Notebook mit Mini-Displays

IDF: drücken und schieben - Intel zeigt ungewöhnliches Konzept-Notebook

Abseits von den IDF-Haupthemen Larrabee, Clarksfield oder Sandy Bridge zeigte Intel in San Francisco den Prototypen eines ungewöhnlichen Konzept-Notebooks: Es verfügt neben dem eigentlichen Bildschirm über drei Mini-Displays mit Touch-Funktion. (Daniel Möllendorf, 24.09.2009)
 
Konzept-Notebook mit drei Mini-Displays (1)
 
Konzept-Notebook mit drei Mini-Displays (1) [Quelle: siehe Bildergalerie]


Die drei kleinen Bildschirme eignen sich um beispielsweise durch Fotos zu scrollen oder Videos zu betrachten. Wenn man die Dateien berührt, kann man Sie einfach auf das jeweils benachbarte Display oder den Hauptbildschirm des Notebooks ziehen - das erinnert an Apples Iphone. Damit eignet sich das Konzept-Notebook beispielsweise gut für Präsentationen oder um schnell das richtige Foto zu finden. Intel betonte allerdings, dass es sich lediglich um ein Vorabmodell handelt - bis entsprechende Modelle auf den Markt kommen dauert es angeblich noch lange.

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Aktuelle Kommentare
zuogolpon
Freizeitschrauber
24.09.2009 13:36
AW: IDF: drücken und schieben - Intel zeigt ungewöhnliches Konzept-Notebook

Praktisch neben der Präsentation auch beim Filmeschaun. Man kann trotzdem den Überblick über bestimmte Informationen behalten oder sogar irgendwo durchscrollen, ohne den Film für die anderen Zuschauer anhalten zu müssen.
Ansonsten möglich wäre eine einfache Makrofunktion.
Aber wahrscheinlich arbeitet man auch noch am Konzept.

MfG
Z

ruyven_macaran
Moderator
24.09.2009 12:13
AW: IDF: drücken und schieben - Intel zeigt ungewöhnliches Konzept-Notebook

Man könnte z.B. indivuelle Verzweigungen in einer Präsentation haben: Gibt es viele Nachfragen zu einem Punkt, zeigt man 1-2 Zwischenfolien. Wenn nicht, dann nicht. Mit frei belegbaren Riesentasten wie den hier gezeigten wäre das bequem und übersichtlich möglich, weil man sieht, wo man welche Aktionen auslösen kann.

Wesentlich sinnvoller scheint mir das ganze aber für die Arbeit mit mehreren Anwendungen sein. Die Bildschirmgröße eines Notebooks ist begrenzt und wer z.B. mit mehreren Bildern arbeitet, arbeitet am Ende mehr mit der Taskleiste, als mit allem anderen. Hier könnte man eine Slideshow auf einem der Touchscreens haben und schnell hin- und herwechseln. Ein zweiter Touchscreen für den Explorer und in einem dritten läuft der Instant-Messenger.
Oder wie wäre es mit einer Zwischenablage für mehrere Objekte, die man mit einem Fingerzeig gezielt auswählen kann?

Ich seh da durchaus Potential, aber die Softwareunterstützung dürfte ein ganz großes Problem werden.
Das Haupt-Display als Touchscreen auszulegen ist dagegen imho sinnlos. Das befindet sich schlichtweg in einer ungeeigneten Position, niemand will längere Zeit die Hand vor sich in die Luft halten.

The-GeForce
Freizeitschrauber
24.09.2009 12:11
AW: IDF: drücken und schieben - Intel zeigt ungewöhnliches Konzept-Notebook

Ich seh darin auch keinen echten Mehrwert. Auch bei 4 Displays hat der Mensch nur 2 Augen die auch noch aus Gründen auf Neuronenebene dazu gezwungen sind auf das gleiche Display zu schaun.
Sieht für mich mehr nach einer späten Applekopie aus
(Ironie Anfang) "guckt mal alle her, was wir mit nem Touchscreen und nem Finger alles können! Und das auf 4 Displays, wir sind viermal so gut wie die anderen die das schon vor Jahren gemacht haben" (Ironie Ende).

Dieter Nuhr hat es mal passend gesagt (leider bekomme ich nicht den exakten Wortlaut hin): Früher, da brauchte der Mensch für 20 Kilometer nen halten Tag. Dann baute es das Auto und es gind in 20 Minuten. Dann baute er soviele Autos dass er für 20 Kilometer wieder nen halben Tag braucht.

Mit dieser "neuen" Technik löse ich all jene Probleme, die ich ohne die Technik garnicht hatte.
Wenn das kein Fortschritt ist. Wenn ich sowas sehe, erweckt es immer den Eindruck bei mir, dass diese ganzen Erfinder noch nicht begriffen haben, dass nicht alles was möglich ist auch wirklich gebraucht wird.

 
 
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