Caustic One, die Raytracing-Hardware: PCIe-x4-Karte, 2x DDR2-SODIMM und FPGAs. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Im Rennen um eine möglichst fotorealistische 3D-Grafik ist Raytracing eines der beliebtesten Schlagworte der letzten Monate. Das Startup-Unternehmen Caustic Graphics will nun eine Lösung gefunden haben, um eines der größten Performance-Probleme beim Raytracing angehen zu können und so eine drastische Performance-Steigerung möglich zu machen. In einem bereits einige Monate alten Interview mit
cgarchitect.com sagte Caustics Marketing-Chef in einem offenbar wenig beachteten Nebensatz, er hoffe, in Zukunft die Verwendung von IP, also intellektuellem Eigentum seiner Firma in Spielkonsolen zu sehen. Damit könnten durchaus die Nachfolger der aktuellen Next-Gen-Konsolen Playstation 3 und Xbox 360 gemeint sein, deren Chips wohl große Mengen an Rechenleistung bereitstellten können.
Caustic Graphics vertreibt mit seiner CausticRT-Plattform ein Set bestehen aus der CausticOne und dem CausticGL SDK. Damit können Entwickler laut Firmenangaben eines der größeren Probleme beim Raytracing effizient angehen: Die Performance bei sekundären, gestreuten Strahlen. Frei nach dem Motto "Primary Rays Cache, Secondary Rays Trash" behindert die nicht vorhersagbare Lokalität nicht-primärer Strahlen die Leistung von Raytracing-Systemen, da die nötigen Daten nicht effizient im Cache vorgehalten werden können und die Ausführungseinheiten der Raytracing-Prozessoren, CPU, GPU oder FPGAs quasi verhungern.
So funktioniert die CausticRT-Plattform [Quelle: siehe Bildergalerie]
CausticRT setzt auf dem Level des Datenbank-Managements an, sodass die eingesetzten Prozessoren mit nahezu gewohnter Auslastung arbeiten können, wenn die - nach eigenen Aussagen - extrem fortschrittlichen Algorithmen von Caustic Graphics zum Einsatz kommen. Die Hardware der CausticRT-Lösung selbst sei relativ simpel: Auf dem PCIe-x4-Board befänden sich lediglich SO-DDR2-DIMMs und FPGAs, die auf die Caustics-Algorithmen angepasst seien.
Weitere Videos zu Funktionsweise von Caustics Raytracing-Lösung finden Sie direkt bei
vimeo.com.
Hintergrund: Raytracing Nach Intels Larrabee-Ankündigung und dem daraus entstandenen
Raytracing-Rummel hat Nvidia kürzlich seine CUDA-basierte
Optix-Raytracing-Lösung vorgestellt - auch AMD forscht in dieser Richtung eifrig. Weitere Informationen zur Arbeitsweise von Raytracing finden Sie in unserem Hintergrundartikel "
Rendering ohne Grafikkarte - so funktioniert Raytracing".
Alle Infos zur
Sony-Konsole PS3/Playstation 3, finden Sie auf der Themenwebseite. Die
Nintendo-Konsole Wii wird ebenfalls auf einer Themenwebseite ausführlich vorgestellt. Auch die
Xbox 360 von Microsoft hat eine eigene Themenwebseite. News, Tests und Wissen zur
Sony PS3, Microsoft Xbox 360 und Nintendo Wii finden Sie auf der Spielekonsolen-Produktseite von PC Games Hardware Online.
Komplett-PC-Käufer
06.09.2009 14:43
Waddemal... Wer redet hier Quark? Sieh dir mal das Video an...
Es sind 2 Chips mit je 100 MHz und die Demo läuft mit VGA-Auflösung.
mfg
Komplett-PC-Aufrüster
31.08.2009 07:43
Sorry aber Du redest Quark! Es ist weder von 100Mhz noch von VGA die Rede...also bleib mal sachlich oder halt dich raus -.-
PC-Selbstbauer
30.08.2009 01:13
hmm... simpler 100MHz chip, VGA Auflösung, brachiale Leistung im gegensatz zu anderen Firmen.... steh ich allein hier oder denkt noch jemmand an 3Dfx? wenn das mit dem RT klappt, können die sich 3Dfx xtrm nennen