Intel zeigt lauffähigen CPU-Prototypen mit 48 Kernen - Update: 1 GHz Taktfrequenz
Im Braunschweiger Forschungslabor hat Intel zum ersten Mal einen Prozessor gezeigt, der 48 CPU-Kerne auf einem Chip vereint. Der Rock Creek wurde als Single-Chip Cloud Computer (SCC) vorgestellt.
Original-Artikel vom 02.12.2009: Intel zeigt lauffähigen CPU-Prototypen mit 48 Kernen
Intel gibt neue Einblicke in seine CPU-Forschungsaktivitäten. Bei Intel Braunschweig wurde ein Prototyp vorgestellt, der 48 CPU-Kerne auf einem Chip vereint. Rock Creek ist dabei nach dem Cloud Computing-Prinzip aufgebaut, weshalb Intel die 45nm-CPU auch Single-Chip Cloud Computer nennt.
"Mit einem solchen Chip wird ein künftiges Cloud-Rechenzentrum um ein Vielfaches energieeffizienter arbeiten als heutige Rechenzentren sowie erheblich Platz und Energiekosten sparen", so Justin Rattner, Chef der Intel Labs und Chief Technology Officer bei Intel. "Ich gehe davon aus, dass diese fortschrittlichen Konzepte im Laufe der Zeit ihren Weg in die Mainstream-Geräte finden. In ähnlicher Weise sind zuvor fortschrittliche Automobil-Technologien wie elektronische Motorsteuerung, Airbags und ABS schließlich in alle Autos eingezogen."
Die 48-Kern-CPU soll allerdings nicht direkt als Chip in die Massenfertigung sehen, sondern eher als Forschungschip an Entwickler oder Hochschulen dienen. Fernziel seit es, "hundert oder mehr Prozessorkerne auf einem Chip zu komprimieren". Interessant: Die 48 CPU-Kerne benötigen nur 25 Watt im Idle oder 125 Watt bei maximaler Auslastung. Insgesamt 1,3 Mrd. Transistoren sitzen auf der CPU, das Konzept soll eine Skalierbarkeit der Kerne wie bei Larrabee erlauben. Die Oberfläche des Chips ist 567 Quadratmillimeter groß.
Intel verspricht, dass die Kerne einen effizienten Datentransfer ermöglichen. Ein "High-Speed-Netzwerk" mit 256 GByte/s Bandbreite soll zwischen den Kernen für den effizienten Austausch von Informationen und Daten sorgen. Die 48 Kerne sind dabei in 24 Kacheln aufgeteilt, vier Kacheln ergeben ein Segment. Vier DDR3-Speicherkanäle stehen zur Verfügung, bis zu 64 GByte RAM sind adressierbar.
Mehr Infos bietet Intel auf seiner Forschungs-Webseite oder auf der Presse-Webseite.
Update vom 04.02.2010: Takt soll bei 1 Gigahertz liegen
Zur Vorstellung im vergangenen Jahr verriet Intel noch nichts zur Taktfrequenz seines 48-Kern-Prozessor und verwies auf die nun in den Startlöchern stehende ISSCC. Nun sickern die ersten weitere Informationen durch. So soll die CPU mit 1 Gigahertz Taktfrequenz arbeiten und in 45 Nanometern gefertigt werden. Als zwei der Besonderheiten des Chips fallen ein Mesh-Netzwerk und Message Buffer. Damit soll die Kommunikation zwischen den Kernen 15 Mal schneller ablaufen als bei herkömmlichen Prozessoren, welche über den Hauptspeicher kommunizieren. Zudem soll die Anordnung der 48 Kerne als 24 Tiles (per Tile ein Kern plus gemeinsamen L2-Cache) auf dem Die erfolgen. Sechs von ihnen sollen zu einem Segment zusammengefasst werden und diese teilen sich als Vierergruppen einen Speichercontroller.


) und ihn nach der blamage als forschungs chip weiterzuverwenden (als mahnendes beispiel ? ) versucht man mit weiteren Ankündigungen und eigenen Testergebnissen die Scharte wieder auszuwetzen was eher fragwürdig ist denn glaubhaft.
Könnte es vieleicht sein das man die rechenleistung und die funktionen der kerne nicht miteinander vergleichen kann?
der Kandidat erhält 100 Gummipunkte und darf sich eine Waschmaschiene wünschen
Könnte es vieleicht sein das man die rechenleistung und die funktionen der kerne nicht miteinander vergleichen kann?
Und wie schon gesagt,da intel den larrabee sterben lassen musste (nach vollmundigen ankündigungen mit ATI und Nvidia gleichzuziehen
Sollte intel mit ihrem 48 kerner eine aktuelle cpu mit selben funktionsumfang bei gleichem stromverbrauch (inklusive infrastruktur) in einem bench schlagen der nicht von intel selbst gemacht wurde, lass ich mich natürlich gerne überzeugen
"Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt", bekomm ich beim drücken von Play bei dem Youtube Video zu gesicht