Marktgerechte Lösung noch nicht gefunden

Streit um VDSL-Netz hält an: Telekom versus Bundesnetzagentur

Die Deutsche Telekom kämpft derzeit darum, unter welchen Bedingungen Konkurrenten Zugang zur VDSL-Infrastruktur bekommen sollen. Ein eigener Eilantrag an die Bundesnetzagentur wurde nun abgelehnt. (Thomas Schleider, 16.10.2009)
 
Der Streit um die VDSL-Infrastruktur hält an
 
Der Streit um die VDSL-Infrastruktur hält an [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Telekom und ihren Mitbewerbern um den Zugang zum VDSL-Netz geht in die nächste Runde. Nachdem sich die Konzerne nicht untereinander auf eine gütliche Einigung festlegen konnten, hatte die Telekom im August einen Eilantrag an die Bundesnetzagentur gestellt, welcher die Entgelte endgültig regeln sollte. Nun wurde bekannt, dass die Behörde den Antrag abgelehnt hat.

Allgemein geht es in dem Streit um die Bedingungen, unter welchen die Telekom den anderen Konzernen Zugang zu ihrer VDSL-Infrastruktur gewährt. Da die Bundesregierung allgemein einen Ausbau der Breitband-Infrastruktur wünscht, wollte die Telekom mit dem Eilantrag für die erforderliche Planungssicherheit sorgen.

Aufatmen können derweil die restlichen Telekommunikationsunternehmen. Vodafone, O2 und Hansenet haben bereits eigene Anträge gestellt. Bis Jahresende will die Bundesnetzagentur nun eine marktgerechte Lösung finden. Im Antrag der Deutschen Telekom hätten wichtige Leistungsbeschreibungen gefehlt, ohne jene man keine angemessenen Gebühren festlegen könne.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf heise.de.

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Aktuelle Kommentare
speedo2fast
Komplett-PC-Aufrüster
23.11.2009 00:26
AW: Streit um VDSL-Netz hält an: Telekom versus Bundesnetzagentur

100 mbit standleitungen für alle und das kostenlos. aber womit soll die telekom dann noch geld verdienen.

Jakopo
PC-Selbstbauer
16.10.2009 20:59
AW: Streit um VDSL-Netz hält an: Telekom versus Bundesnetzagentur

Also ich bin rundum zufrieden als Telekom Kunde. Habe VDSL und Entertain Comfort für 54,95€ und alles läuft komplett reibungslos.

asus1889
Kabelverknoter
16.10.2009 18:27
AW: Streit um VDSL-Netz hält an: Telekom versus Bundesnetzagentur

Quote: (Zitat von locojens)
Annex A würde aber bedeuten das es nicht möglich ist ISDN anzubieten da dann der „restliche“ Frequenzbereich nur für analoge Telefonie reichten würde. Oder irre ich mich da ?

Ok der Reichweiten unterschied beträgt ca. 0,5 km, aber ob das die Lösung wäre.



Ach PS: an den „Vorschreiber“ wenn man zB. eine Fritzbox sein eigen nennt, kann man bzw. muß man aufpassen die passende Firmware aufzuspielen, da es bei dieser möglich ist Annex A oder B zu nutzen.


Da eine viel niedrigere Frequenz (ab 138 KHz, als Beispiel ISDN nutzt 120 KHz und hat eine enorme Reichweite) genutzt wird, ähnlich wie bei S-DSL (ab 150 KHz), ist eine viel höhere Reichweite möglich. Es haben Leute bei bis zu 11 km TAL-Länge @ 73 dB A-DSL-Dämpfung (Annex-B) und QSC S-DSL noch DSL 1536 Kbit/s (down) und 1024 Kbit/s up. Bei ADSL2+ @ 1 MHz ist die Dämpfung fast doppelt so hoch wie bei ADSL 1. V-DSL nutzt noch höhere Frequenzen und hat eine noch viel geringere Reichweite. Ich würde auf ISDN gerne verzichten, wenn ich dafür DSL bekommen würde. Wer braucht heute noch als Privatanwender ISDN? Die Telefone sind bis zu 4 mal teurer als die normalen analogen und ISDN ist eigentlich nur erforderlich wenn man ansonsten nur ein 56 K Modem nutzen könnte.

@Wuselsurfer

Man müsste die Annex-B DSLAMs bzw. Linecards gegen Annex-A Linecards wechseln und natürlich auch ein Modem mit entsprechendem Chipsatz (z.B. Thomson Speedtouch Serie kann Annex A) nutzen.

 
 
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