SDC-Megtron LC-Display extern im Hands-On-Test

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SDC-Megtron will mit seinem externen LC-Display eine schnelle und bequeme Übersicht der Systemdaten direkt auf den Schreibtisch geben. PC Games Hardware hat das Display einem Hands-On-Test unterzogen.

Mit einem externen LC-Display will SDC-Megtron Systeminformationen einfach und schnell auf dem Schreibtisch verfügbar machen. PC Games Hardware hat das Display unter die Lupe genommen und die Nutzbarkeit getestet.
SDC-Megtron LC-Display extern (8) Quelle: PC Games Hardware SDC-Megtron LC-Display extern (8)
SDC-Megtron LC-Display extern: Technische Details
Das blau/weiße Grafik-LC-Display ist im Handel für knapp 100 Euro erhältlich. Das 11 x 6 Zentimeter große Display kann eine Auflösung von bis zu 240 x 128 Pixeln wiedergeben. Der in Metall gerahmte Bildschirm und die Klavierlackoptik verleihen dem LC-Display ein hochwertiges Aussehen. Das Display kann Transferraten von bis zu 30 Fps stemmen, was auch zum Abspielen eines Videos reichen würde und ist USB-1.1- und USB-2.0- kompatibel. Die Bedienung erfolgt bequem am PC über das mitgelieferte SDC-Megtron-LCD-Tool. Im Lieferumfang sind neben dem Display ein USB-Kabel für den externen, sowie ein Kabel für den internen Anschluss enthalten. Zudem ist eine CD mit Treibern und Zusatzsoftware für alle aktuellen Betriebssysteme beigelegt.
SDC-Megtron-LCD-Tool: Bildschirmkonfiguration Quelle: PC Games Hardware SDC-Megtron-LCD-Tool: Bildschirmkonfiguration
SDC-Megtron LC-Display extern: Eigenschaften und Leistung (Hands-On-Test)
SDC Megtron wirbt hauptsächlich mit der Möglichkeit, Systeminformationen über ein externes Display auf dem Schreibtisch abzurufen, ohne dabei den normalen PC-Monitor benutzten zu müssen. Was das angeht, erfüllt das Display auch voll die Anforderungen und übertrifft sogar unsere Erwartungen mit der Wiedergabe von Bildern und Videos. Allerdings ist das zweifarbige Display für die Wiedergabe von Videos relativ ungeeignet. Ansonsten verfügt die Software über diverse Funktionen, wie Kalender, Datum und Uhrzeit, Leistungsmonitor und Stoppuhr, um nur ein paar zu nennen.

Die vom SDC-Megtron empfohlene Programmiersoftware LCDHype war in Verbindung mit dem Display nicht ohne Weiteres zum Laufen zu kriegen. Nach dem obligatorischen Treiberupdate wollten wir das Display selbst programmieren. Das erwies sich jedoch schwieriger als erwartet. Für eine halbwegs vernünftige Systemstatusanzeige waren schon mehrere hundert Zeilen Quelltext in einer Programmiersprache nötig, die man nicht von heute auf morgen lernt. Alternativ können Skripte über die Online-Community getauscht oder bezogen werden; hier war jedoch zum Start des Produktes noch wenig zu finden, was sich mit zunehmender Verbreitung des Produktes aber ändern dürfte.

Das einfache Erstellen von Plug-Ins für das SDC-Megtron-LCD-Tool mithilfe des Windows-SDK ist in diversen Programmiersprachen möglich. Das Software-Development-Kit muss jedoch auch separat heruntergeladen werden, da auf der mitgelieferten CD nur eine Textdatei mit Verweis auf die Internetadresse des Herstellers enthalten war. Allerdings war auch dort kein Software-Development-Kit zu finden.

SDC-Megtron LC-Display extern: vorläufiges Fazit
Die von SDC-Megtron beworbenen Fähigkeiten des Displays werden grundsätzlich erfüllt, bei den erweiterten Funktionen traten jedoch kleinere Probleme auf. Um das Display voll nutzen zu können, sollten Käufer über fundierte Programmierkenntnisse verfügen.

Das SDC-Megtron LC-Display kann unter anderem bei Caseking bezogen werden. Die externe Version kostet 99,90 Euro, für die interne Ausführung werden 69,90 Euro verlangt.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Iceananas BIOS-Overclocker(in)
        So ein Display ist für den Preis wohl lächerlich. Ist ja an sich ganz nützlich aber hätte wohl etwas günstiger/besserer Display sein können.
      • Von Iceananas BIOS-Overclocker(in)
        So ein Display ist für den Preis wohl lächerlich. Ist ja an sich ganz nützlich aber hätte wohl etwas günstiger/besserer Display sein können.
      • Von Sularko Freizeitschrauber(in)
        Ich finde zusatzinfos gerade beim gamen nebenbei ganz interessant. CPU auslastung, temps, oder Ram verbrauch. Allerdings reicht mir dafür meine G15.
      • Von Namaker Software-Overclocker(in)
        Zitat
        Das 11 x 6 Zentimeter große Display kann eine Auflösung von bis zu 240 x 128 Pixeln wiedergeben.
        Da kann man per Downsampling ein nettes 800*SSAA machen
      • Von MainBrain Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die Frage ist, ob man diese Infos wirklich zu jeder Zeit braucht. Hatte auch mal ein GLCD (noch mit LPT) und fand das anfangs auch richtig toll. Nur im Laufe der Zeit habe ich das Ding nur noch als Uhr verwendet, weil ich die restlichen Infos eh nicht immer gebraucht habe. Mittlerweile habe ich das Ding schon längst verkauft...
      • Von Xel'Naga
        Naja Spielerei ist es für mich nicht.
        Den auf meinen Schreibtisch ist eher wenig Platz und das Zusatzdisplay verwende ich für diverse Anzeigen (Taskmanager, Rivatuner,CPU-Z, GPU-z usw usw....) - ich finds gut.
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