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Microsoft veröffentlicht Windows 7 heute offiziell in 14 Sprachen. Weitere 20 Sprachen werden am 31. Oktober 2009 folgen. Das Betriebssystem aus Redmond soll neue Standards in punkto Anwenderfreundlichkeit, Leistungsfähigkeit, Geschwindigkeit sowie Sicherheit setzten und neue Innovationen im Bereich multimediale Möglichkeiten und innovative Technologien wie Multitouch bieten.
Windows 7: Versionen Anwender können ab heute im Handel zwischen drei verschiedenen Editionen wählen und erhalten den Funktionsumfang, der ihren jeweiligen Anforderungen und Bedürfnissen entspricht: Windows 7 Home Premium bietet dem Anwender zu Hause Entertainment-Funktionen wie Windows Media Center und ermöglicht das Einrichten einer Heimnetzgruppe für den Austausch sowie die gemeinsame Nutzung von Fotos, Videos und der Musiksammlung. Windows 7 Professional umfasst zusätzlich alle Funktionen für eine effektive berufliche Nutzung und Windows 7 Ultimate erweiterte Sicherheitsfunktionen sowie die Flexibilität, in verschiedenen Sprachen zu arbeiten. Für große Unternehmen bietet sich die Edition Windows 7 Enterprise an, die über Volumenlizenzprogramme erhältlich ist.
Windows 7: Erfolgreicher Marktstart Der Vorverkauf von Windows 7 hat bereits bewiesen, dass Microsoft mit dem neuen Betriebssystem einen Treffer gelandet hat. Das Marktforschungsinstitut IDC geht in seiner im Juli 2009 veröffentlichten Studie "The Economic Impact of Microsoft's Windows 7, Worldwide" davon aus, dass bis Ende 2010 weltweit rund 177 Millionen Windows 7-Lizenzen verkauft werden.
Windows 7: Erfolgreiches Betaprogramm Vor allem scheint Microsoft bei Windows 7 eines richtig gemacht zu haben: Das offene Beta-Programm war ein voller Erfolg und half, dass Anwender das Betriebssystem verbessern können. Alleine 8 Millionen Menschen haben am weltweiten Windows 7-Betatestprogramm teilgenommen, davon eine Million in Deutschland. Auch wurden Produkt- und Nutzungsdaten von Millionen PCs in mehr als 200 Ländern und Regionen ausgewertet, um das Verhalten von Anwendern besser zu verstehen, sowie mehr als 16.000 Online-Interviews zu Windows 7 durchgeführt.
Windows 7: Multitouch der neue Trend? Mit dem neuen Bedienkonzept Multitouch können Nutzer nun berührungsempfindliche Bildschirme mit mehreren Fingern gleichzeitig bedienen - und das ohne Maus oder Tastatur. Auch lassen sich Musik- und Videodateien im integrierten Windows Media Center viel schneller durchsuchen oder sortieren, so dass Unterhaltung und die Nutzung neuer digitaler Medien zum Erlebnis werden. Schließlich ist Windows 7 bestens für Cloud Computing vorbereitet und stellt viele Zusatzfunktionen wie Windows Mail und Windows Fotogalerie, die bislang Bestandteil des Betriebssystems waren, als Windows Live Service kostenfrei zur Verfügung. Bildschirme werden bereits verstärkt von den Herstellern beworben. Hier könnte Windows 7 einen neuen Markt aufmachen.
Windows 7: Unternehmen haben schon gewechselt Windows 7 findet auch bei Unternehmen einen äußerst positiven Anklang, sagt Microsoft. So nutzen in Deutschland bereits zahlreiche Unternehmen wie BMW, EON, Axinom und Computacenter Windows 7. Damit können sie die täglichen Aufgaben schneller und einfacher erledigen und Anwender arbeiten produktiver, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden - heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus könnten IT-Manager ihre Prozesse und die IT-Verwaltung optimieren und verfügen über verbesserte Tools, um die Sicherheitsregeln und Kontrollen im Unternehmen entsprechend anzupassen.
Windows 7: Familien stehen im Mittelpunkt Microsoft prognostiziert, dass Nutzung des PCs beispielsweise im Familienalltag eine noch stärkere Rolle spielen wird, wenn über vernetzte Rechner miteinander kommuniziert und gespielt wird oder Daten ausgetauscht werden können. Hier setzt Windows 7 an und will diese Nutzung vereinfachen. Für Familien bietet Microsoft das sogenannte "Family Pack" an. Damit kann Windows 7 Home Premium einfach und kostengünstig auf bis zu 3 PCs eines Haushalts gleichzeitig installiert werden. Es handelt sich dabei um ein limitiertes Angebot und ist für 149,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) im autorisierten Fachhandel erhältlich.
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PCGH-Community-Veteran
22.10.2009 22:15
Falsch. Bei dem Familienpack kann man von jeder Windows XP und Vista Version auf Windows 7 updaten und zwar NUR Updaten.
Hier mal eine E-Mail-Antwort von Microsoft:
"Sehr geehrter Herr XXXXXXX,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Das Upgrade auf Windows 7 wird immer von der Version aus gewährt, welche auf dem Rechner als Upgradegrundlage dient. Sind die Vorgängerversionen von Windows 7 32 Bit Editionen, so wird auch das Upgrade auf Windows 7 die 32 Bit Version sein. Für die Windows 7 64 Bit Version, sollte das vorherige Betriebssystem ebenfalls eine 64 Bit Version sein.
Da es sich bei der Family Pack Edition um ein Upgradeprodukt handelt, basiert es auch auf der Upgrade-Technologie, dass heißt, es erfordert zur Installation in jedem Falle eine Vorgänger-Version eines Betriebssystemes (z.B. XP oder Vista). Eine Neuinstallation, wie sie mit einer Vollversion möglich ist, ist mit einer Upgradeversion nicht machbar."
Volt-Modder
22.10.2009 21:09
Zusammenfassend kann man sagen, dass Windows 7 für viele schneller erschienen ist, als gedacht.
Ich hätte ebenfalls nicht damit so schnell gerechnet.
Auf jeden Fall besser wie Vista.
PC-Selbstbauer
22.10.2009 17:22
Hat WIndows 7 eig. immernoch so viele Nachfragen wie Vista, wenn man i-was macht? Damit meine ich, dass er immer fragt ob ich das wirklich machen möchte usw. oder ob sich das gebessert hat...?
In der Default-Einstellung fragt es erheblich wneiger als Vista. ABER: Und das ist der Pferdefuß dabei: Microsoft hat das vor allem dadurch erreicht, daß im Default die Sicherheitseinstellung nicht mehr auf die höchste Stufe gesetzt ist.
Da aber aus Sicherheitsgründen eigentlich immer die höchste Stufe anzuraten ist (es sei denn, man sitzt in einem Firmennetzwerk absolut sicher vor Eindringlingen von außen) , wird von allen Fachleuten geraten, den Schieber wieder hochzusetzen. Dann allerdings nervt Win7 wieder fast soviel wie Vista....