Atari vs. Commodore: der Heimcomputer-Krieg (PCGH-Retro, 2. Juli)

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Atari vs. Commodore: der Heimcomputer-Krieg (PCGH-Retro, 2. Juli)
Quelle: PC Games Hardware

Atari vs. Commodore: der Heimcomputer-Krieg - das geschah am 2. Juli. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

…1984: Jack Tramiel, ein US-amerikanischer Unternehmer mit polnischen Wurzeln, wurde bekannt durch seine Firma Commodore: Das Unternehmen stellte schon Ende der Siebzigerjahre Computer für die Massen her und machte sich schließlich mit dem Modell C64 unsterblich, dem meistverkauften Heimcomputer in der Geschichte. Doch trotz aller Erfolge muss Tramiel im Jahre 1984 sein eigenes Unternehmen verlassen - und findet kurz darauf, an diesem 2. Juli, ein neues Beschäftigungsfeld: Von Warner übernimmt er den angeschlagenen Heimcomputer- und Videospielproduzenten Atari.

Am gerade zusammengebrochenen Videospielemarkt ist Tramiel nicht interessiert. Er stellt die Arbeit an neuen Konsolen ein und forciert stattdessen die Entwicklung neuer Heimcomputer, welche die alternde XL-Reihe ablösen sollen. Tramiel verstärkt Ataris Entwicklungsabteilung mit ehemaligen Commodore-Ingenieuren rund um den C64-Vater Shiraz Shivji, die in nur fünf Monaten den Atari ST zustandebringen: einen leistungsfähigen Heimcomputer, der sich dank seines niedrigen Preises und guter Ausstattung inklusive grafischer Benutzeroberfläche zum Verkaufsschlager entwickelt. Doch bald erwächst der ST-Reihe Konkurrenz: Tramiels ehemalige Firma Commodore übernimmt den jungen Hardware-Entwickler Amiga und bringt dessen neuen Heimcomputer als Commodore Amiga auf den Markt, der vor allem mit dem Modell Amiga 500 den ST in Bedrängnis bringt. Dabei war dieser Rechner ursprünglich als Auftragsarbeit für Atari gedacht - schließlich war Amiga erst kurz zuvor gegründet worden: von ehemaligen Atari-Mitarbeitern.

So kämpfen Atari und Commodore im Heimcomputer-Krieg der Achtziger gewissermaßen mit vertauschten Waffen. Einen Sieger in diesem Duell gibt es übrigens nicht: Beide Hersteller unterliegen IBMs PC-Standard und verschwinden in der Bedeutungslosigkeit.

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    • Kommentare (102)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Independents Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hierzu wäre zu erwähnen, das der Podcast Stayforever sich auch damit beschäftigt hat. Hier sind 2 hörenswerte Podcast dazu

        VC20
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        Commodore 64. was ich nicht wußte: Das C im 64 stand für Consumer.....auch das es 2 geplante C64 gab. Denn die hatten immer spekuliert, das der RAM Preis fällt und wenn nicht, sollte ein Computer mit weniger RAM auf dem Markt erscheinen.
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        Generell ist dieser Podcast jeden zu empfehlen, der diese Zeit mitgemacht hat.
      • Von Independents Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hierzu wäre zu erwähnen, das der Podcast Stayforever sich auch damit beschäftigt hat. Hier sind 2 hörenswerte Podcast dazu

        VC20
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        Commodore 64. was ich nicht wußte: Das C im 64 stand für Consumer.....auch das es 2 geplante C64 gab. Denn die hatten immer spekuliert, das der RAM Preis fällt und wenn nicht, sollte ein Computer mit weniger RAM auf dem Markt erscheinen.
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      • Von Independents Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich hatte mir damals Directory Opus 5.5 (habe ich immer noch Original) gekauft. Als ich es abgeholt habe, hatte ich eine CD in der Hand aber kein CD-ROM Laufwerk. Habe mir dann ein Mitsumi CD-Rom Laufwerk gekauft, was via PCMCIA angeschlossen wurde von VOB (ich weiß es nicht mehr, Irgendwo in Dortmund) für um die 450 DM!

        Teuer war das früher alles
      • Von Tron3000 Kabelverknoter(in)
        Ich habe meinen Amiga 500 mit 4MB FastMem, 68020 Co-Prozessor und 20MB Festplatte bis heute. Das war alles sauteuer (die Festplatte alleine 400 DM !), das gebe ich im Leben nicht mehr her..
        Dafür konnte ich Monkey Island 2 (12 Disketten !) spielen, ohne als Disk Jockey zu enden.
      • Von Independents Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich hatte zuerst den Amiga 500 mit Speichererweiterung auf 4 MB und an der Seite hing eine Festplatte dran. Später hatte ich ein Amiga 1200 mit 10 MB RAM(auf einer M-TECH 030 Turbokarte...), interne Festplatte + Mitsumi CD-ROM Laufwerk. Da war Wing Commander, UFO oder später auch CIV sowie Sim City 2000 im späteren Spielverlauf kein Problem mehr zum Spielen.

        Der ging schon ab wie Schmitzkatze....

        Davor hatte den Atari 2600 und natürlich den Legendären C64. Im Übrigen Besitze ich außer den Amiga und das Atari 2600 noch alles Original auch die Spiele.
        Den C64 Sogar doppelt sammt Disk Laufwerk
      • Von Supie12 Freizeitschrauber(in)
        Es gab überigens nicht nur Sumer und Wintergames, die joysitcks geschrottet haben, ich denke verschiedene Sexgames waren auch darunter, bei denen man seinen Joystick ordentlich "geschüttelt" hat. (das war übrigends wirklich eine Hin - und hersteuerung, deswegen wörtlich nehmen).
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