Ozone Smog: Neue Gaming-Maus im Kurztest

21
Test Marc Sauter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die Ozone Smog bietet bis zu 5.040 Dpi, einen Lift-off-Schalter, Gewichte, eine Beleuchtung und wechselbare Seitenteile. Aber stimmt auch die Leistung und wie schlägt sie sich im Vergleich zur Konkurrenz?

Die Ozone Smog erinnert auf den ersten Blick an eine Mischung aus dem bekannten Logitech-Design und der älteren Raptor Gaming M3: Auf der linken Seite befindet sich eine griffig gummierte Daumenmulde, darüber zwei direkt ansprechende Daumentasten, darunter ein Dpi-Umschalter - letzterer ist hierdurch recht gut erreichbar, Zeige- und Mittelfinger bleiben auf den Haupttasten. Diese sind wie der hintere Teil des Korpus besteht aus einer Klavierlackoberfläche - das sieht zwar hübsch aus, aber nur solange bis sich Fingerabdrücke darauf festsetzen.

Ozone Smog (6) Quelle: PC Games Hardware Ozone Smog (6) Das programmierbare 4-Wege-Scrollrad ist nützlich, aber altbekannt, seine Rasterung direkt und ohne Leerlauf. Neu und vor allem für Low-Sense-Zocker sehr praktisch ist die Lift-off-Taste: Mit dieser justieren Sie die Abhebedistanz oder schalten sie komplett ab. Per etwas zu weit hinten liegendem ­Mode-Schalter variieren Sie die programmierbare Beleuchtung und wechseln zwischen verschiedenen Profilen, die sie im internen Speicher ablegen. Ein kleines OLED-Display zeigt den aktuellen Modus und die ebenfalls programmierbare, aktuelle Dpi-Zahl in vier Stufen. Insgesamt stehen sieben belegbare Tasten zur Verfügung, das durch die Ummantelung etwas steife Kabel misst 190 Zentimeter.

Ozone Smog (11) Quelle: PC Games Hardware Ozone Smog (11) Die ohnehin schon gelungene Ergonomie wertet Ozone durch sechs je 6 Gramm schwere Gewichte und zwei austauschbare Seitenteile auf: Eine Auflage bietet Platz für Ring- und kleinen Finger zusammen, eine bietet in der Höhe leicht unterschiedliche Ablageflächen. Die runden Keramikfüße der 131 Gramm schweren Ozone-Maus gleiten exzellent und nutzen sich praktisch nicht ab - sehr gut. Trotz bis zu 5.040 Dpi gibt sich der Sensor (Avago 9500) auch im Extrembereich keine Blöße, auf spiegelnden Unterlagen wie Metall-Pads setzt er aber aus. Die dreigeteilte Treiber-Software bietet eine Programmierung der Beleuchtung (36 Farben) sowie des Dpi-Schalters (getrennt für X- und Y-Achse), Makros (per Editor oder per Aufnahmefunk­tion) und Profile. Leider fehlen Optionen wie die ­Scroll- oder Doppelklickgeschwindigkeit, auch die Polling-Rate ist fest.

Fazit: Hinsichtlich der Ausstattung trumpft die Smog dank Gewichten, Dpi-Umschaltung, auswechselbaren Seitenteilen und individueller Beleuchtung auf. Zudem überzeugt Ozones Frischling auch bei der Leistung und der Ergonomie - kurz: Ozone glingt mit der Smog ein sehr gelungener Einstieg in den hart umkämpften Mausmarkt.

Produktname Smog
Hersteller/Webseite Ozone (www.ozonegaming.com)
Preis/Preis-Leistung ca. 50 Euro/Gut
Bauart/Anschluss Kabelmaus, USB
Ausstattung: 1,64
Abtastung Laser (Avago 9500)
Anzahl Tasten 7 Tasten
Max. Auflösung 5.040 Dpi
Kabellänge 190 cm
Sonderausstattung Dpi-Umschaltung, Makros, Beleuchtung, austauschbare Seitenteile, Lift-off-Schalter, Gewichtanpassung
Eigenschaften: 1,93
Geeignet für Rechtshänder
Leergewicht 131 Gramm
Ergonomie Sehr gut
Tastendruckpunkte Sehr gut
Verarbeitung/Software Gut/Gut
Leistung: 1,6
Pad-Kompatibilität Gut
Präzision/Gleiteigenschaften Gut/Sehr gut
Anspruchsverhalten (Latenz) Sehr gut
Gesamtnote: 1,67

Interessantes Detail am Rande: Die Ozone Smog entspricht eins zu eins der Silencer Gaming von Cyber Snipa. Letztere ist im Gegensatz zur Smog noch nicht lieferbar, die Ozone-Maus kostet derzeit knapp 50 Euro, lieferbar ist sie aber nur bei PC-Cooling.

Bildergalerie

PCGH-Wertung

1,67
21
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Yutshi Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bladiawdi
        ich glaub ich kauf mir die maus. sieht geil aus und ist mal was anderes im gegensatz zu meiner mx518!!!
        Ich habe auch die MX518 seid sie auf dem Markt ist und habe keinerlei Beschwerden für all meine Anwendungen, nur fehlte mir selbst bei dieser recht großen Maus eine Ablage für den Ring- und kleinen Finger. Ich denke ich habe für mich die perfekte Maus gefunden.
        Über die Optik kann man sich streiten...ein wenig Abhilfe kann man sich ja mit ´ner Sprühdose schaffen.
      • Von Yutshi Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bladiawdi
        ich glaub ich kauf mir die maus. sieht geil aus und ist mal was anderes im gegensatz zu meiner mx518!!!
        Ich habe auch die MX518 seid sie auf dem Markt ist und habe keinerlei Beschwerden für all meine Anwendungen, nur fehlte mir selbst bei dieser recht großen Maus eine Ablage für den Ring- und kleinen Finger. Ich denke ich habe für mich die perfekte Maus gefunden.
        Über die Optik kann man sich streiten...ein wenig Abhilfe kann man sich ja mit ´ner Sprühdose schaffen.
      • Von Nixtreme Software-Overclocker(in)
        Gute Austattung aber in meinen Augen potthässlich
        Klavierlack+Schweiß+Talk= Würg
      • Von bladiawdi Kabelverknoter(in)
        ich glaub ich kauf mir die maus. sieht geil aus und ist mal was anderes im gegensatz zu meiner mx518!!!
      • Von Bullveyr Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Marc
        Unsere Wertungstabelle umfasst weit mehr als die paar Herstellerwerte, die wir zudem prüfen.
        Ihr schraubt also die Maus auf um zu überprüfen ob sie wirklich den Avago ADNS-9500 hat?

        Ernsthaft, die DPI lassen sich ja noch recht einfach auf dem Windows Desktop testen aber wie testet ihr die max. ips, rein mit dem "Hand-O-Meter" oder hat ihr etwas "wissenschaftlichere Möglichkeiten" (gäbe es für nen DPI-Test auch)?
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Es gibt Keramikfüße für Logitech-Mäuse, die Cyber-Skatez.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk