Mehr Speicher als eine Blu-ray-Disc: Der neue TDK-Datenträger [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die TDK Corp. hat einen einmal beschreibbare optischen Datenträger mit 320 GByte Speicherplatz entwickelt. Die Disc besteht aus zehn Schichten (engl. Layer), welche jeweils eine Kapazität von 32 GByte aufweisen können. Damit ermöglicht die Technik mehr Speicherplatz pro Datenträgerschicht als eine Blu-ray-Disc, welche sich mit 25 GByte pro Layer begnügt. Die neue Disc wird laut
techon.nikkeibp.co.jp derzeit auf der Createc Japan 2009 ausgestellt, welche seit heute, dem 6. Oktober stattfindet und noch bis zum 10. Oktober läuft. Angaben zur Marktreife wurden keine gemacht.
Bereits 2006 konnte TDK für Stauner sorgen, als das Unternehmen einen Prototyp-Datenträger präsentierte, welcher aus sechs Schichten mit je 33-GByte-Kapazität bestand. Damit konnte er insgesamt immerhin 200 Gigabyte speichern.
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Software-Overclocker
08.10.2009 13:19
Bänder nimmt man normalerweise, wenn man nicht regelmäßig drauf zurückgreifen will, sondern z.B. für Backups.
Eben da liegt ja das problem bei den Bändern, wenn die nicht regelmäßig durchgespult werden geht die mechanik in den Bändern mit der Zeit kaputt.
Hoffe auch, dass sich da eher die SSD Sachen durchsetzt. Ist viel flexibler.
@txt.file
Ich möchte aber nicht alles aus dem Netz ziehen. Ich meine Filme/Spiele im Regal stehen sehen.
Moderator
07.10.2009 21:40
Da kommt dann aber noch der automatische DVD-Wechsler dazu
Bei Filmen wird es mittelfristig nur mehr Speicherbedarf durch 3D geben,aber selbst dafür hat die Blu Ray ausreichend Speicher.
Archivieren bieten sich Festplatten an.
Wofür also neue optische Medien?Vor allem in Zeiten wo der Onlinevertrieb immer wichtiger wird.
Tendenzen, die Auflösung von Filmen weiter zu steigern gibts auch (2560x1080 stehen in den Läden, UHD wird rumgezeigt), wobei es da natürlich das Problem des Fernsehmarktes gibt. (Konsolen)Spiele wären ein mögliches Ziel, wenn TDK das eigentliche Problem bei optischen Medien gelöst hat:
Geschwindigkeit.
Schließlich stört sich kaum jemand an 8 GB Scheiben, aber niemand weiß so recht, wie er sie für Software nutzen soll...
Wenn die 320GB Scheibe auch auf mindestens 300-400MB/s käme, dann könnte man Programminhalte wieder direkt vom Medium nachladen, ggf. sogar unkomprimiert, und dafür finden sich durchaus Anwendungen.
Bänder nimmt man normalerweise, wenn man nicht regelmäßig drauf zurückgreifen will, sondern z.B. für Backups.
Und "Firmen" (ich-AGs, bei denen "Es" und "Über-Ich" ausgestiegen sind?), die sich nichtmal zwei Festplatten leisten können, sind garantiert auch nicht die passende Zielgruppe für derartige Medien, die sich aufgrund der hohen Laufwerkspreise bekanntermaßen erst dann lohnen, wenn mehrere 100 Datenträger zu füllen sind.
PCGH-Community-Veteran
07.10.2009 08:12
idR werden dafür auch keine Raid 1, sondern eher Raid 5 genutzt und du glaubst garnicht wieviel magnetbänder noch genutzt werden. Ein Hauptteil des RWTH Backups läuft noch auf Magnetbändern und die haben da keine 200TB oder so kleinigkeiten (ja tb ist richtig. Ich meine es waren um die Petabyte)