Facebook überdenkt Privatsphäre neu. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Facebook hat sein Modell für die Privatsphäre-Einstellungen geändert. Seit 9.12. werden die bisherigen Einstellungen erneut zur Disposition gestellt. Dabei sollten alle Facebook-User aufpassen, denn der Dialog zur Einstellung sollte nicht einfach weggeklickt werden. Wer das macht, setzt global sämtliche Einstellungen auf "Alle User". Warum Facebook die globale Sichtbarkeit als Standard definiert hat, ist zwar fragwürdig, aber immerhin wird jeder User daran erinnert, seine einmal getroffenen Einstellungen erneut zu überdenken. Böse Zungen behaupten, dass Facebook daran gelegen sei, dass mehr Inhalte öffentlich zugänglich werden - schließlich will
Google ja eine Echtzeitsuche unter anderem auch von Facebook-Inhalten anbieten. Versteckte Inhalte bringt Facebook bei Suchmaschinen wenig Vorteile.
Die Privatsphäre-Einstellungen sind in einem zentralen Punkt unter "Einstellungen" zusammengefasst. Dort lassen sich Profilinformationen, Kontaktinformationen, Anwendungen/Webseiten, Suchergebnisse und Blockierlisten verwalten. Facebook erlaubt, zwischen Freunden, Freunden von Freunden und allen Usern rechtemäßig zu differenzieren. Man kann auch Gruppen anlegen, um ein gruppenbasiertes Rechtemanagement für Privatsphäre zu nutzen. Das bisher vorhandene regionale Netzwerk gibt es nicht mehr.
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Software-Overclocker
10.12.2009 13:51
Also das alle die Profilseite automatisch einsehen können als Grundeinstellung zunehmen finde ich sehr fraglich.
Das sollte aus der sich des Datenschutzes überdacht werden.
Ansonsten ist jeder selber schuld wenn er alle Daten öffentlich preis gibt.
Daher ist es auch sehr fragwürdig ob der Daten "Skandal" bei SchülerVZ wirklich so extrem ist. Soweit ich weiß wurden ja nur öffentliche Daten heraus kopiert...