Microsoft sperrt bis zu 1 Mio. Xbox 360 den Live-Zugang [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel vom 12. November 2009: In relativ regelmäßigen Abständen sperrt Microsoft Nutzer-Accounts und Konsolen vom Online-Service Xbox Live. Beim jüngsten Update ging es den modifizierten Xbox 360 an den Kragen, mit denen sich illegale Raubkopien abspielen lassen.
600.000 bis
1.000.000 der weltweit 20 Millionen Xbox 360 sollen gesperrt worden sein. Die Zahlen in den Medien schwanken in diesem Bereich.
Gesperrt wurden lediglich die Konsolen. Nutzer, die ihren Account auf eine nicht modifizierte Xbox 360 kopieren, können diesen wieder nutzen. Die sperren dürften - wie üblich - permanent sein. Beim Anmelden auf Xbox Live meldet die Konsole, dass es sich um ein modifiziertes Gerät handelt und dass man damit den Geschäftsbedingungen von Xbox Live widerspreche.
Wie und nach welchen Kriterien Microsoft Konsolen sperrt, ist nicht bekannt. So sei zum Beispiel auch der Einsatz einer Festplatte, die nicht von Microsoft stammt, als Modifizierung einzustufen. Offline sind die modifizierten Xbox 360 weiterhin nutzbar.
Update vom 13. November 2009: Nachdem Microsoft etliche Konsolen aus dem Verkehr gezogen hat, finden sich diese nun offensichtlich bei Ebay wieder. Der Onlinehandel mit den Konsolen soll dort angezogen haben. An dieser Stelle sei vor dem Kauf gewarnt. Sie können diese Konsole lediglich offline verwenden. Darüber hinaus erlischt die Garantie, wenn die Konsole weiterverkauft wird. Dies tut bei einer modifizierten Konsole nichts zur Sache, ist aber auch bei nicht modifizierten Konsolen ein wunder Punkt. Sie sollten also vorsichtig sein und sich absichern, bevor Sie eine gebrauchte Konsole erwerben.
Alle Infos zur
Sony-Konsole PS3/Playstation 3, finden Sie auf der Themenwebseite. Die
Nintendo-Konsole Wii wird ebenfalls auf einer Themenwebseite ausführlich vorgestellt. Auch die
Xbox 360 von Microsoft hat eine eigene Themenwebseite. News, Tests und Wissen zur
Sony PS3, Microsoft Xbox 360 und Nintendo Wii finden Sie auf der Spielekonsolen-Produktseite von PC Games Hardware Online.
Komplett-PC-Aufrüster
27.12.2009 12:28
Danke für die Information. Wenn auf der Verkaufspackung steht, dass der Online-Part optional ist und an weitere Bedingungen geknüpft ist, dürfte die Sache wasserdicht sein.
Freizeitschrauber
25.12.2009 19:48
Die AGB (es heißt nie AGBs) werden dir mitgeteilt wenn du mit der Konsole Online gehen willst. Es ist nach deutschem Recht so abgesichert. Du kaufst im LAden ja nur die Konsole. Das "Internet" ist ein zusatz, den du selber abschließen musst.
Auf der Verpackung stehen nur allg. Informationen mit dem Verweis aufs Internet.
mfg
Dennisth
Komplett-PC-Aufrüster
22.12.2009 09:13
Sind diese nach deutschem Recht wirksam einbezogen worden?
Steht der entsprechende Hinweis auf der Verpackung?
Wenn die AGBs erst nach dem Kauf akzeptiert werden können, dann sind diese nach deutschem Recht nicht Vertragsbestandteil geworden.
Ich stelle mich keineswegs auf die Seite der "pösen Purschen", aber so einfach ist das hinsichtlich der AGB nicht.