Report: Kopierschutz und DRM

DRM: So funktioniert der Kopierschutz bei Spielen und Musik

Um ihr Material vor unerlaubter Vervielfältigung zu schützen, setzt die Industrie auf Kopierschutzmaßnahmen. Wie DRM funktioniert, was dahinter steckt und wie die Zukunft aussieht; darüber informieren die Kollegen der PC Games. (Andreas Link, 09.09.2009)
 
Valves Vertriebsplattform Steam: DRM-Lösung für den Publisher.
 
Valves Vertriebsplattform Steam: DRM-Lösung für den Publisher. [Quelle: siehe Bildergalerie]
DRM ist das Kürzel für Digitale Rechteverwaltung, Digital Rights Management im Englischen. Wikipedia sagt, "DRM bezeichnet Verfahren, mit denen die Nutzung (und Verbreitung) digitaler Medien kontrolliert werden soll", Kritiker sehen das genauso. Sie übersetzen DRM jedoch mit Digital Restrictions Management, zu Deutsch: das Einschränken der Rechte, die ein Verbraucher an den Dingen besitzt, die er legal erworben hat. Und da liegt der Knackpunkt: Wer Musik, Spiele, Software und Co. erwirbt, der kauft nicht das Produkt, sondern die Lizenz, die ihm erlaubt, das Produkt zu benutzen. Nun herrschen jedoch Missverständnisse darüber, wie denn das Wort "Benutzen" zu interpretieren sei. Wenn der Anbieter von "Benutzen" spricht, meint er: Musik zum Hören, Spiele zum Spielen. Spricht jedoch der Anwender von "Benutzen", dann meint er: Musik zum Hören, zum Mitnehmen, zum Ausleihen und zum Kopieren; dasselbe gilt für Spiele. Ein Interessenkonflikt.

Den kompletten Artikel finden Sie bei den Kollegen der PC Games unter dem Link "Kopierschutz Report: So funktioniert DRM - Vom Einsatz in Musik und Spielen".
 
 
News, Tests und Wissen zu allgemeinen Spielen-Themen finden Sie auf der Spiele-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
 
 
 
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Aktuelle Kommentare
SnakeByte
PC-Selbstbauer
09.09.2009 23:31
AW: DRM: So funktioniert der Kopierschutz bei Spielen und Musik

Quote: (Zitat von Hayab)
Da gibt es ein Interessenkonflikt.
Der ehrliche Kunde wird so weit restriktiert, bis er keine Lust mehr hat, die Produkte legal zu erwerben.
Da illegal sind die Produkte die der Kunde sich wuenscht, bequemer zu Handhaben, zu Erwerben und kosten auch weniger.

DRM ist eine Funktion, die per default den Kunden zu Feind macht, mann kann es bei legal erworbenen DRM Musikstuecken am besten nachvollziehen.


Noch krasser wird es bei Ebooks. Ich habe letzte Woche eines erworben, welches mit DRM versehen wurde. Es handelt sich um ein Programmierbuch, mit Codeschnipseln drin. Bisher sind die alle nicht allzugroß, aber es ist trotzdem sehr nervig, die abzutippen, weil einem die Adobe Digital Edition freundlich drauf hinweist, dass der Verleger das Kopieren von Text eingeschränkt hat und ein Strg+C bis auf die Messagebox mit der Meldung ignoriert. In dem Falle ist es im wahrsten Sinne des Wortes mehr Digital Restriction Management als Digital Rights Management.

Will man ehrliche Leute, die mit den Medien "arbeiten", in die Illegalität treiben, ist das genau der richtige Weg. Die Frage ob Fluch oder Segen geht für die Nutzer zu Fluch und für die Publisher zu Segen - bis sie gar keine DRM "belasteten" Medien mehr verkaufen.

Hayab
PC-Selbstbauer
09.09.2009 22:07
DRM: So funktioniert der Kopierschutz bei Spielen und Musik

Da gibt es ein Interessenkonflikt.
Der ehrliche Kunde wird so weit restriktiert, bis er keine Lust mehr hat, die Produkte legal zu erwerben.
Da illegal sind die Produkte die der Kunde sich wuenscht, bequemer zu Handhaben, zu Erwerben und kosten auch weniger.

DRM ist eine Funktion, die per default den Kunden zu Feind macht, mann kann es bei legal erworbenen DRM Musikstuecken am besten nachvollziehen.

 
 
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