflösung | 5.040 Dpi |
| Kabellänge | 190 cm |
| Sonderausstattung | Dpi-Umschaltung, Makros, Beleuchtung, austauschbare Seitenteile, Lift-off-Schalter, Gewichtanpassung |
| Eigenschaften: | 1,93 |
| Geeignet für | Rechtshänder |
| Leergewicht | 131 Gramm |
| Ergonomie | Sehr gut |
| Tastendruckpunkte | Sehr gut |
| Verarbeitung/Software | Gut/Gut |
| Leistung: | 1,6 |
| Pad-Kompatibilität | Gut |
| Präzision/Gleiteigenschaften | Gut/Sehr gut |
| Anspruchsverhalten (Latenz) | Sehr gut |
| Gesamtnote: | 1,67 |
Interessantes Detail am Rande: Die Ozone Smog entspricht eins zu eins der Silencer Gaming von Cyber Snipa. Letztere ist im Gegensatz zur Smog noch nicht lieferbar, die Ozone-Maus kostet derzeit knapp 50 Euro, lieferbar ist sie aber nur bei PC-Cooling.

Über die Optik kann man sich streiten...ein wenig Abhilfe kann man sich ja mit ´ner Sprühdose schaffen.
Klavierlack+Schweiß+Talk= Würg
Ernsthaft, die DPI lassen sich ja noch recht einfach auf dem Windows Desktop testen aber wie testet ihr die max. ips, rein mit dem "Hand-O-Meter" oder hat ihr etwas "wissenschaftlichere Möglichkeiten" (gäbe es für nen DPI-Test auch)?