Havok und Ubisoft schließen Vertrag [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die seit 2007 zu Intel gehörige Firma Havok hat nun verkündet, dass sie einen weltweit gültigen Lizenzvertrag über mehrere Jahre mit dem Spielehersteller Ubisoft geschlossen habe. Dadurch kann die französische Spieleschmiede die Havok-Software nun für kommende Titel benutzen, um diese mit softwarebeschleunigten Physik-Effekten auszustatten.
Bewährte Videospiel-Serien von Ubisoft wie Assassin's Creed, Tom Clancy's Ghost Recon, Prince of Persia, Shaun White Snowboarding, Tom Clancy's Rainbow Six und Tom Clancy's Splinter Cell haben in der Vergangenheit bereits von Havok profitiert.
Auf ihrer Webseite bietet die Physik-Experten eine ganze Fülle von Produkten an, mit welchen es möglich ist eine Spiele-Engine, nicht nur optisch aufzuwerten. Das Portfolio besteht derzeit aus Folgendem:
• Havok AI - provides developers with an optimized cross-platform SDK to perform navigation mesh generation, pathfinding and path following in highly dynamic game environments.
• Havok Animation - A fast and flexible animation SDK and tool chain that provide optimized playback and real-time blending on current and next-generation game systems.
• Havok Behavior - A system for developing event-driven character behaviors in a game.
• Havok Cloth - A platform-optimized runtime and toolset that increases the believability of game characters and environments. It allows character designers to go beyond simplistic tight-fitting or hand-animated clothing, and to add believable, physically-based motion to garments like skirts, capes, shirts, trousers and coats, as well other deformable items like hair, bellies or tails.
• Havok Destruction - A cross-platform tool for simulation of rigid body destruction.
• Havok Physics - A real-time collision detection and physical simulation solution.
Diese Hilfsmittel sind nicht nur plattformunabhängig einsetzbar, sondern auch mehrkernoptimiert. Neuen PC- und Konsolen-Titeln von Ubisoft mitsamt Physik-Effekten steht wohl damit nichts mehr im Wege.
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PCGH-Community-Veteran
10.10.2009 13:58
Nicht unbedingt. Der interessiert sich nur für das praktische Ergebnis, nicht aber für die Technik die dahintersteckt.
Komplett-PC-Aufrüster
10.10.2009 06:39
Ja nee, is klar! Wat'n dat'n für'ne Moosrose?!
PCGH-Community-Veteran
09.10.2009 12:21
b) Warum denn noch mehr zusätzliche Hardware für Sachen, die man quasi per Havok umsonst dazu bekäme? Ist doch wie der Sound beim PC - es reicht doch auch 5.1 Onboard Sound um ein Spiel zu genießen. Warum muss es denn noch eine Soundkarte sein, wenn das Ergebnis völlig ausreicht?!
c) Ageia war war mir eh ein Rätsel und dagegen habe ich damals auch schon gewettert. Eine CPU ist genau so ein Massenprodukt. Sehe da nicht den geringsten Unterschied zur GPU.
d) Dieses Argument bringt jeder, aber ich finde die Leistung wird für andere Dinge dringender gebraucht: Hohe Auflösungen, AA, AF, Max. Details, ... Das sind Dinge, die ein grandioses Spiel überwiegend ausmachen. Physik ist ein Schmankerl, welches umfangreiche zusätzliche Investitionen in meinen Augen nicht rechtfertigt. Und den z. B. Rauch in Spielen ganz wegzulassen wenn man keine Nvidia GPU hat, als ihn wie seit mind. 10 Jahren dann wenigstens konventionell darzustellen, ist ein Punkt, den ich überhaupt nicht akzeptieren kann. Jeder kocht nur noch sein eigenes Süppchen und eine Vielzahl von Zockern guckt immer in die Röhre. Eine CPU (egal welche) hat aber jeder und das ist die beste Voraussetzung für Physik in Spielen.
a) ein Corei5 kann auch bis zu 500€ kosten
b) Also schon der Unterschied zwischen einer Audigy SE und einer X-Fi Elite Pro ist ziemlich groß
c) Der Unterschied zwischen CPU und GPU ist gravierend, man muss sich nur mal die Rechenleistung ansehen
d) eine zusätzliche Investition ist das sicherlich nicht wert, entweder ich bekomme es gratis oder ich lasse es bleiben. Ich kenne hier allerdings einen User, welcher der Ansicht ist, sämtliche Radeons, egal wie schnell, seien nix wert, weil sie kein PhysX unterstützen.