Supertalent Raiddrive: 1,4 GByte/s Übertragungsleistung (2) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel 20.9.2009: Das Raiddrive SSD von Supertalent ist eine PCI-Express-2.0-Steckkarte mit x8-Interface und wird in handelsübliche Slots gesteckt. So lässt sich eine theoretische Übertragungsleistung von 4 GByte/s erreichen. Auch wenn diese in weiter Ferne liegen, so könnten sich reale 1,4 Gbyte/s Leseleistung durchaus sehen lassen. Supertalent nennt zumindest diese sequenzielle Leseleistung und gibt für das Schreiben 1,2 GByte/s an.
Im Raiddrive stecken vier einzelne SSD-Laufwerke, die ein Gesamtfassungsvermögen von zwei Terabyte haben. Der 1.024 MiByte große DRAM hält ausreichend Daten vor. Das Ganze wird verpackt in ein Aluminiumgehäuse, welches 258 x 112 x 25 mm misst. Dank Raiddrive Expander lassen sich auch mehrere Steckkarten zusammenführen, was zu Kapazitätserweiterungen führt.
Drei Systeme will Supertalent auf den Markt bringen: ES für den Servereinsatz, WS für den Workstationeinsatz und GS für den Desktopeinsatz bei Spielern. ES nutzt SLC-NAND-Flash als Raid 0 oder Raid 5 und benötigt 3 HE. Maximaler Speicherausbau: ein Terabyte. Das exklusive Batterie-Backup-Modul schützt vor Stromausfällen. WS entspricht dem ES, die Batterie entfällt hier. Die GS-Version verwendet MLC-NAND-Flash mit bis zu zwei Terabyte.
Ab Oktober 2009 soll die Auslieferung beginnen. Nach so viel Euphorie ob der genannten Leistung kommt jetzt der Punkt, an dem die meisten dankend abwinken werden: 4.999 US-Dollar für das Raiddrive GS in der 1-TByte-Version. Die ES-/WS-Version dürfte noch einmal deutlich teurer sein.
Update 28.9.2009: Auf dem Intel Developer Forum (IDF) gab es das Supertalent Raiddrive SSD nun erstmals live zu sehen. Dieses besteht praktisch aus vier
Ultradrive SSDs, die auf einem PCB als Raid-Konfiguration zusammenarbeiten. In diversen Tests erreichte es eine maximale Lesegeschwindigkeit von 1.418 MByte pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von 1.233 MByte pro Sekunde. Aus den neuen Bildern ist ersichtlich, dass das Raiddrive SSD einen 4-Pin-Molex-Anschluss besitzt, welcher aber in dem Demo-System nicht zum Einsatz kam.
Neben dem Modell von Supertalent gab es auch erstmals ein entsprechendes, nacktes Exemplar von Intel zu sehen. Hier geht man sogar noch einen Schritt weiter und vereint ganze sieben SSDs zu einem Raid-Verbund. Intel behauptet, das solch eine PCI-E-Karte bis zu 1.076 Millionen IOPS (input/output operations per second) verarbeiten kann. Auf legitreview.com
schätzt man die praktische Bandbreite dieses Laufwerkes auf satte 4 GByte pro Sekunde. In der Galerie finden Sie diverse neue Bilder zu beiden Produkten.
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Freizeitschrauber
30.09.2009 17:15
PCIe x16....hmmm...
...geht dann auch noch SLI???
ja du brauchst nur das asus supercomputer board xDDD
PC-Selbstbauer
29.09.2009 06:29
500€ würde ich dafür Zahlen owohl dieses Systemdrive sogar länger ist, als meine Grafikarte, und nen Slot verbraucht. Ob meine CPU die Festplatte ausbremmst? *
Edit: war der vorraussichtliche Preis nicht 1398€?? 5000Doller sind schon was ganz anderes...
Volt-Modder
28.09.2009 19:57
Irgendwann werde ich ebenfalls so eine Platte in meinem System haben...allerdings wird der Preis dann wesentlich geringer sein