Intel mit guten operativen Zahlen für das zweite Quartal 2009 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Intel hat im zweiten Quartal 2009 einen Umsatz von 8,02 Mrd. US-Dollar erreicht. Das entspricht einem Plus von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und einem Minus von 15,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.
Interessant ist wie immer der Blick auf den Gewinn. Bedingt durch die
EU-Strafe von etwas mehr als 1,4 Mrd. US-Dollar erzielte Intel einen Nettoverlust von 398 Mio. US-Dollar. Ohne die EU-Strafe wäre der Nettogewinn bei 1,05 Milliarden Dollar. Im vergleichbaren Vorjahresquartal erzielte Intel noch einen Nettogewinn von 1,6 Mrd. US.-Dollar. Die Bruttogewinnmarge im Q2/2009 lag bei 51 Prozent, im Vorquartal war sie noch bei 45,5 Prozent.
Wie schon im Vorquartal, als CEO Paul Otellini glaubte, dass die "die PC Verkäufe im ersten Quartal ihre Talsohle erreicht haben", ist Intel verhalten optimistisch. "Die Ergebnisse von Intel deuten auf eine Erholung auf dem PC-Markt hin", so Otellini in seinem Kommentar. Das zweite Quartal 2009 hätte das stärkste Wachstum gegenüber dem ersten Quartal seit 1988.
Mit dem Ergebnis hat Intel die Erwartungen der Analysten übertroffen, weshalb die Intel-Aktie aktuell mit einem Plus von fast acht Prozent an der Frankfurter Börse notiert.
Weitere interessante Details aus dem zweiten Quartal 2009: - Die Auslieferungen von Mikroprozessoren lagen über denen des ersten Quartals.
- Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) für Mikroprozessoren lag unter dem des Vorquartals.
- Ohne Berücksichtung der Auslieferung von Intel-Atom-Prozessoren war der durchschnittliche Verkaufspreis im Vergleich zum Vorquartal niedriger.
- Umsätze aus dem Verkauf von Intel® Atom(tm) Prozessoren und Chipsätzen lagen bei 362 Millionen Dollar; dies entspricht einer Steigerung von 65 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
Prognose für das 3. Quartal 2009 - Umsatz: 8,5 Mrd. Dollar, plus oder minus 400 Millionen Dollar.
- Bruttogewinnmarge: 53 Prozent, plus oder minus zwei Prozentpunkte.
- Ausgaben (F&E inklusive Marketing und Verwaltung): Ca. 2,8 Milliarden Dollar.
- Umstrukturierungskosten und Anlagenabschreibung: ca. 40 Millionen Dollar.
- Abschreibung auf immaterielle Werte und andere Kosten: ca. 40 Millionen Dollar.
- Verluste aus Kapitalbeteiligungen sowie Zinsen und andere Posten: ca. 80 Millionen Dollar.
- Abschreibung: ca. 1,2 Milliarden Dollar.
Über Intel berichtete PC Games Hardware in letzter Zeit unter anderem im Rahmen des Reports über
Lynnfield-Prozessoren, außerdem bietet PC Games Hardware eine
Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps für Intel-CPUs (Juli 2009).
PC-Selbstbauer
16.07.2009 20:17
Außerdem sind 8 Mrd. schon ne ganze Menge Holz für einen produzierenden Betrieb.
Die sind den Bach runter, weil sie in der "Neuer Markt"-Blase an die Börse gingen, mit 31 Euro/Aktie emittierten und der Kurs innerhalb weniger Monate auf urealistisch niedrige 2 Euro und stürzte.
Und der Kauf der eigenen Mutter Vobis war sicher auch kein Geniestreich, im Nachhinein.
Und mit Software gearbeitet: Wenn Du das Vorinstallieren von Win auf den Rechnern meinst: Ja. Ansonsten: Nein.
Moderator
16.07.2009 19:38
Hier gehts ja um die Umsätze, also kann uns das egal sein
Aber als Intel das letzte mal Zahlen vorglegt hat, haben sämtliche Quadcores <10% Anteil am Verkauf gehabt, d.h. den i7 kann man getrost außen vorlassen. (auch wenn er über 200€ liegt - im Falle des 920 aktuell bei 201€ ab Intel
BIOS-Overclocker
16.07.2009 13:15
Selbst Apple hat im letzten Jahr mehr Umsatz als Intel gemacht.
Bei den alten Sockel775er evtl ja, aber bei dem i7 ist ja allein der CPU bei über 200€. Obendrauf kommt nochmal der Chipsatz.
Allerdings kann man aus dem Umsatz imo nur schwer den Profit berechnen, wenn man die Ausgaben, die davon gedeckt werden müssen, nicht kennt.