Entwicklung: Nvidia Quadro in den letzten zehn Jahren [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nvidia hat auf dem jährlich stattfindenden Analyst Day Updates zu aktuellen und kommenden Produkten gegeben. Thema unter anderem: Geforce, Ion, Tegra, Quadro und Tesla.
40-nm-Grafikchips Für Spieler interessant waren die Aussagen zum 40-nm-Prozess bei Grafikkarten. Nvidia glaubt, schon relativ schnell ("near term") über 30 Prozent Anteil bei den GPU-Shipments mit 40-nm-Grafikchips zu kommen. Mittelfristig seien dann 100 Prozent das Ziel. Nvidia forciert deshalb auch den Abverkauf von Produkten, die kurz vor Ende ihres Lebenszyklusses stehen. Ob das noch einmal zu spürbaren Preissenkungen bei älteren GPUs mit 55-nm-Prozess (GT200b) führt, ist nicht ganz klar.
Nvidia verspricht sich vom Umstieg auf 40 Nanometer vor allem kostenseitige Vorteile. Man wolle den feineren Fertigungsprozess für Produkt-Refreshes nutzen. Ob es sich dabei um die vielfach erwähnten GT212, GT214, GT216 und GT218 handelt, ließ Nvidia offen. Nvidia glaubt aber, auch bei den kommenden Grafikkarten mit 40-nm-GPU einen Features-Vorteil durch PhysX, CUDA oder 3D-Stereo zu haben, der einen höheren Preis gegenüber der Konkurrenz ermöglicht.
Nvidia PhysX, Windows 7 und SLI Interessantes gibt es auch im Bereich SLI und PhysX zu vermelden. So hat Nvidia noch einmal kommende Spiele vorgestellt, die mit PhysX-Support kommen sollen, darunter Darkest of Days, Dark Void und U-Wars. Terminator Salvation wird ebenfalls als PhysX-Spiel geführt, allerdings hat sich das Spiel zum Film nicht gut verkauft.
Nvidia ist der Ansicht, dass Spieler vor allem die Windows-XP-Plattform nutzen. Nur wenige wären auf Windows Vista umgestiegen. Selbst wenn man die
Hardwareumfrage von Steam als Anhaltspunkt nimmt, sind diese Aussagen mit Vorsicht zu genießen. Dort geben immerhin 35 Prozent der Nutzer an, dass sie Windows Vista verwenden. Bei PCGH-Usern sehen die Zahlen komplett anders aus:
Laut OS-Umfrage nutzen 60 Prozent bereits Windows Vista. Nvidia sieht Windows 7 jedenfalls als die ultimative Plattform für Spieler an. Man würde sehr eng mit Microsoft zusammenarbeiten, damit das zum Launch der Betriebssystems auch Realität wird. Als Beweis für die Optimierungen auf Seiten von Nvidia zeigt man eine Folie, auf der unbekanntes SLI-System auf Windows 7 fast 15 Prozent schneller ist als auf Windows XP.
A propos SLI: Nvidia ist ja seit jeder bemüht, den Vorteil eines Grafikkarten-Upgrades gegenüber eine CPU-Aufrüstung zu betonen. Eine entsprechende Folie, die auf dem Analyst Day präsentiert wurde, zeigt dann den gewünschten Effekt: Das Aufrüsten der CPU bringt nach Nvidias Benchmarks (Testsystem und Settings bleibt die Folie leider schuldig) nichts, die Fps-Rate bleibt konstant. Das Aufrüsten eine Grafikkarte bringt hier mehr, allerdings ist der Vorteil überschaubar. Nvidia selbst sagt, dass durch eine zweite Geforce GTS 250 die Fps-Rate nur von 42 auf 54 (28%) steigt. Noch weniger bringt nach Nvidia Folie der Umstieg auf zwei GTX 260 - hier beträgt der Zuwachs gegenüber zwei GTS 250 11 Prozent.
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PC-Selbstbauer
17.06.2009 19:38
Hardware: DirectX 11 - Mehr Leistung für alle | Praxis | Hardware | GameStar.de
es kommen die compute shader auch für DX10 und DX10.1, jedoch in abgespeckter Form.
wenn irgendein spieleprogrammierer lust hat, kann er mit einführung von DX11 auch DX10-karten ansprechen. und wir können sich sicherlich darauf einigen, dass DX10-karten einen marktanteil haben, der es rechtfertigt, dass man dafür seine programme optimiert.
Gesperrt
17.06.2009 19:19
Ich geh davon aus, dass GeForce-karten auch mit DX11 weiterhin über CUDA angesteuert werden von PhysX. Der Rest über DX11 etwas langsamer
PCGH-Community-Veteran
17.06.2009 19:04
Auch, das aber wieder über CUDA, da ja bisher keine GeForce mit DX11-Compute-Shadern auf dem Markt ist. (GTX380, komm zu mir, ich brauche dich