Diablo ohne Town-Portal? (7) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Auf der Blizzcon in Kalifornien war zwar das dritte Addon mit dem Namen Cataclysm zu Blizzards MMORPG World of Warcraft das Hauptthema der Messe, es gab aber auch neue Informationen zum heiß erwarteten Titel Diablo 3.
Das Wegpunkte-System, mit dem der Spieler schnell zu bereits entdeckten Gebieten reisen kann, soll angeblich eins zu eins vom Vorgänger übernommen werden. Schlechte Nachrichten gibt es vom bekannten Town-Portal, mit dem der Held schnell ins Basislager zurückreisen und seine Taschen leeren konnte. Laut dem
Bericht auf big-screen.de soll dieses komplett abgeschafft werden. Blizzard sieht eine Überarbeitung des Reisesystems vor. Wie dies genau aussehen wird, bleibt abzuwarten.
Und weiter geht es mit den schlechten Nachrichten: Modder werden in Diablo 3 weder das Interface durch eigene UI-Mods verändern können, noch soll es einen Karteneditor gegeben. Letzteres sei laut den Aussagen Blizzard rein technisch unmöglich.
Diablo 3 soll eine lebendige Spielwelt mit vielen Völkern und Kulturen darstellen. Ob bekannte Bösewichter wie Diablo, Mephisto oder Baal auch im neuen Teil vertreten sein werden, wollte Blizzard weder bestätigen noch ausschließen.
Update: Deutsche Version vermutlich geschnitten In einem
Interview mit wired.com gab Gamedesigner Jay Wilson weitere Informationen zu Diablo 3 preis. Im neuen Teil wird es vermutlich für die Regelungen in Deutschland und Australien zu heftig zugehen. Blut- und Gewaltdarstellung müssten laut den Aussagen von Wilson sicherlich an diese Märkte angepasst werden. Was genau man ändern müsste, sei zwar noch nicht ganz klar, so dramatisch würde es jedoch nicht sein. Große Sorgen mache ihm hingegen der chinesische Markt. Die vorgegebenen Einschränkungen wären so hoch, das man nicht mit Sicherheit sagen könnte, diese überhaupt umsetzen zu können, ohne große Teile des Spiels verändern zu müssen. Blizzard wolle aber alles möglich machen, um die chinesischen Fans nicht enttäuschen zu müssen.
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Komplett-PC-Aufrüster
26.08.2009 23:11
Dennoch ist es keine Zenur vom Staat. Es ist auch kein Verbot. Denn Diablo III wäre ohne diese Zensur weder verboten noch wäre das Spiel auf dem Index gelandet (auch das sind zwei unterschiedliche Dinge), sondern es hätte lediglich eine andere Alterseinstufung bekommen. Damit wäre das Spiel ab 18 frei gegeben worden. Was wäre so schlimm daran gewesen?
Dies ist alleine die Entscheidung von Blizzard gewesen. Und was würde gegen 2 Versionen sprechen? Die Produktionskosten dafür dürften nicht viel höher liegen.
Schraubenverwechsler
26.08.2009 22:51
Das hat nichts mit Zensur von Seiten des Staates zu tun, sondern erfolgt aus rein wirtschaftlichen Interessen. Blizzard wäre eigentlich gut beraten eine FSKI 18 Version herauszubringen die ungeschnitten ist und eine geschnittene Version ab 16.
Mmmh, aber wer setzt denn die Richtwerte für FSK16 und 18?
Somit landen wir über kurz oder lang trotzdem wieder beim Staat bzw. dem Staat nahestehenden Institutionen.
Gruß
Komplett-PC-Aufrüster
26.08.2009 20:46
Die Zensur kommt aber in dem Fall von Blizzard selbst, weil sie unbedingt eine Altersfreigabe von 16 Jahren wollen, um in deutschland eine breitere Käuferschicht ansprechen zu können.
Das hat nichts mit Zensur von Seiten des Staates zu tun, sondern erfolgt aus rein wirtschaftlichen Interessen. Blizzard wäre eigentlich gut beraten eine FSKI 18 Version herauszubringen die ungeschnitten ist und eine geschnittene Version ab 16.